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Mutter Courage oder Schraube locker? Angela Merkel mit Flüchtlingen in Berlin.
Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Exodus und kein Ende – schaffen wir das wirklich? Politisch unkorrekte Gedanken zur Flüchtlingskrise

Angela Merkels «Willkommenskultur» wird zur epochalen Herausforderung für Europa. Und führt zur bangen Frage: Wie bewältigen wir sie?



Die deutsche Kanzlerin prägte den Satz des Jahres: «Wir schaffen das, und wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden», sagte Angela Merkel am 31. August an ihrer Sommermedienkonferenz in Berlin. Ausgerechnet Merkel, das personifizierte Nullrisiko, die Verwalterin des Status Quo, machte sich stark für eine grosszügige Aufnahme von Flüchtlingen.

In den Flüchtlingslagern in Jordanien, der Türkei und im Libanon ist die Botschaft angekommen. Die Menschen machten sich erst recht auf den Weg ins «gelobte Land» Germany, ausgerüstet mit Smartphones und organisiert durch Facebook-Gruppen. So funktioniert Flucht im 21. Jahrhundert. Anfangs wurden sie in Deutschland mit offenen Armen empfangen. Schreckliche Bilder wie jenes des ertrunkenen Aylan erzeugten eine Welle des Mitgefühls.

Flüchtlinge kämpfen gegen Grenzen

Nun aber machen sich Ernüchterung und Zweifel breit. «Es kommen viel mehr Menschen, als die Kanzlerin sich bei ihrer Entscheidung zur Aufnahme von Flüchtlingen gedacht haben mag», schrieb Heribert Prantl, Innenpolitikchef der «Süddeutschen Zeitung». Am Montag zog die deutsche Regierung die Notbremse und führte Kontrollen an der Grenze zu Österreich ein. Gleichentags bekräftige Merkel ihr Bekenntnis: «Ich bleibe dabei: Wir schaffen das.»

Es hörte sich nicht mehr an wie eine Mutrede, sondern wie Durchhalteparolen. Denn immer mehr Menschen in Deutschland und anderen Ländern fragen sich: Schaffen wir das wirklich?

Europa sieht sich mit der grössten Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert. Man könnte fast von einem «perfekten Sturm» sprechen. Aus Süden drängen Afrikaner über das Mittelmeer Richtung Europa, aus dem Osten kommen Syrer, Iraker und Afghanen, die vor Krieg und Terror geflüchtet sind. Hauptmotiv ist in beiden Fällen das Fehlen von Perspektiven.

Wenn «Weltwoche»-Chef und SVP-Nationalratskandidat Roger Köppel die Syrer als «Wirtschaftsflüchtlinge» bezeichnet, erntet er Entrüstung. Ganz falsch aber liegt er nicht. Vor dem Bürgerkrieg sind die Syrer in die Nachbarländer geflüchtet. Nach Europa wollen sie, weil sie auf absehbare Zeit keine Chance auf eine Rückkehr sehen und ihren Kindern ein besseres Leben bieten wollen. Warum sonst sind unter den Flüchtlingen so viele Familien?

«Die Deutschen haben einen Hang zur Übertreibung. Er hat grossartige Dinge hervorgebracht, aber auch die dunkelsten Episoden der Geschichte.»

Wie soll Europa mit dem Exodus umgehen? Optimistisch gibt sich das für kühle Analysen bekannte britische Magazin «The Economist». Es rühmt Deutschlands «Willkommenskultur» als «moralisch, wirtschaftlich und politisch richtig», sie setze «ein Beispiel für die Welt». In den Online-Kommentaren tönt es weniger euphorisch: «Der Artikel ist Ausdruck von politischer Korrektheit und ignoriert die wahren Probleme. Merkel hat den grössten Fehler ihrer Laufbahn gemacht», heisst es etwa.

