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Ein Mann wurde in Schweden wegen fahrlässiger Vergewaltigung verurteilt. bild: shutterstock

«Unachtsame Vergewaltigung»: Schweden verurteilt erstmals Mann nach neuem Sex-Gesetz



In Schweden hat das Oberste Gericht erstmals ein Urteil auf Grundlage des umstrittenen Einwilligungsgesetzes zur Zustimmung beim Sex gesprochen. Ein Jahr nach dem Inkrafttreten des Gesetzes wurde ein 27-jähriger Mann unter anderem wegen sogenannter unachtsamer Vergewaltigung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt.

Das Gericht in Stockholm kam zu dem Schluss, dass eine Person, die gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen gebracht werde, nicht ausdrücklich Nein sagen oder anderweitig ihre Weigerung ausdrücken müsse.

Das neue Sex-Gesetz war am 1. Juli 2018 in Kraft getreten. Es legt fest, dass beide Partner ausdrücklich und klar erkennbar mit dem Geschlechtsverkehr einverstanden sein müssen. Alles andere wird als Vergewaltigung gewertet, auch wenn sich der Partner nicht körperlich wehrt oder Nein sagt. Passivität soll damit nicht als stilles Einverständnis interpretiert werden können.

«Oaktsam våldtäkt» bedeutet wörtlich übersetzt «unachtsame Vergewaltigung» und ist im Deutschen am ehesten mit dem Begriff «fahrlässig» zu vergleichen.

Die Vorinstanz hatte den Mann zunächst wegen Vergewaltigung zu drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Nach Angaben schwedischer Medien wurden wegen des neuen Strafbestandes der unachtsamen Vergewaltigung bislang sechs Personen von niedrigeren Instanzen verurteilt. Der Beschluss des Obersten Gerichts dürfte nun wegweisend für die Rechtsprechung anderer schwedischer Gerichte sein.

Finger in Unterleib eingeführt

Das Strafmass für unachtsame Vergewaltigung legte das Gericht auf acht Monate fest. Der Mann wurde darüber hinaus wie bereits von der Vorinstanz wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen und sexueller Belästigung verurteilt.

In dem konkreten Fall übernachtete der Mann bei einer Frau, mit der er zuvor seit längerem über soziale Netzwerke Kontakt gehabt hatte. Die Frau hatte zugestimmt, dass er bei ihr über Nacht blieb, soll aber auch klargemacht haben, dass sie keinen Sex mit ihm wolle.

Dennoch führte er in der Nacht laut Gericht seine Finger in ihren Unterleib ein, die Frau nahm dies passiv hin und stimmte nicht ausdrücklich zu.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann sexuelle Handlungen durchgeführt habe, ohne dass die Frau freiwillig daran teilgenommen habe. Am Urteil ändere auch die Tatsache nichts, dass sich die beiden darüber einig gewesen seien, im selben Bett zu liegen und dass sie nur noch Unterwäsche angehabt hätten. Der Mann habe zwar nicht vorsätzlich, dafür aber grob fahrlässig gehandelt.

In Schweden wird seit der Einführung des Gesetzes diskutiert, was als verbale oder nonverbale Zustimmung gilt. Die schwedische Regierung hatte das neue Gesetz nach der #MeToo-Debatte 2017 vorangetrieben. (sda/dpa)

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154Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Andreas Pfister 12.07.2019 12:11
    Highlight Highlight Es gibt Untersuchungen, welche besagen , dass die Hälfte aller anzeigten Vergewaltigungen falsch sein sollen. Nur in einem Drittel davon wird bewusst gelogen. Vgl.
    https://www.google.ch/amp/s/amp.aargauerzeitung.ch/leben/leben/sex-kann-jedem-zum-problem-werden-130179404
    Neutrale Anwälte aus der Schweiz zum Beispiel können und sollten da helfen! z.B. https://www.anwalt-schweiz.attorney/
    • who cares? 12.07.2019 12:30
      Highlight Highlight Quelle der Statistik?
  • Hummingbird 12.07.2019 10:14
    Highlight Highlight Ich finde es immer schön, wenn mich jemand fragt, ob ich weiter gehen mag, ob es ok ist, dass die Unterhose "fällt", oder "Geniesst Du es auch grad so wie ich?". Wieso nicht einfach kurz verbal austauschen und abchecken, wo das Gegenüber steht.
  • Ferdinend 12.07.2019 10:13
    Highlight Highlight Schweden hat ein Problem mit sexueller Gewalt, aber dieses Gesetz wird Frauen nicht vor Übergriffen schützen. Es wird eher missbraucht.
  • Bert der Geologe 12.07.2019 09:28
    Highlight Highlight Aus der "romantischen Verführung" der alten Zeit wird der rational-sachlich, juristisch korrekte Vertrag der Neuzeit. Mani Matter müsste sein Lied heute umdichten:
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  • Likos 12.07.2019 09:23
    Highlight Highlight Mann muss ja schon ziemlich schlecht im Bett sein, um nicht mitzubekommen ob die Frau das auch will.
  • corona 12.07.2019 09:21
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist wohl das Wichtigste, dass wir unsere Söhne und Töchter richtig erziehen und ihnen beibringen wie man mit dem Sexualpartner umgeht. Das man lernt klar zu sagen was man möchte und was nicht.
    Und wenn eine Frau einen Typen mit nach Hause nimmt, dann von ihm eingeschüchtert ist und deshalb mit im Sex hat läuft vorher schon was falsch.
    Ich hatte auch mal ne Dame die sich geziert hat, habe dann aufgehört und sie war eingeschnappt.. Eine Frau müsse sich etwas zurückhalten das mache man so.. Wurde ihr beigebracht..

