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Russland

14-jährige soll Mörder ihrer Mutter angeheuert haben

14-jährige soll Mörder ihrer Mutter angeheuert haben

Eine 14-Jährige soll in Russland zwei Jugendliche beauftragt haben, ihre Mutter zu ermorden. Deren Leiche wurden in einem Müllcontainer gefunden.
04.04.2023, 09:5904.04.2023, 09:59
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Bild: keystone
Ein Artikel von
t-online

Ein 14-jähriges Mädchen in Russland soll den Mord an ihrer eigenen Mutter in Auftrag gegeben haben. Sie habe dafür zwei Jugendliche angeheuert, berichten die britische «The Sun» und russische Medien. Die 38-jährige alleinerziehende Anastasia Milosskaya war offenbar geschlagen und erdrosselt worden, ihre Leiche wurde in Plastik eingewickelt nahe Moskau gefunden, heisst es.

Offenbar hatte die Mutter, eine Immobilienmaklerin, versucht, die Beziehung zwischen ihrer Tochter und einem 15-Jährigen zu unterbinden. Sie habe einen schlechten Einfluss auf ihre Tochter befürchtet. Der Junge soll bereits in der Wohnung der Getöteten gelebt haben.

Dem Bericht nach sollen das Mädchen und ihr Freund zwei Jugendliche beauftragt haben, ihre Mutter zu töten. Dafür habe sie ihnen etwas über umgerechnet 4'100 Euro gezahlt. Die Täter hätten ihrem Opfer aufgelauert, als es nach Hause kam. Die Leiche wurde von einem Hausmeister in Balashikha , einer Stadt im Bezirk Moskau, auf einem Abfallhaufen gefunden.

Die Tochter und ihr Freund sollen die Jugendlichen in die Wohnung gelassen haben und seien, so der Bericht, während der Tat auch anwesend gewesen. Die Polizei verhaftete alle vier Personen. Den mutmasslichen Tätern werden Mord vorgeworfen, der Tochter und dem 15-jährigen Anstiftung zum Mord.

(t-online, wan)

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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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läck bobby
04.04.2023 10:41registriert September 2018
und wieder eine Meldung bei der man nicht richtig glauben kann, was man soeben gelesen hat. eine junge Frau muss sterben und vier Jugendliche haben sich die Chance auf ein erfolgreiches Leben verspielt
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Calimocho
04.04.2023 10:47registriert August 2022
Neue Rekruten für an die Front?
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Kommt schon gut
04.04.2023 10:50registriert März 2016
Die Täter werden ein gefundenes „Futter“ für Jewgeni Wiktorowitsch Prigoschin sein. Vorgelebte Verrohung.
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«Die Schweiz könnte sehr viel zur Sicherheit des Westens beitragen»
Wie sollten die Europäer auf Trumps aggressive Politik reagieren? Brendan Simms empfiehlt ihnen, zusammenzurücken. Ausserdem erklärt der Historiker, warum die Gefahr auf dem Kontinent durch ein Ende des Ukraine-Kriegs sogar noch grösser werden könnte.
Herr Simms, sind Sie von Donald Trumps bisheriger zweiter Amtszeit überrascht? In der ersten rühmte er sich, keine Kriege begonnen zu haben; nun intervenierte er in Venezuela und drohte selbst NATO-Verbündeten mit Gewalt.
Brendan Simms: Ich bin überrascht und auch wieder nicht. Trump war nie ein Isolationist. In seiner ersten Amtszeit hat er oder zumindest seine Regierung Europas Position gegenüber Russland gestärkt, im Sinne einer verstärkten Abschreckung durch die NATO. Und er hat eine harte Linie gegenüber China verfolgt. Dieses unilaterale Element hat sich nun eher noch verstärkt, verbunden mit einem dominanten Bild von der Rolle Amerikas auf der Welt. Überrascht hat mich seine Politik hinsichtlich Grönlands und Kanadas. Dass er Grönland übernehmen wolle, sagte er zwar auch schon in seiner ersten Amtszeit, aber eine grosse Rolle spielte das Thema noch nicht. Wie er nun mit Kanada umgeht, hat wohl keiner vorhergesehen.
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