Über Letzteres lässt sich streiten, an der ersten Feststellung aber ist etwas dran. (Selbst-)Kritische Reflexion ist angebracht. «Für das Drama der Flüchtlinge gibt es nur eine Lösung: Europa muss sie reinlassen», habe ich im April geschrieben. Rein technisch stimmt der Befund noch immer: Wenn der Libanon mit seinen vier Millionen Einwohnern mehr als einer Million Syrern Zuflucht geboten hat, können die 80 Millionen Deutschen in einem ungleich grösseren Land ebenso viele absorbieren.

epa04927143 Aerial view of a provisory tent village for refugees in Eisenhuettenstadt, Germany, 12 September 2015. The tent village was established because the official refugee reception center in Eisenhuettenstadt was overcrowded.  EPA/PATRICK PLEUL

Zeltlager für Flüchtlinge in Eisenhüttenstadt in Brandenburg.
Bild: EPA/DPA

Trotzdem stellt sich die Frage, ob sie dazu wirklich in der Lage sind, vor allem mental. «Natürlich kann die jährliche Einwanderung von 500'000 Menschen technisch bewältigt werden. Aber wollen wir sie auch bewältigen?» argumentiert der umstrittene Osteuropa-Historiker Jörg Baberowski in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

Die Deutschen haben einen Hang zur Übertreibung. Er hat grossartige Dinge hervorgebracht, aber auch die dunkelsten Episoden der Menschheitsgeschichte. Merkels «Willkommenskultur» ist Ausdruck dieser Übertreibung. Nun dämmert es den Deutschen, dass sie sich damit etwas eingebrockt haben. Wo soll man die Menschen unterbringen? Wie will man sie versorgen und integrieren? Wie sollen sie Arbeit finden, ohne dass es zu Verteilkämpfen kommt?

«Die Schweiz muss sich auf einen grösseren Ansturm einrichten. Und sie muss hoffen, dass der Zerfall der Europäischen Union, dieser Wunschtraum vieler SVP-Anhänger, nicht Realität wird.»

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm das zerstörte (West-)Deutschland rund 14 Millionen Vertriebene aus dem Osten auf. Damals aber hatten die meisten Menschen nichts und die wenigsten etwas zu verlieren. Im heutigen Wohlfahrtsstaat ist das anders, Migranten werden als unerwünschte Konkurrenz betrachtet. Und als Herausforderung für die deutsche «Leitkultur».

«Es reicht nicht, wenn die Kanzlerin ihre Entscheidung mit ungewohnter Verve verteidigt; sie braucht ihre Minister, sie braucht die Gesellschaft dieses Landes, sie muss Verwaltung, Industrie und Wirtschaft gewinnen; dazu die Kirchen, die Wohlfahrtsverbände – die Menschen. Sie braucht das ganz Land», schreibt Heribert Prantl in der «Süddeutschen Zeitung».

So ähnlich tönt das Pfeifen im Walde.

Dennoch: Wenn es einem Land zuzutrauen ist, diese Herausforderung zu meistern, dann Deutschland. Es hat in den letzten Jahrzehnten mit Wiederaufbau und Wiedervereinigung zwei Gewaltsleistungen vollbracht, an denen viele Staaten gescheitert wären.

Wer aber verhindern will, dass der Exodus kein Ende hat, muss sich Alternativen überlegen. Dazu gilt es, bei den Herkunftsregionen anzusetzen. Im Fall von Afrika ist das leichter gesagt als getan, wie die Schweiz in Sachen Eritrea zur Genüge erfahren hat. Und in Syrien ist kein Ende des Bürgerkriegs in Sicht, zumal sich nun Russland verstärkt auf Seiten des Massenmörders Baschar Assad engagieren will.

Es ist billig, dem Westen ein «Versagen angesichts der Tragödie in Syrien» vorzuwerfen, wie es in einem Kommentar der NZZ heisst. Es gab und gibt Gründe, sich nicht in diesen Hexenkessel zu begeben. Für die in die Nachbarländer geflüchteten Syrer aber kann Europa mehr tun. Man sollte ihnen ermöglichen, vor Ort ein Aufnahmegesuch zu stellen, damit sie sich gar nicht erst auf die lange und gefährliche Reise der Hoffnung machen und sich den Schleppern ausliefern müssen.