    Es gibt immer zwei Seiten..
    • Hummingbird 12.07.2019 10:06
      Highlight Highlight Was ist denn falsch daran mal kurz verbal zu sagen "Das ist schön, nicht?" Also mit Achtsamkeit erkunden, ob wirklich ein Konsens da ist?
    • corona 12.07.2019 11:01
      Highlight Highlight Überhaupt nichts ist falsch daran! Mir geht es eher darum beide Seiten in die Pflicht zu nehmen! Klare Signale aussenden und diese auch richtig deuten.

      Ich habe noch keine Kinder aber wenn ich mal eine Tochter habe, möchte ich sie so erziehen, dass sie sich behaupten kann und nicht in eine Opferrolle fällt. Umgekehrt möchte ich meinem Sohn den Respekt und die Achtsamkeit auf den Weg geben Partner richtig zu behandeln.
    • Hummingbird 12.07.2019 11:58
      Highlight Highlight Sorry wollte Herz nicht Blitz drücken bäx. Das sind gute Pläne. Nur leider werden die Kinder nicht nur von Eltern erzogen, sondern auch von der Gesellschaft, und v.a. als Teenies, wenn sie beginnen, sexuelle Erkundschaften zu machen, von ihren Peers. In die Opferrolle kann jeder verfallen durch die Flight or Flight Reaktion.
      Man muss ja nicht gleich aufhören, wenn sich das Gegenüber ruhig verhält. Sondern eben nachfragen um herauszufinden, wie es dem Gegenüber gerade geht.
  • katerli 12.07.2019 08:46
    Highlight Highlight Am besten ain APP entwickeln mit dem man einen Vertrag anschliessen kann bevor das Date beginnt. Vielleicht mit Video Aufnahme und Fingerabdruck. „Haben Sie die AGB gelesen und verstanden“ , „Ja, ich will Sex“ das ganze automatisch auf ein Cloud Sperrkonto hochladen und 10Jahre Aufbewahren. Wenn sie sich dem APP verweigert, dann schnellstmöglich das weite suchen.
    Man bin ich froh glücklich verheiratet zu sein und mir diesen ganzen Stress nicht mehr antun zu müssen.
  • Baccaralette 12.07.2019 07:57
    Highlight Highlight Und noch was Interessantes:
    Offenbar sind heute besonders viele Männer blitzend unterwegs. Anders kann ich mir nicht erklären, warum soviele Beiträge, die sich mit der weiblichen Seite beim Sex auseinandersetzen einen Blitzer abkriegen.

    Jungs, fragt und ihr bekommt eine Antwort. Bevor ihr irgendwo eure Finger oder Zunge reinsteckt. Simpel!
    • Vergugt 12.07.2019 09:05
      Highlight Highlight Als Mann mache ich das genau so, zumindest wenn ich mir unsicher bin. Habe damit bisher ausschliesslich sehr positive Erfahrungen gemacht. Mir wäre es total unangenehm, eine sexuelle Handlung zu vollziehen, wenn ich nicht sicher bin, dass die Frau auch Lust darauf hat... Keine Ahnung, wieso so viele Leute (wohl überwiegend Männer) das nicht verstehen.
    • Baccaralette 12.07.2019 09:57
      Highlight Highlight Ja da kannst du auch mal das Thema Orgasmus diskutieren.

