International
Spanien

Heute Regionalwahlen in Spanien: Wie stark schneiden die neuen Protest-Parteien ab?

Ein Wahllokal in Valencia (24.05.2015).
Ein Wahllokal in Valencia (24.05.2015).Bild: EPA/EFE

Heute Regionalwahlen in Spanien: Wie stark schneiden die neuen Protest-Parteien ab?

24.05.2015, 10:5724.05.2015, 11:02

In Spanien haben die Wähler am Sonntag über Regionalparlamente und Stadträte abgestimmt. In mehr als 8000 Städten, darunter Madrid und Barcelona, standen die Bürgermeister zur Wahl, in 13 von 17 Regionen die Regierungschefs.

Mit Spannung wird erwartet, ob die aus der Protestbewegung hervorgegangenen Parteien Podemos und Ciudadanos Rathäuser erobern können. Beide Parteien werden von zahlreichen Bürgerplattformen unterstützt und fordern die konservative Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy und die Sozialisten (PSOE) heraus.

Die Abstimmung gilt als wichtiger Stimmungstest vor der Parlamentswahl im Herbst und hat Strahlkraft über Spanien hinaus: Ein Triumph von Podemos könnte den Spargegnern in anderen EU-Ländern Auftrieb geben. 

In der Hauptstadt Madrid lag die von Podemos unterstützte Kandidatin Manuela Carmena in einer Umfrage gleichauf mit PP-Bürgermeisterin Esperanza Aguirre. Die Wahllokale schliessen um 20.00 Uhr, erste Ergebnisse werden ab 22.30 Uhr erwartet. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Verwirrende Angaben: Erneutes Bahnchaos in Spanien
Nur einen Tag nach der Wiederaufnahme des wegen eines Zugunglücks eingestellten Nah- und Regionalverkehrs der Bahn in der spanischen Region Katalonien ist der Betrieb gleich wieder eingestellt worden. Die Züge dürften so lange nicht fahren, bis die Sicherheit des Betriebs gegeben sei, sagte der Koordinator der Regionalregierung in Barcelona, Albert Dalmau, im Fernsehen. Reisende wurden unterdessen durch widersprüchliche offizielle Angaben verwirrt, viele strandeten auf Bahnhöfen.
Zur Story