Flüchtlinge treffen mit dem Zug in München ein

Gleichzeitig muss ihnen vor Ort eine Perspektive geboten werden. Es genügt eben nicht, diese oft gut ausgebildeten Menschen einfach durchzufüttern. Die Nachbarn von Syrien brauchen Hilfe, «damit sie Bildung und Arbeitsplätze anbieten können, nicht nur Lager in der Wüste», argumentiert der «Economist». Das wird kosten, sehr viel sogar, doch wenn wir nicht wollen, dass die Syrer zu uns kommen, müssen wir den Preis bezahlen. Man sollte dabei auch die reichen Golfmonarchien zur Kasse bitten, die beschämend wenig für die Syrer tun.

Und die Schweiz? Sie hat schon mehr als 200 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe in der Region zur Verfügung gestellt. Aussenminister Didier Burkhalter stellte am Glückskette-Sammeltag weitere 50 bis 100 Millionen in Aussicht. Das ist, mit Verlaub, immer noch beschämend wenig.

Die Schweiz ist von den Wanderungsbewegungen der letzten Wochen weitgehend unberührt geblieben. Selbst nach der Einführung der Grenzkontrollen in Deutschland und Österreich haben sich die apokalyptischen Warnungen der SVP nicht erfüllt. Das muss nicht so bleiben. Die Flüchtlingsströme sind unberechenbar. Neben Deutschland ist Schweden das beliebteste Zielland für Migranten aus Syrien. Das reiche Norwegen direkt daneben scheint sie nicht zu interessieren. Die dortige Regierung will sogar freiwillig 8000 Menschen aus Syrien aufnehmen.

Asylanten werden von Polizei und Medien zum Polizeiposten begleitet. 5 Asylanten, 2 Kinder ein Elternpaar und ein junger Mann, kommen mit dem Railjet Zug von Wien her auf dem Bahnhof in Buchs SG an und werden nach einem Zwischenhalt bei der Polzei in die Asylunterkunft in Altstaetten SG gebracht, Buchs SG, am Dienstag, 1. September 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Asylbewerber im Bahnhof Buchs (SG). Noch hält sich der Ansturm in Grenzen.
Bild: KEYSTONE

Die zentraler gelegene Schweiz muss sich auf einen grösseren Ansturm einrichten. Und sie muss hoffen, dass der Zerfall der Europäischen Union, dieser Wunschtraum vieler SVP-Anhänger, nicht Realität wird. In diesem Fall dürften wir unter die Räder kommen. Wenn Italien und Österreich die Flüchtlinge gezielt zu uns lenken, können wir wenig ausrichten, selbst wenn wir die Armee an die Grenze stellen. Deutschland könnte uns mit der an Griechenland erprobten «Erlkönig-Methode» (Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt) zwingen, ihm einen Teil der Last abzunehmen.

«Im besten Fall gehen Deutschland und Europa aus der Krise gestärkt hervor. Im schlechteren fällt der Kontinent zurück in dumpfen Nationalismus.»

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, die amtsälteste Migrationsministerin aller Schengen-Länder, hat am Montag auf undiplomatisch deutliche Art ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, dass sich ihre EU-Kollegen nicht auf einen Verteilschlüssel für Flüchtlinge einigen konnten. Sommaruga, Realpolitikerin durch und durch, weiss genau, dass die Schweiz von einer solchen Lösung profitieren dürfte. Ein Kleinstaat, der sich den Luxus leistet, weder Freunde noch Verbündete zu haben, ist auf ein funktionierendes Regelwerk angewiesen.

Schaffen wir das? Kann Europa die Kluft zwischen West und Ost überwinden und die Flüchtlingskrise gemeinsam bewältigen? Es wäre wünschenswert. Einfache Lösungen gibt es nicht. Eine blauäugige «Willkommenskultur» hilft so wenig wie ein ängstlicher Abwehrreflex.