      Wie viele Frauen einen Orgasmus vortäuschen und die Männer offenbar nicht wirklich interessiert sind, zu erfahren wie Frau kommt. Erschreckend, sage ich nur.
    • Hummingbird 12.07.2019 10:09
      Highlight Highlight Das wurde den Männern von der Gesrllschaft so anerzogen, Thema patriachalische Privilegien. Vor nicht allzu langer Zeit war es ja noch ok eine Frau zu schlagen, wenn sie nicht gehorchte. Bis Ende der 80er Jahre durften in der CH Ehrmänner ihre Frauen vergewaltigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • waves 12.07.2019 07:51
    Highlight Highlight Kein Wunder nimmt die Geburtenrate ab, hat doch kein Mann mehr Lust sich auf eine sexuelle Beziehung mit irgendjemandem mehr einzulassen aus Angst, gleich in Knast geschmissen zu werden.
  • Baccaralette 12.07.2019 07:37
    Highlight Highlight Sehr interessante Kommentare.

    Männer, ist es echt so schwierig, bevor ihr Sex habt die Frau zu fragen, ob sie ok damit ist?

    ECHT??

    Ich fass es nicht. Wir haben 2019. Nicht 1642 (randomly date).
    • Oigen 12.07.2019 08:01
      Highlight Highlight dann sagt sie ja, du nimmst es nicht auf viedeo/tonband auf, ihr streitet euch (warum auch immer) sie zeigt dich an

      und schon sind wir bei besagtem fall, aussage gegen aussage.

      und dafür willst du 5 jahre in den knast?

      (randomly years)
    • andrew1 12.07.2019 08:19
      Highlight Highlight Stelle es mir gerade so vor. Man macht willd herum, zieht sich gegenseitig aus und wirft sich aufs bett. Dann die schlacksige und unangebrachte frage vom mann: "wollen wir sex haben?" Frau: "nach was sieht es denn aus du blitzmerker?! Ach komm vergiss es. Die stimmung ist ruiniert. Wie kannst du nur so doof fragen.....".
    • Ein Freund von Petr E. Cycling (aka Blitzsammler) 12.07.2019 08:22
      Highlight Highlight Pauschalisierung? Nicht ok!

      Da könnte man in extremis auch gleich von einer Vorverurteilung geschlechtshalber ausgehen. Grabenkampf ahoi!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grohenloh 12.07.2019 07:22
    Highlight Highlight Wie ist es möglich, dass nicht verlangt werden kann, dass eine Frau nein sagt?
    Ist hiermit die Unmündigkeit der Frauen im Gesetz festgeschrieben.
    Also ich bin für Gleichberechtigung!

    • ands 12.07.2019 08:14
      Highlight Highlight Weshalb muss das Opfer aktiv werden? Das gibt es sonst auch nicht.
      Es ist für jeden einleuchtend, dass es bei einem Raub keine Rolle spielt, ob ich mich gegen das Entreissen meiner Tasche wehre oder nicht. Niemand kommt auf die Idee, den Täter freizusprechen, weil sich das Opfer nicht gewehrt hat. Weshalb wird das ausschliesslich bei Vergewaltigung gefordert?
    • PeteZahad 12.07.2019 09:55
      Highlight Highlight @ands Bei einer Vergewaltigung ist dem Namen nach Gewalt im Spiel. Hier bestreitet wohl niemand wer Täter und Opfer ist, wie bei ihrem Entreissbeispiel. Wenn sich aber Mann und Frau im Ausgang kennenlehrnen, sich anziehend finden und dann zusammen nach Hause gehen, wieso sollte es dann falsch sein, wenn die Frau nicht klar sagt dass die doch (noch) keinen Sex möchte, resp. wieso muss der Mann in dieser Situation Fragen "Du ist es Ok, wenn wir jetzt Sex haben?". Falls es einvernehmlich ist und knistert, macht so eine Frage unter Umständen auch die Stimmung kaputt.
    • PeteZahad 12.07.2019 09:58
      Highlight Highlight @ands Das Männer und Frauen sich in Situationen in welchen keine physische oder psychische Gewalt stattgefunden hat sich darauf berufen können nicht eindeutig "Ja" gesagt zu haben finde ich Ehrlich gesagt "bireweich". Müsste ich in Schweden meine Freundin jetzt jedes Mal vorher Fragen im Sinn von "Du Schatz ist es Ok wenn wir jetzt dann gleich spontanen und stürmischen Sex haben?"
    Weitere Antworten anzeigen
  • ciaociao 12.07.2019 06:14
    Highlight Highlight Was passiert jetzt bei Aussage gegen Aussage, also wenn in diesem
    Beispiel hier jetzt der Mann behauptet hätte, er habe das mündliche „Ja“ erhalten?

