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Tote und Verletzte bei zwei Selbstmordanschlägen in Damaskus



Nach dem Anschlag auf den Justizpalast hat sich in der syrischen Hauptstadt Damaskus ein zweiter Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Er habe in dem Stadtteil Rabwa im Nordwesten von Damaskus zahlreiche Menschen getötet oder verletzt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Mittwoch.

Der Angreifer habe in einem Restaurant einen Sprengstoffgürtel gezündet.

Die Zahl der Todesopfer des Selbstmordanschlags auf den Justizpalast stieg nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte auf mindestens 39. Unter ihnen seien 24 Zivilisten. Bei den restlichen Todesopfern handle es sich um Sicherheitspersonal.

Der Justizpalast beherbergt ein islamisches religiöses Tribunal sowie ein Strafgericht. Ein Anwalt berichtete von einer schweren Explosion und sagte, er habe sich mit weiteren Justizvertretern in die weiter oben gelegene Bibliothek des Gerichts geflüchtet.

Ein Staatsanwalt des Gerichts sagte dem Staatsfernsehen, der Attentäter habe sich Zugang zum Gebäude verschaffen wollen. Als die Polizei ihn daran hindern wollte, sei er ins Innere des Komplexes gestürmt und habe sich in die Luft gesprengt. (sda/dpa/afp)

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