Im besten Fall gehen Deutschland und Europa aus der Krise gestärkt hervor. Im schlechteren fällt der Kontinent zurück in dumpfen Nationalismus, bei dem alle für sich schauen und jeder gegen jeden agiert. So etwas kann sich nicht einmal der ärgste EU-Gegner wünschen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • elalbi 21.09.2015 11:18
    Highlight Highlight Ich verstehe euch nicht. Das Flüchtlingsdrama dauert nun schon mehrere Jahre an,( wenn man den afrikanischen Exodus auf Südeuropa dazurechnet über ein Jahrzehnt). Der einzige Unterschied ist, dass nun die Mittelmeerländer das Problem nach Jahren der Vernachlässigung (FRONTEX wurde erst kürzlich trotz Warnungen der betroffenen Länder, gestrichen) nach Mitteleuropa verschoben hat.
  • Sir Lanzelot 19.09.2015 21:07
    Highlight Highlight Ok 1500 Flüchtlinge nehmen wir auf. Nicht etwa 1400 oder gar 1600! 1500 sind gut! Das geht... Genau so viel haben noch Platz. (Die Familien lassen wir dann später hohlen)
    Dann senden wir noch genau 70 000 000.- keinen Rappen mehr oder weniger.

    Ich frage mich immer wieder wer solche Zahlen auswürfelt...Da müssen komplizierteste Algorithmen zur Anwendung kommen damit dann am Schluss so eine schöne Zahl da steht! Ich behaupte nun einfach mal frech, dass wenn es um Menschenleben geht und um Mio Steuergelder ruhig etwas genauer gearbeitet werden dürfte. So gerundete Zahlen wirken so willkürlich!
  • Andi Amo 19.09.2015 01:50
    Highlight Highlight Endlich! Endlich geht es in einem Eurer Artikeln mal um eine realistische Abbildung der Lage und mögliche Lösungen zu dieser noch nie dagewesenen Problemsituation, die uns ALLE früher oder später persönlich betreffen wird.