    Berechtigte Frage, weil hier so viele behaupten, ein schriftliches Einverständnis sei nach wie vor nicht nötig.
    • who cares? 12.07.2019 06:46
      Highlight Highlight Genau das Gleiche, wie wenn Aussage gegen Aussage steht, ob es das mündliche Nein gegeben hat. Eine Beweislastumkehr findet NICHT statt.
    • Oigen 12.07.2019 08:02
      Highlight Highlight warum wurde der typ dann verurteil? er streitet es ja ab
  • abcd... 12.07.2019 06:12
    Highlight Highlight Die Frage ist halt, will man den Rechtsgrundsatz im Zweifel für den Angeklagten über den Haufen werfen? Denn zweifelsfrei kann sowas nicht bewiesen werden. Und hier werden die Opfer offenbar priorisiert, was im Ansatz löblich ist, aber gleichzeitig Unschuldige ans Messer liefern kann.
    • who cares? 12.07.2019 06:50
      Highlight Highlight Nein, es findet keine Beweislastumkehr statt. Der Rechtsgrundsatz wird nicht über den Haufen geworfen. Die Staatsanwaltschaft muss immer noch beweisen, dass die Frau nicht eingewilligt hat. Genau gleich wie sie momentan beweisen muss, dass eine Frau "Nein" gesagt oder sich gewehrt hat.
      Psychologisch ist nachgewiesen, dass manche Opfer sich einfach versteifen und es sich wie gelähmt über sich ergehen lassen. Diese Opfer sind momentan vom Gesetz nicht geschützt. Sollen sie weiter ungeschützt sein?
    • Oigen 12.07.2019 08:04
      Highlight Highlight sie liegen in unterwäsche im bett, kuscheln und wer weiss was sonst noch.

      er behauptet sie hätte zugestimm, sie behauptet das gegenteil

      er muss in den knast.

      wo bitte wurde hier seine schuld BEWIESEN?
    • Garp 12.07.2019 09:10
      Highlight Highlight Von kuscheln steht gar nichts. Sie sagte klar sie will keinen Sex. Punkt! Vielleicht hat er ja zugegeben, dass er seine Finger in ihre Vagina einführte. Dafür bekam er 8 Monate. Zusätzlich wurde er verurteilt wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen und sexueller Belästigung.
  • Sapere Aude 11.07.2019 23:28
    Highlight Highlight Richtiges Urteil. Die Frau hat von Anfang an gesagt, sie möchte keinen Sex. Offensichtlich braucht es diesbezüglich strenge Gesetze, wenn manche von uns Männer nicht wissen, wo die Grenze ist.
    • andrew1 12.07.2019 08:22
      Highlight Highlight Was passiert denn wenn sie es sich anders überlegt und doch offensichtlich dafür ist durch die handlungen ist? Am Mann herumspielen, ausziehen dan ätsch nicht ja gesagt. Got you. Oder umgekehrt. Sie sagt ja oder man macht sogar einen schriftlichen vertrag der nach der gesetzeslage indirekt gefordert wird und sie hat plötzlich keine lust mehr? Freipass?
    • ands 12.07.2019 10:05
      Highlight Highlight @andrew1:
      1) Dann könnte er sie fragen und sie sagt explizit "Ja". Damit ist das voherige "Nein" hinfällig.
      2) Eine explizite Zustimmung muss nicht verbal erfolgen.
      3) Die Gesetzeslage fordert weder direkt noch indirekt einen schriftlichen Vertrag. Das interpretieren hier alle hinein. Ich bezweifle, dass ein schriftlicher Vertrag hilft, wenn das Opfer sagt, dass es nach Unterzeichnung dieses Vertrags deutlich "Nein" gesagt hat.
    • Sapere Aude 12.07.2019 10:56
      Highlight Highlight @andrew1

