International
Raumfahrt

Sonnensturm verschiebt Start von Bezos-Rakete

Sonnensturm verschiebt Start von Bezos-Rakete

12.11.2025, 22:0512.11.2025, 22:05
A Blue Origin New Glenn rocket stands ready on Launch Complex 36 a few minutes before the launch was scrubbed at the Cape Canaveral Space Force Station in Cape Canaveral, Fla., Sunday, Nov. 9, 2025. ( ...
Die leistungsstarken Schwerlastrakete «New Glenn». Bild: keystone

Wegen eines heftigen Sonnensturms ist der zweite Start der leistungsstarken Schwerlastrakete «New Glenn» des Weltraumunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos vorerst verschoben worden. Mögliche neue Starttermine würden derzeit untersucht, teilte das Unternehmen via Online-Plattform X mit.

Besonders um die Ladung bestand Sorge: Die Rakete sollte zwei Mars-Orbiter der US-Raumfahrtbehörde Nasa ins All bringen. Mit der «Escapade» genannten Mission will die Nasa unter anderem die Atmosphäre des roten Planeten untersuchen. Man habe Sorge vor möglichen Auswirkungen des Sonnensturms auf die «Escapade»-Orbiter gehabt, hiess es von Blue Origin.

Der heftige Sonnensturm hatte unter anderem in einigen Gebieten der Erde zu Signalunterbrechungen bei der Funkkommunikation und bei Satellitennavigations-Anwendungen geführt sowie für Polarlichter bis weit in den Süden gesorgt.

Der Start der «New Glenn» vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral war eigentlich bereits für Sonntag geplant gewesen, dann aber wegen schlechten Wetters verschoben worden. Beim Erstflug hatte es die Rakete im Januar direkt ins All geschafft. In Zukunft will Blue Origin damit dem Unternehmen SpaceX Konkurrenz machen, das aktuell die kommerzielle Raumfahrt dominiert. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Südkoreas Ex-Präsident entschuldigt sich nach Schuldspruch
Südkoreas Ex-Präsident Yoon Suk Yeol hat sich einen Tag nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft bei der Öffentlichkeit entschuldigt. Es tue ihm leid, dem Volk durch sein Kriegsrechtsdekret «Frustration und Widrigkeiten» zugefügt zu haben, teilte der 65-Jährige in einer Stellungnahme über seine Anwälte mit. Gleichzeitig wiederholte er die Auffassung, sein Vorgehen habe «ausschliesslich dem Wohle der Nation gedient».
Zur Story