Russisches Kriegsschiff feuerte Warnschuss auf Yacht im Ärmelkanal ab
Das britische Verteidigungsministerium untersucht laut BBC Berichte, wonach ein russisches Kriegsschiff in der Nähe einer in Grossbritannien registrierten Yacht im Ärmelkanal Warnschüsse abgegeben habe. Auch andere britische Medien berichteten am Dienstag darüber.
Die in Grossbritannien registrierte Yacht soll dem Verteidigungsministerium gemeldet haben, dass das russische Schiff aus einer Entfernung von etwa 500 Metern Warnschüsse abgefeuert habe.
An dem Vorfall, der sich am Dienstagmittag gegen 11.40 Uhr, soll die russische Fregatte Admiral Grigorovich beteiligt gewesen sein. Das berichtet die Nachrichtenagentur Press Association. Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge etwa 20 Seemeilen südlich der Isle of Wight ausserhalb der britischen Hoheitsgewässer.
Die Behörden würden davon ausgehen, dass es sich um einen Einzelfall handle. Offenbar gab es weder Verletzte noch Schäden an der Yacht.
Erst vor einigen Tagen stoppte die britische Marine einen Öltanker im Ärmelkanal, der der russischen Schattenflotte zugerechnet wird. Experten zufolge soll die Präsenz russischer Kriegsschiffe von einem derartigen Vorgehen abschrecken.
Mit Schiffen der sogenannten Schattenflotte versucht Russland, die Sanktionen von westlichen Unterstützern der Ukraine zu umgehen. Nach britischen Angaben handelt es sich um mehr als 700 Schiffe, die unter der Flagge verschiedener Staaten fahren und russische Ölexporte transportieren. (hkl, mit Material von sda/dpa)
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