    Ich hatte Eure einseitige Berichterstattung langsam soo satt, immer nur dieses Tagesgeschehen - wo sind gerade wieder wieviel Tausend Flüchtlinge in welchem Bahnhof angekommen - wie werden sie dort empfangen - wie werden sie gerade versorgt...usw.
    Aber nie der Blick auf's Ganze, was hier draussen eigentlich gerade für eine Bevölkerungsveränderung passiert..bitte weiter so!
  • Pitar 18.09.2015 23:27
    Highlight Highlight endlich auf so einen beitrag mussten wir aber sehr lange warten
    danke
  • Taeb Neged 18.09.2015 21:23
    Highlight Highlight Wer im Wespennest stochert, darf sich nicht wundern wenn er gestochen wird. Die Gründe für das Chaos liegen schon weit zurück. Da ging es wie fast immer um die eine Ressource. Machthaber im Westen, Norden, Osten, egal woher haben keinen Skrupel Völker zum Spielball zu machen. Sie sind eine Ware benutzt wird. Egal für welchen Zweck. Regierungsformen spielen da absolut keine Rolle. Do war das schon immer und wird auch weiterhin so bleiben. Die Kommunikationsmöglichkeiten ermöglichen einzig und alleine, dass mehr Informationen verteilt werden. Was da an Information stimmt...
  • HaPeZ 18.09.2015 14:30
    Highlight Highlight Ein differenzierter und keineswegs politisch unkorrekter Beitrag. Allerdings betreibt auch Blunschi nur Symptombekämpfung und verkennt total die Ursachen ("Massenmörder Assad"). In Flüchtlings-Interviews fällt ausschliesslich der Name "Daesh" (= IS). Wenn Assad fallen würde, müssten auch alle Alawiten, Schiiten, Drusen und Christen Syrien verlassen, also nochmals ein paar Millionen Flüchtlinge mehr. Stoppen kann man dieses Elend nur, indem sich ALLE Staaten (SA, Qatar, VAE, USA, Westen) aus den inneren Angelegenheiten Syriens raushalten, ausser die syrische Regierung bittet um Hilfe.
    • Peter 18.09.2015 15:10
      Highlight Highlight Grundsätzlich stimme ich zu, aber die syrische Regierung ist Teil des Problems. Der weitaus grösste Teil der Opfer (man spricht inzwischen von über 300'000) geht auf das Konto des Assad-Regimes, das lieber die gemässigten Rebellen bekämpft als den IS. Und überhaupt, wenn sich ALLE raushalten sollen, gilt das dann auch für Russland, Iran und Hisbollah? Sie fehlen in Ihrer Auflistung. Vielleicht kein Zufall ....
    • HaPeZ 18.09.2015 16:18
      Highlight Highlight Selbstverständlich ist die syrische Regierung ein Teil des Problems. Allerdings darf die Regierung eines souveränen Staates befreundete Staaten um militärische Hilfe bitten, was völlig legitim und legal ist. Die durch andere Staaten ausgeführten Bombardierungen (USA, GB, AUS, CAN, FRA, ISR, JEKAMI) sowie die finanzielle Unterstützung, Aufrüstung, Ausbildung und Durchschleusung von illegalen Kämpfern (SA, Qatar, VAE, Türkei, Jordanien etc.) sind hingegen völkerrechtlich illegal. Könnten Sie bitte noch eine zuverlässige Quelle angeben für die Opferzahl durch die syrische Armee?
    • Peter 18.09.2015 16:47
      Highlight Highlight Die UNO als wohl zuverlässigste Quelle bezifferte die Zahl der Opfer in diesem Frühjahr auf 220'000. In letzter Zeit kursierte in verschiedenen Medien die Zahl 330'000, doch das ist nicht gesichert. In einem Bürgerkrieg wie dem syrischen mit mehreren Fronten ist die Zahl der Opfer gar nicht zuverlässig eruierbar.
      Ihre Argumentation betreffend Militärhilfe halte ich für sehr legalistisch. Ohne die erwähnte Unterstützung hätte Assad wohl einen Deal mit dem gemässigten Rebellen eingehen müssen. Diese Chance wurde verpasst, und nun haben wir diesen fatalen Schlamassel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roger Gruber 18.09.2015 14:24
    Highlight Highlight Auffällig viel Lobhudelei in den Kommentar-Spalten, so etwas gibts nur bei watson. Wie viele der Bauchpinsel-Kommentare wohl von watson-Mitarbeiten stammen mögen?
    • HansDampf_CH 18.09.2015 17:01
      Highlight Highlight jo Röger schön das Du auch noch beiträgst, auch wenn es völlig irrelevant ist. Top weiter so!
  • Roger Gruber 18.09.2015 14:16
    Highlight Highlight Jetzt soll also Russland daran Schuld sein, wenn noch mehr Flüchtlinge aus Syrien zu uns kommen. Na klar, Orwell schmunzelt bestimmt aus seinem Grab. Kein Wort darüber, dass die USA den IS (wie auch alle anderen Terror-Organisationen) erst ins Leben gerufen haben, finanziell und materiell Unterstützen sowie in Terrorismus ausbilden. Nein, es sind die Russen, die Schuld am Flüchtlingsstrom sind. Peter, der Tag wird kommen, da ihr Schreiberlinge die Verantwortung übernehmen müssen werdet. Ihr seid es, die durch euer verlogenes Geschreibsel all diese Kriege und das ünsägliche Elend ermöglicht.
    • Peter 18.09.2015 17:58
      Highlight Highlight Solche plumpen Drohungen lösen bei mir nur ein müdes Gähnen aus. Ich bin zu lange im Geschäft, um mich davon beeindrucken zu lassen. Vor allem wenn sie von notorischen Amerika-Hassern stammen. Dazu nur eine Bemerkung: Der IS (ursprünglich Al Kaida im Irak) entstand durch den US-Einmarsch im Irak, er wurde aber nicht von den USA "ins Leben gerufen". Und schon gar nicht unterstützt und ausgebildet.
    • Maxx 18.09.2015 19:15
      Highlight Highlight Nein Peter, aber die USA haben sinnlos und ohne zu überlegen mit ihren Angriffen auf den Irak und Libyen die ganze Gegend destabilisiert. Wären sie nicht hineingegangen hätten wir zwar noch die ungeliebten Gaddaffi und Sadam aber die waren vorhersehbar. Jetzt hingegen herrscht das totale Chaos ausgebrochen.

