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In this Saturday, April 25, 2015 photo, climbers search through crushed tents for fellow climbers caught in an avalanche at a base camp on the Nepal side of Mount Everest. Set off by a magnitude 7.8 earthquake, the avalanche killed 18 and injured dozens. On the ground, more than 4,000 were killed. (AP Photo/Mariusz Malkowski)

Bergsteiger in einem Camp am Mount Everest. (Archivbild) Bild: AP/Mariusz Malkowski

Massenandrang am Mount Everest: Schon wieder stirbt ein Kletterer



Am höchsten Berg der Welt ist erneut ein Bergsteiger ums Leben gekommen. Den Tod des 62-jährigen US-Amerikaners während des Abstiegs vom 8848 Meter hohen Mount Everest gab seine Familie in den USA bekannt, wie die Zeitung «Denver Post» am Montag berichtete.

Damit sind in dieser Saison am Mount Everest bereits elf Bergsteiger gestorben. Weitere zehn verloren ihre Leben am Lhotse, dem Annapurna und anderen 8000er-Bergen im Himalaya, wie die Zeitung «The Himalayan Times» unter Berufung auf nepalesische Regierungsbeamte kürzlich berichte. In der Klettersaison 2018 waren fünf Menschen am Mount Everest ums Leben gekommen.

(FILES) In this file handout photo taken on May 22, 2019 and released by climber Nirmal Purja's Project Possible expedition shows heavy traffic of mountain climbers lining up to stand at the summit of Mount Everest. - Three more climbers have died on Everest, expedition organisers and officials said on May 24, taking the toll from a deadly week on the overcrowded world's highest peak to seven. (Photo by Handout / Project Possible / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT

Die Warteschlange zum Gipfel am 22. Mai 2019. Bild: Project Possible

In jeder Saison versuchen Hunderte Bergsteiger, den Gipfel des Mount Everest zu erklimmen. Meist beschränken sich die Gelegenheiten, bei denen die Wetterbedingungen günstig genug für einen Gipfelsturm sind, zwischen Mitte und Ende Mai auf zwei bis drei pro Saison.

Vergangene Woche hatte sich ein solches «Wetter-Fenster» geöffnet. Es bildete sich eine regelrechte Warteschlange, um die letzten Meter zur Spitze nehmen zu können. Beobachter sagen, manche der diesjährigen Todesfälle könnten mit diesem Andrang zusammenhängen. Dadurch sei es zu langen Wartezeiten auf gesundheitlich gefährlicher Höhe gekommen. (sda/dpa)

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Schlange stehen für den höchsten Gipfel der Welt

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