      In der Schweiz kommt es bei lediglich 1% der Vergewaltigungsfällen zu einer Verurteilung. Das von Ihnen beschriebene Problem tritt in der Realität nicht auf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 11.07.2019 23:07
    Highlight Highlight Ich finde dieses Gesetz gut und jeder Mann, der fähig ist mit seinen Sexualpartnerinnen zu sprechen, sicher auch.
    Wer noch im Alttestamentarischen verhaftet ist und denkt, das Böse sitzt im Weib, ja der fürchtet sich nun.
    • PeteZahad 12.07.2019 10:03
      Highlight Highlight "Hey, ist es Ok wenn wir jetzt dann gleich spontanen und stürmischen Sex haben? Ich frag nur weil ich nicht in den Knast will..." Momol ... Mit den Sexualpartnern offen zu sprechen bereichert sicherlich den Sex, gewisse Dinge machen aber auch den Moment kaputt.
    • Garp 12.07.2019 11:53
      Highlight Highlight Kommst Du denn so schnell, dass gleich alles kaputt ist?
  • Workingpoor 11.07.2019 22:05
    Highlight Highlight Stets bedenklich ist, wenn Regierungen aufgrund von Aktualitäten sofort, übertrieben und überstürzt handeln. So zB in Deutschland (Fukushima / Atomstrom adieu / neue Kohle- und Gaskraftwerke) ja auch geschehen. An manchem Hype mag vielleicht ein sinnvoller Teil sein, gleich mit der Axt alles zu zerdreschen und die Extremlösung zu wählen ist aber wohl auch nicht die Lösung.
    • ands 11.07.2019 22:36
      Highlight Highlight Das Gesetz wurde schon vor MeToo erarbeitet. Die Akualität hat lediglich die Bearbeitung etwas beschleunigt.
    • RatioRegat 12.07.2019 01:11
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um einen Hype, sondern um den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, zu deren Schutz sich die Staaten des Europarates völkerrechtlich verpflichtet haben.

      Die Istanbul-Konvention wurde bereits im Jahr 2011 ausgearbeitet und sie verlangt, dass sexuelle Handlungen ohne Zustimmung der betroffenen Person angemessen zu bestrafen sind.

      Diese Konvention hat übrigens auch die Schweiz unterzeichnet und ratifiziert.
    • andrew1 12.07.2019 08:29
      Highlight Highlight Oder via secura in der schweiz. Fast jedes land hat eine übertriebene regelung aufgrund von angst der bevölkerung. Angst ist ein schlechter ratgeber und führt zu unvernünftigen und extremen gesetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jacob Crossfield 11.07.2019 22:03
    Highlight Highlight Mündige Menschen haben gelernt "Ja" oder "Nein" zu sagen. Kann es sein, dass Menschen durch dieses Gesetz entmündigt werden?
    • ands 11.07.2019 22:38
      Highlight Highlight Jeder Autofahrer und jede Autofahrerin in der Schweiz hat einen Nothelferkurs absolviert. Trotzdem handeln viele im Ernstfall nicht oder falsch.
      Der Mensch reagiert in Extremsituationen nicht rational. Da ist es gut möglich, dass sich Vergewaltigungsopfer nicht wehren und nicht in der Lage sind, "Nein" zu sagen. Nach aktueller Rechtssprechung führt das dann meist zu einem Freispruch.
    • Adumdum 11.07.2019 22:45
      Highlight Highlight Sie können ja immer noch Ja oder Nein sagen, oder?
    • Garp 11.07.2019 22:56
      Highlight Highlight Mündige Menschen können reden und fragen ob Sex ok ist, bevor sie über jemanden herfallen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Commander 11.07.2019 22:00
    Highlight Highlight "Führte... seine Finger in ihren Unterleib ein"
    Klingt irgendwie... medizinisch? Bezeichnet man das jetzt so?
    • Walter Sahli 11.07.2019 23:43
      Highlight Highlight Ja, in seriösen Zeitungsberichten wird der Commander nicht "Er hat sie mit den Fingern gefickt" lesen. Dafür gibt's die Neue Revue.
    • TheWall_31 12.07.2019 06:30
      Highlight Highlight Nächstes Mal steht "er hät sie imfall gfingeret" drin, ok? :D
  • YB98 11.07.2019 21:47
    Highlight Highlight Ist ja nichts dabei wenn ich die Frau zuerst frage ob das OK für sie ist, das sind 5 Sekunden, die hat man in der Situation ja wohl...
    • ands 11.07.2019 22:23
      Highlight Highlight @ AlteSchachtel: Nicht nur das Männchen, auch das Weibchen. Und man kann sich auch auf die nonverbale Einwilligung verlassen. Ist halt etwas riskanter...
    • Saraina 11.07.2019 22:47
      Highlight Highlight Man kann aber von einer erwachsenen Frau auch erwarten dass sie sagt „nimm deinen Finger aus meinen Privates oder du fliegst raus!“ Dass das Abgrenzen und sich wehren so völlig dem Staat überantwortet wird, finde ich eine seltsame Entwicklung, die die Authorität der Frauen nicht stärkt.
    • ands 11.07.2019 23:00
      Highlight Highlight @ Saraina: Nein, kann und soll man nicht. Niemand kann voraussagen, wie er oder sie in einer Extremsituation wie einer Vergewaltigung reagiert. Nicht wenige werden passiv und sind nicht im Stande, sich zu wehren oder zu widersprechen.
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  • Schellenursli 11.07.2019 21:28
    Highlight Highlight Ich glaube, ich ziehe nach Schweden. Die machen das gut.
    • Hoodie Allen 11.07.2019 21:51
      Highlight Highlight Adieu👋
  • ostpol76 11.07.2019 21:26
    Highlight Highlight Wieso müssen in letzter Zeit, Themen die man bis jetzt ein wenig vernachlässigt hat völlig übertrieben in die andere Richtung ausschlagen?
  • ThePower 11.07.2019 21:26
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Workingpoor 11.07.2019 21:53
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    • ands 11.07.2019 22:02
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  • Ursus der Rächer 11.07.2019 21:14
    Highlight Highlight Meine Frau hat mir für die Zukunft eine Generalzustimmung unterschrieben und auf‘s Pult gelegt! -:)
    • Mathis 11.07.2019 21:44
      Highlight Highlight Eine Generalzustimmung ist ungültig; sie muss jedes Mal neu erteilt werden.
    • Raffaele Merminod 11.07.2019 21:55
      Highlight Highlight Mathis: das ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich.
  • Chrigi-B 11.07.2019 20:59
    Highlight Highlight Vor dem Sex die Vertragsunterzeichnung per Videobotschaft festhalten oder was ?


