International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Russland will effektiver gegen kritische NGO's vorgehen können



Gegen den Protest von Menschenrechtlern hat das russische Parlament eine Prüfung von zwölf internationalen Nichtregierungsorganisationen (NGO) und Stiftungen als «unerwünschte Organisationen» eingeleitet. Damit könnten die Behörden die Arbeit der NGO schneller unterbinden.

Gruppen aus Polen, Ukraine und den USA

Auf der «patriotischen Stopp-Liste» sollen demnach Gruppen aus Polen, der Ukraine und den USA stehen - etwa Freedom House oder die Open Society Foundations des Milliardärs George Soros, berichteten Medien in Moskau am Mittwoch.

Über den Antrag des Föderationsrats, der zweiten Kammer des russischen Parlaments, entscheidet formell die Justiz. Die Zustimmung gilt aber als sicher. In den vergangenen Jahren waren in Russland viele Freiheitsrechte immer weiter zurückgeschnitten worden. (tat/sda/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Neue Welle der Homosexuellen-Verfolgung in Tschetschenien: «Sie wurden zu Tode gefoltert»

Erneut werden in Tschetschenien offenbar LGBT-Personen verfolgt, eingesperrt und nach den Angaben der Organisation «Russian LGBT Network» sogar in mindestens zwei Fällen zu Tode gefoltert.

Bereits 2017 gab es in der russischen Teilrepublik eine Verfolgungswelle vor allem gegen schwule Männer. Etwa hundert Personen sollen laut Angaben von Menschenrechtsorganisationen festgenommen und in Lagern und Geheimgefängnissen eingesperrt worden sein. Die russische Zeitung «Nowaja Gaseta» berichtete …

Artikel lesen
Link zum Artikel