International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ground crew prepare for the departure of the Solar Impulse 2 solar plane from the Kalaeloa Airport, Thursday, April 21, 2016, in Kapolei, Hawaii. The Solar Impulse team landed in the islands in July after a record-breaking flight from Japan. (AP Photo/Marco Garcia)

Vor dem Start: Die «Solar Impulse 2» auf Hawaii
Bild: AP/FRE132415 AP

«Solar Impulse 2» ist wieder in der Luft – Video zeigt Piccards geglückten Start



Der Schweizer Sonnenflieger «Solar Impulse 2» ist am Donnerstag von Hawaii zum Weiterflug gestartet. Das Solarflugzeug hob um 18.16 Uhr MESZ von Kalaeloa bei Honolulu ab, wie auf der Solar-Impulse-eigenen Website zu sehen war. Nächste Station nach neunmonatiger Zwangspause ist Kalifornien.

Das Team um die Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg will das Solarflugzeug nach etwa 62 Flugstunden in Mountain View unweit von San Francisco landen. Wegen beschädigter Batterien war im Juli 2015 die Fortsetzung der Weltumrundung unterbrochen worden.

Zuvor hatte «Solar Impulse 2» einen Rekord aufgestellt, als es fast 8300 Kilometer ohne Zwischenstopps von Japan nach Hawaii geflogen war.

Die «Solar Impulse 2» hatte ihre Weltumrundung am 9. März in Abu Dhabi begonnen und legte bislang gut die Hälfte der Gesamtstrecke von 35'000 Kilometern zurück. Als Piloten wechseln sich Borschberg und sein Partner Piccard ab. Mit ihrem spektakulären Flug wollen die beiden für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien werben.

Die Weltumrundung erfolgt ohne einen Tropfen Treibstoff. Mehr als 17'000 Solarzellen auf den Tragflächen versorgen die vier Elektromotoren des Fliegers mit Energie. Mit 72 Metern hat der Leichtflieger eine grössere Spannweite als ein Jumbojet, wiegt aber bloss 2,3 Tonnen. (jas/sda)

Solar Impulse 2 auf Testflug

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Illegale Abschiebungen: Schweiz droht mit Abzug von Frontex-Beamten

Die Europäische Grenzschutzagentur Frontex ist Vorwürfen über illegale «Pushbacks» ausgesetzt. Die Schweiz, die ebenfalls Frontex-Beamte an die EU-Aussengrenze schickt, zieht jetzt eine rote Linie.

Die Europäische Union mag immer öfter den Eindruck eines zerstrittenen Haufens erwecken. In einem aber ist man sich einig: Der Schutz der Aussengrenzen muss gestärkt werden. Nie wieder soll sich der Kontrollverlust von 2015 wiederholen, als hunderttausende von Migranten irregulär in die EU eingewandert sind.

Und auch die Schweiz als Schengen-Mitglied stimmt regelmässig in den Chor ein und fordert einen besseren Schutz der Aussengrenzen. Zuletzt beim Treffen der EU-Justizminister Mitte November, …

Artikel lesen
Link zum Artikel