    Meine Güte, Schweden ist verloren. Keine Chance auf eine Rückkehr zu vernünftigen Verhältnissen 🙄🥶🥵
    • ands 11.07.2019 22:05
      Highlight Highlight Nein, die Änderung bedeutet nicht, dass ein schriftlicher Vertrag nötig ist. Die Änderung bedeutet, dass man vor dem Sex die explizite Einwilligung einholen muss. Dafür reicht ein "Ja".
      Die Beweisbarkeit ist genau gleich schwierig wie bisher. Oder kannst du jeweils beweisen, dass deine SexualpartnerInnen nicht "Nein" gesagt haben?
  • Samzilla 11.07.2019 20:51
    Highlight Highlight „Unachtsame Vergewaltigung“...zumindest der Begriff ist durchaus absurd.
  • Sagittarius 11.07.2019 20:16
    Highlight Highlight Abgesehen davon, dass er wohl nicht so sauber war und abgesehen von dem irren Begriff;

    Wie wäre das Urteil ausgefallen, wenn die Frau sein Glied in die Hand genommen und er das passiv zugelassen hätte?
    Sie hätte ihn nun auch fahrlässig vergewaltigt - oder könnte sie sich darauf berufen, dass „er“ ja stief wurde und sie das als Zustimmung deutete? *husthust*

    Ich hoffe Männer trauen sich den Gerichtsgang auch!

    Wo bleibt hier die Rechtssicherheit? Hätte man nicht vor der Einführung über die Definition der verbalen und nonverbalen Zustimmung diskutieren müssen?

    • ands 11.07.2019 21:47
      Highlight Highlight Ja, das würde auch als Vergewaltigung gelten. Ein "Ja" gilt aus Zustimmung. Kein "Ja" gilt als keine Zustimmung. Was ist daran so kompliziert?
    • Sagittarius 11.07.2019 21:55
      Highlight Highlight Ach? Warum diskutieren die dann über nonverbale bzw. konkludente Zustimmung/Handlung?

      Es ist nicht so unkompliziert.. Es ist ein durchaus heikles Thema, was auch hart bestraft werden aber auch verhältnismässig sein soll.