      Und die IS ist entstanden aus Suniten die von den US aus der Irakischen Regierung entlassen + nirgends eingestellt wurden und Kriminelle die Assad aus den Gefängnissen entlassen hat. Zur Al Kaida hatten sie eine Beziehung, die sie später aber abbrachen. Also doch ein wenig Amerika hassen!
    • Peter 18.09.2015 22:04
      Highlight Highlight @Pippo26 Wer mir vorwirft, ich würde Fakten unter den Tisch kehren, soll selber Fakten liefern. Die schiitische Regierung wurde nicht von den Amis eingesetzt, sondern demokratisch gewählt, von der schiitischen Mehrheit im Irak. Die Amerikaner haben die sunnitenfeindliche Politik von Nuri al Maliki selber kritisiert. Hätten sie ihn stärker unter Druck sollen? Das wäre wohl auch nicht recht gewesen. Was nichts daran ändert, dass die US-Politik im Irak ein Desaster war. Das bestreite ich in keinster Weise.
  • Trude45 18.09.2015 13:29
    Highlight Highlight Endlich ein sachlicher und ausgewogener Artikel. Vielen Dank!
    Bitte mehr davon.
  • Bonifatius 18.09.2015 13:07
    Highlight Highlight Der Europäer fürchtet sich vor den Veränderungen, die kommen und noch verstärkt kommen werden. Wie Blunschi richtig schreibt, ist es nicht die Frage ob, sondern höchstens wann und wie sich auch die Schweiz diesen Veränderungen stellen wird. Lange genug konnten wir die Probleme auslagern und unser Biotob so gut wie möglich abschirmen. Die Zeit der (konstruierten) Nationalstaaten nehmen wir als selbstverständlich hin, dabei ist es eine kurze in der Menschheitsgeschichte und zukünftig kaum aufrechtzuhalten; moralisch gesehen die Quittung für Europa, pragmatisch einfach der Lauf der Zeit.
    • simiimi 18.09.2015 15:50
      Highlight Highlight Falsch. Was wir heute sehen ist ein Produkt aus verfehlter Aussenpolitik und einem krankhaften Humanismus deutschen Ursprungs (wir wissen alle warum). Das man den ganzen Spuk beenden kann, wenn man denn will, zeigt Ungarn in diesen Tagen eindrücklich. Es scheint fast so, als bestrafe die Geschichte Deutschland doch noch fûr die Schandtaten der Weltkriege
    • Bonifatius 18.09.2015 16:22
      Highlight Highlight @simiimi: Au ja, Ungarn mit seiner rechtsradikalen Bürgerwehr ist natürlich ein grossartiges Beispiel an Krisenmanagement. ^^
    • simiimi 18.09.2015 17:22
      Highlight Highlight @Bonafatius:Finde ich gut was die Ungarn anstellen? -Nein
      Finde ich es nötig was die Ungarn anstellen? -Ja

      Insgeheim sind Angie und alle Anderen froh, dass Orban die Drecksarbeit der Abschreckung übernimmt.

