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Die Welt in Karten

Insgesamt leben mehr Männer als Frauen auf der Welt – aber wie sieht's pro Land aus?

Auf der Welt leben rund 70 Millionen mehr Männer als Frauen. Wir zeigen, warum das so ist und wie es um das Geschlechterverhältnis in jedem Land des Planeten steht.
17.09.2018, 10:5717.09.2018, 19:18
Reto Fehr
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Die UNO-Hauptabteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten (DESA) beschäftigt sich mit der Population der Welt. Im letzten Bericht lebten 7'632'819'325 Menschen auf der Erde. 49,55 Prozent davon sind Frauen. Oder anders ausgedrückt: Auf 100 Frauen kommen 101,81 Männer. 

Insgesamt leben also knapp 70 Millionen mehr Männer als Frauen auf dem Planeten. So viele wie noch nie. 1960 betrug der Unterschied noch nur 0,002 Prozent. Durchschnittlich werden mehr Jungen als Mädchen (ca. 107 Jungen pro 100 Mädchen) geboren, Frauen leben im Schnitt aber länger, was das Verhältnis fast wieder ausgleicht. Trotzdem leben in 127 Ländern mehr Frauen als Männer, in 74 Nationen ist es umgekehrt.

Doch wie sieht es in den einzelnen Ländern genau aus? In der Schweiz sind die Frauen in der Überzahl. Auf 100 Schweizerinnen kommen 98,29 Männer. Die weiteren Nationen haben wir in folgender Karte ausgewertet:

Länder mit dem höchsten Frauenanteil:

  1. Martinique (83,35 Männer pro 100 Frauen)
  2. Curaçao (84,74 Männer pro 100 Frauen)
  3. Hong Kong (84,76 Männer pro 100 Frauen)
  4. Lettland (85,46 Männer pro 100 Frauen)
  5. Ukraine (86,01 Männer pro 100 Frauen)
  6. Guadeloupe (86,24 Männer pro 100 Frauen)
  7. Russland (86,82 Männer pro 100 Frauen)
  8. Weissrussland (87,03 Männer pro 100 Frauen)
  9. Estland (88,31 Männer pro 100 Frauen)
  10. El Salvador (88,41 Männer pro 100 Frauen)

Länder mit dem höchsten Männeranteil:

  1. Katar (298,64 Männer pro 100 Frauen)
  2. Vereinigte Arabische Emirate (257,95 Männer pro 100 Frauen)
  3. Oman (195,73 Männer pro 100 Frauen)
  4. Bahrain (173,05 Männer pro 100 Frauen)
  5. Kuwait (134,83 Männer pro 100 Frauen)
  6. Saudi-Arabien (133,96 Männer pro 100 Frauen)
  7. Malediven (132,19 Männer pro 100 Frauen)
  8. Äquatorialguinea (124,33 Männer pro 100 Frauen)
  9. Bhutan (112,85 Männer pro 100 Frauen)
  10. West-Sahara (109,95 Männer pro 100 Frauen)

Die Gründe für die Verteilungen sind unterschiedlich. Der Männerüberschuss in China und Indien hängt mit der noch immer betriebenen Abtreibung von Mädchen zusammen.

In den Staaten der arabischen Halbinsel ist der Grund für die Überzahl der Männer ein anderer: Hier handelt es sich um ausländische Arbeiter in männerdominierten Branchen wie dem Öl-Abbau oder Bau. 

Umgekehrt ist die Situation in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion. Männer haben dort eine deutlich kürzere Lebenserwartung. Dazu kommen auch noch immer Auswirkungen der Weltkriege.

Daten und Quellen
Die Daten stammen von der UNO-Hauptabteilung für Wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten (DESA). Diese publizierte in der Population Division den World Population Prospects, 2017 Revision und unterhält auch die aktuellen Daten interaktiv auf ihrer Website.

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