      Im obigen Fall kam es nicht Mal zum GV und er ist nun fahrlässiger Vergewaltiger mit Haftstrafe - gahts no?!
    • ands 11.07.2019 22:11
      Highlight Highlight Jemanden zu töten ist verboten. Geschieht es in Notwehr ist es erlaubt. Allerdings nur, wenn alle Handlungen Verhältnismässig waren. Das ist genauso kompliziert wie die nonverbale Zustimmung. Aber keiner diskutiert darüber, deshalb fahrlässige Tötungen zu legalisieren. Wer sicher sein will, tötet nicht und holt sich vor dem Sex die explizite Zustimmung ab.
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  • AdvocatusDiaboli 11.07.2019 20:15
    Highlight Highlight Was hatte der Mann dazu gesagt? Durfte er sich verteidigen oder wurde er einfach so verurteilt? Lag die Beweislast bei ihm oder der Anklägerin?
    • ands 11.07.2019 21:57
      Highlight Highlight Die Beweislast liegt immer noch bei der Staatsanwaltschaft. Daran wurde nichts geändert.
      Der Mann dürfte gemischte Gefühle zum Urteil haben. Den erhofften Freispruch gab es nicht, aber immerhin wurden Tatbestand und Strafe reduziert.
    • AdvocatusDiaboli 11.07.2019 23:00
      Highlight Highlight Und welche Beweise hat denn die Staatsanwaltschaft gebracht, um das Urteil zu sichern?
    • ands 12.07.2019 10:00
      Highlight Highlight @ AdvocatusDiaboli: Erwartest du jetzt, dass dir hier jemand das schwedische Gerichtsurteil übersetzt?
      Ich vermute, dass sich die Anklage auf die Aussagen der beiden Beteiligten stützt.
  • Cédric Wermutstropfen 11.07.2019 20:03
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    • Hardy18 11.07.2019 21:23
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    • ands 11.07.2019 21:45
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  • Grabeskaelte 11.07.2019 20:01
    Highlight Highlight Busse und auf die Finger klopfen ok aber Haftstrafen dafür? Hat jemand Vertragsvorlagen, falls das bei uns auch eingeführt wird? Bitte mit Multiple Choice was die einzelnen Praktiken sind die ok und erwünscht sind...

    Ich verstehe die Stossrichtung des Gesetzes und finde es grundsätzlich ok aber das Strafmass ist jenseits von gut und böse...
    • ands 11.07.2019 21:44
      Highlight Highlight Das Strafmass ist nicht neu. Lediglich die Kriterien für die "Einwilligung" wurden angepasst. Gerade im vorliegenden Fall hätte der Täter auch vorher bereits verurteilt werden können, da das Opfer vorher explizit gesagt hat, dass es keinen Sex will. Die Vorinstanz hat ihn ja auch nach altem Recht (Vorsatz) verurteilt.
    • hoorli 11.07.2019 22:03
      Highlight Highlight Höhö Stossrichtung
    • Grabeskaelte 11.07.2019 22:13
      Highlight Highlight @ands: In diesem Fall keine Frage. Das vorgängige Nein ist klar schriftlich festgehalten. Insgesamt trotzdem heikel und eine Gratwanderung zu beiden Seiten.