      Wenn Du eine bessere Lösung siehst um den Zustrom einzudämmen, dann nur immer her damit
  • Rhoenblick 18.09.2015 13:06
    Highlight Highlight "Wir schaffen das!", hat sie also neulich gesagt. Was Merkel da vorhatte, nennt man performatives Sprechen. Gott sagt: Es werde Licht - und es ward Licht. Aber anders als Gott ist die Kanzlerin nur beinahe allmächtig, und der Trick funktioniert nur unter einer Voraussetzung: Vertrauen. Das ist das Paradoxe daran: Der Satz, der Vertrauen schaffen soll, erfüllt seinen Zweck nur, wenn bereits Vertrauen besteht."
    "Die Kanzlerin hat die Vertrauensfrage gestellt. Nicht im Bundestag, sondern an das ganze Volk. Das war richtig - und riskant. Denn wer weiß, ob das Volk noch Vertrauen hat?"
  • TomTurbo 18.09.2015 12:31
    Highlight Highlight Sobald ein Problem auftritt in der europäischen Union, dass nicht mit Geld gekittet werden kann wird sichtbar auf welch dünnem Fundament dieses Haus gebaut wurde.
  • Wilhelm Dingo 18.09.2015 11:47
    Highlight Highlight Ich hätte gerne gewusst was an diesem Artikel politisch unkorrekt sind könnte. Frauenfeindlich? Ausländerfeindlich? Rassistisch? Schwulenfeindlich? Ich sehe bei weiten nichts davon. Das ist das Problem der Medien Berichterstattung. Die einen haben linke, die anderen rechte Scheuklappen.
  • GBZ 18.09.2015 11:29
    Highlight Highlight Wieso politisch unkorrekt? Ich finde in diesem Artikel keine politisch unkorrekte Äusserung. Zeigt doch mal die Bilder vom Grenzzaun wo die ''traumatisierten'' Flüchtlinge Steine gegen Polizisten werfen obwohl. Es wird auch verschwiegen, dass es sich beim Grossteil der Flüchtlinge um junge Männer handelt in den Medien werden aber fast ausschliesslich Familien gezeigt.
    Ich finde diesen Artikel absolut legitim.
    • Peter 18.09.2015 12:58
      Highlight Highlight Ich erwähne aber, dass sich unter den Flüchtlingen viele Familien befinden ....
    • Andi Amo 19.09.2015 02:09
      Highlight Highlight @Peter: Was heisst für Sie "Viele"? Das ist sehr subjektiv. Auf Fotos in den Medien werden mehrheitlich die Familien mit den kleinen Kindern gezeigt. Um ein Elend zu zeigen, taugt das einfach mehr als Sujet, als die zwanzig jungen kräftigen Männer rundherum. Ein kurzes Googeln zeigt, dass eben mehrheitlich genau die jungen und gesunden Männer nach Europa kommen!
  • Jonasn 18.09.2015 11:03
    Highlight Highlight Toller Artikel! Viel Wahres drin.
    Interessant in Bezug auf viele Gegner der Merkel'schen Vorgehensweise hätte ich noch diese Betrachtung gefunden: "was wäre, wenn D sofort dichtgemacht und sich nicht der menschlichen und führungsverantwortlichen Herausforderung gestellt hätte?" - so wie viele das hier und auch woanders blind fordern? Eine Katastrophe- und die bösen Deutschen wären für Resteuropa nach Griechenland noch mehr zum Feindbild geworden. Der Aufschrei wäre gigantisch gewesen, aber vorweg hätte niemand gehen wollen. Wenn D das nicht gemacht hätte, wäre niemand vorweg gegangen.
  • nick_the_greek 18.09.2015 10:58
    Highlight Highlight Finde den Artikel überhaupt nicht politisch unkorrekt, wie im Titel behauptet. Er geht einfach ganz nüchtern auf die realen Konsequenzen der Flüchtlingsströme ein ohne moralisch zu färben. Willkommene Abwechlung zum Watsonschen Konsensus.
  • meliert 18.09.2015 10:47
    Highlight Highlight Ja die PolitikerInnen und deren Versprechen... und wenn es schief geht sind sie längst abgewählt, zurückgetreten oder sonst weg. Die Bürger müssen dann deren Entscheidungen bewältigen. Die Zusammenführung von zwei solch unterschiedlichen Kulturen in Europa kommt nicht gut.
  • The_Doctor 18.09.2015 10:35
    Highlight Highlight Ein sehr guter, differenzierter Artikel. Ich finde es wichtig und richtig, dass den Flüchtlingen geholfen wird. Allerdings muss das Ganze gut organisiert und koordiniert werden. Die Staaten in Europa (auch die Schweiz) müssen beginnen, die Realitäten zu akzeptieren und pragmatisch etwas unternehmen. Einfach den Kopf in den Sand zu stecken (Rechts) oder unbedacht zu handeln (Links) bringt niemandem etwas. Weder uns, noch den Flüchtlingen. Es verstärkt nur die Krise bzw. führt in Zukunft zu einer Eskalation.
  • TRL 18.09.2015 10:05
    Highlight Highlight Ich wünschte mir von unseren Politikern ebenso viel Besonnenheit, wie Sie sie an den Tag legen, Herr Blunschi. Sie fehlt schon seit Jahren. Die EU, von den einen träumerisch, von den anderen pessimistisch-egoistisch verkannt, war/wäre eine gute Gelegenheit ein starkes, gerechtes Europa zu schaffen, auf das gerade wir Schweizer so dringend angewiesen sind. Sicherheits- und wirtschaftspolitisch liegt es seit Jahren auf der Hand, dass die Schweiz aus gesundem Eigeninteresse mehr tun muss für Europa. Heisst der Skandal nun "Griechenland" oder "Flüchtlinge", Europa braucht Besonnenheit!Auch unsere!
  • MediaEye 18.09.2015 09:44
    Highlight Highlight Bitte Artikel nochmals durchlesen und redigieren; danke!