      @hoorli: Ich habs beim schreiben schon befürchtet ;-).
  • Pinhead 11.07.2019 19:54
    Highlight Highlight Die Absicherung für den Mann: ab sofort jeden Sexakt von A bis Z aufzeichnen.
    • Grabeskaelte 11.07.2019 20:17
      Highlight Highlight Nope keine Absicherung sondern noch heikler, wenn man der Dame vorher nicht haargenau erklärt hat, welche Kamera welchen Winkel aufnimmt...
  • geisit 11.07.2019 19:36
    Highlight Highlight Mich nimmt es Wunder, was passiert, wenn der Mann behauptet, die Frau habe das Okay gegeben, diese aber das Gegenteil behauptet. Es ist gut, dass wir sensibler mit dem Thema Vergewaltigung umgehen. Ich finde es aber bedenklich, dass man die Passivität als ein "Nein" definiert (Ausnahme ist natürlich, wenn ein "Nein" nicht ausgesprochen werden kann). Wäre es nicht sinnvoller gewewesen, wenn man das Gesetz so entworfen hätte, dass ein explizites "Nein" geäussert werden muss?
    • Ratatvisker 11.07.2019 20:12
      Highlight Highlight Ich denke es kommt sehr darauf an, was man als nicht ausgesprochen werden können definiert. Also wenn ich mir die oben geschilderte Situation vorstelle, wüsste ich nicht ob "Nein" sagen die beste aller Optionen ist, der Typ ist in ihrer Wohnung, was an sich schon relativ bedrohlich ist und sie weiss nicht wie er auf ein "Nein" reagiert hört er auf? Wird er gewalttätig? Vielleicht ist es in der bereits eskalierten Situation besser keine weitere Angriffsfläche zu bieten.
      Vergewaltigungen sind eine heikle Angelegenheit und oft steht Aussage gegen Aussage egal ob nach dem ja oder nein gerichtet
    • Nutshell 11.07.2019 20:35
      Highlight Highlight Viele Vergewaltigungsopfer können eben kein explizites Nein geben. Nicht alle Opfer schreien oder wehren sich körperlich, viele werden wie eine Marionette und lassen einfach alles über sich ergehen. Ich habe das schon mehrfach von Opfern gehört und das ist psychologisch auch erklärbar. Und ich verstehe nicht, warum "Passivität als Nein" bedenklich sein soll. Da fragt man doch bitte mal kurz nach, ob alles ok ist und macht nicht einfach weiter?
    • Vic Vega 11.07.2019 21:02
      Highlight Highlight Grundsätzlich stimme ich da auch zu, aber warum zum teufel legst du dich mit einem typen denn du nicht kennst und mit dem du keinen Sex willst in dein Bett???
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  • Carl Gustav 11.07.2019 19:30
    Highlight Highlight Eigentlich eine gerechte Strafe für den Mann.
    Nur befürchte ich, dass dieses Gesetz in vielen Fällen dazu führt, dass entweder Frauen zu unrecht nicht geglaubt wird oder Männer zu unrecht verurteilt werden.
  • Provinzprinz 11.07.2019 19:25
    Highlight Highlight Ich finde es ja gut, dass Vergewaltiger ihrer gerechten strafe zugeführt werden. Aber die Verhältnismässigkeit ist aus meiner Sicht, bzw. was ich diesem Bericht entnehmen konnte nicht gegeben. Menschen mit einer niedrigen Emotionalen Intelligenz können Passivität komplett falsch einschätzen, ich rede da leider aus eigener Erfahrung. Dafür über 2 Jahre zu kassieren, weil man Zeichen falsch deutet, bzw. Nicht vorhandene Zeichen auch nicht wahrnehmen kann finde ich extrem!
    • Garp 11.07.2019 22:31
      Highlight Highlight Dann einfach Finger weg, wenn Du Zeichen nicht deuten kannst. Oder klar fragen! Im besprochenen Fall des Artikels war es ja klar abgemacht. Und er hielt sich nicht an die Abmachung.
    • who cares? 12.07.2019 08:32
      Highlight Highlight Für die Tat gab es nur 8 Monate. Der Rest war für Sex mit einer Minderjährigen und sexueller Belästigung.
    • M.aya 13.07.2019 14:48
      Highlight Highlight Die Strafe gibt es ja nicht wegen einer Fehlinterpretation sondern wegen einer Tat. Was ist denn bloss so schlimm daran einfach zu fragen: "willst Du auch Sex mit mir?".
      Die Folgen einer Vergewaltigung sind verheerend und Enden nicht selten in Krankheit, Invalidität und Suizid. Wie kann man da nur von "unverhältnismässig" reden.
      Versucht es Euch doch mal vorzustellen, wie so eine Tat sich auf Euch auswirken würde oder lest nach, wie Andere eine Vergewaltigung und ihre Folgen überlebt haben, bevor Ihr Euch über "Interpretationen" und Strafen, bzw. das schwedische Gesetz aufregt.
  • Reudiger 11.07.2019 19:25
    Highlight Highlight Ja, ab sofort sollte doch vor jedem einzelnen Sexakt ein schriftlicher Vertrag unterzeichnet werden. Unterschrift, Datum, Ort und vielleicht noch paar seiten AGB?
    Wie lächerlich ist das denn eigentlich?
    Allein schon der Begriff "fahrlässige Vergewaltigung" ist ein Widerspruch, vergleichbar mit "fahrlässigem Mord".

    Die Vorgeschichte des Täters deutet jedoch auf einen eher weniger netten Kerl hin.
    • Michael Schmid (2) 11.07.2019 19:35
      Highlight Highlight Zuerst ja, dann ahh ;)
    • Clau Dia 11.07.2019 19:42
      Highlight Highlight hab ich mir auch überlegt. allerdings wenn zwei menschen miteinander sex haben wollen, wird dieser ja auch nicht später zur anzeige gebracht. da braucht man sich also keine gedanken zu machen. wenn eine partei den sex zur anzeige bringt steckt normalerweise auch vergewaltigung dahinter. ‚normalerweise‘ weil es, traurig aber wahr, wohl leute gibt die das aus anderen gründen tun...
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 11.07.2019 20:20
      Highlight Highlight @Clau Dia

      Die Annahme, dass eine Anzeige schon einen Grund haben wird, ist schwierig. Einerseits kommen Anzeigen manchmal erst einige Zeit später, wenn sich das Verhältnis der Beteiligten verändert haben kann (etwa wenn die in Trennung/Scheidung sind). Dann gibt es auch die Konstellation, dass die Anzeige aufgrund äusseren Drucks erfolgt (Eltern, "eigentlicher Freund" etc.).

      Ich nehme auch an, dass eine Mehrzahl der Anzeigen begründet ist, man erkennt die falschen aber nicht so leicht.
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