    Und der Euro wird scheitern, genau wie Europa fallen wird !!!
    • Peter 18.09.2015 10:16
      Highlight Highlight Wenn Europa fällt, fallen wir mit. Wir sind keine Insel.
    • TomTurbo 18.09.2015 12:33
      Highlight Highlight Die Schweizer waren schon immer und werden immer ein Volk der Chrampfer und Individualisten sein. Auch diese Krise wird die Schweiz überstehen.
    • Bonifatius 18.09.2015 14:07
      Highlight Highlight @Turbo: Ach glaub doch nicht die ganze Propaganda. Das sind sinnstiftende Legenden und haben mit der Schweizer Geschichte nicht viel zu tun. Ohne Napoleon wären wir wohl noch ein Bauernvolk!
  • Wilhelm Dingo 18.09.2015 09:34
    Highlight Highlight Weise und differenziert gesprochen. Danke für diesen Artikel.
  • poga 18.09.2015 09:22
    Highlight Highlight Sehr gut geschrieben. Ein Lichtblick auf diesem Portal. Vor allem aber sehr ausgewogen.
  • emc2 18.09.2015 09:14
    Highlight Highlight Watson wäre ohne Blunschi nur halb so lesenswert! Danke für die stets interessanten und gut durchdachte Texte.
    • Peter 18.09.2015 09:36
      Highlight Highlight Danke für das Lob, fühle mich geschmeichelt.
    • Angelo C. 18.09.2015 10:38
      Highlight Highlight Auch ich denke - im Verbund mit offenbar zahlreichen Anderen - dass gerade jetzt eine Zeit herrscht, wo ausgewogene und nicht nur rein emotionale Berichterstattung mehr und mehr zur Regel werden müssten...

      Gut möglich, dass da auch WATSON unter dem Druck zunehmend eingeforderten Realitätsbewusstsein zur Einsicht gelangt, dass die blosse publizistische Wahrnehmung rein linkslastiger Betrachtungsweisen nicht ausreichen und letztlich Leser und User kosten. Demnach wird mehr Blunschi als Thieriet und Co. sicher eine gute Zukunftsoption für das langfristige Gedeihen des Onlinemediums darstellen.

Helis fliegen tonnenweise Schnee in Skigebiete – auch in der Schweiz

Um den Skibetrieb trotz der viel zu warmen Temperaturen zu retten, hat ein französisches Ski-Resort kurzerhand 50 Tonnen Schnee eingeflogen. Die umweltschädliche Methode kommt auch in der Schweiz zum Einsatz. Umweltschützer sind empört.

Es sind bizarre Bilder, die uns aus der Skistation Luchon-Superbagnères in den Pyrenäen erreichen. Ein Helikopter fliegt als Unterlast eine Ladung Schnee auf einen Berggipfel. Die Skifahrer schauen mit grossen Augen zu, wie die weisse Pracht angeflogen kommt. Im Hintergrund sind grasgrüne Bergketten zu sehen. Am vergangen Wochenende transportierten die Helis total 50 Tonnen Schnee in das vom Schneemangel geplagte Skigebiet.

Nun hagelt es Kritik gegen die umweltschädliche …

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