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Hören wir auf, dem Westen die Schuld an allen Problemen in Nahost zu geben

Zahlreiche Beobachter aber auch Orientalisten stellen sich auf den Standpunkt, dass die Würzel allen Übels im Nahen Osten in den Interventionen des Westens seit dem Ersten Weltkrieg liegen und sich letztlich immer alles ums Erdöl dreht. Das ist historisch falsch und für die aktuellen Probleme wenig zielführend.



Für den Flüchtlingsstrom aus Syrien und dem Irak gibt es laut dem deutschen Orientalisten Michael Lüders eine Erklärung: Der Westen ist selbst schuld. Indem er sich seit Jahrzehnten immer wieder politisch und militärisch einmischt, hat er die Region nachhaltig zerrüttet. Früher die europäischen Kolonialmächte, heute vor allem die USA. Stellvertretend für diese Haltung der Kommentar eines watson-Users:

«Wer im Wespennest stochert, darf sich nicht wundern, wenn er gestochen wird. Die Gründe für das Chaos liegen schon weit zurück. Da ging es wie fast immer um die eine Ressource. Machthaber im Westen, Norden, Osten, egal woher, haben keinen Skrupel, Völker zum Spielball zu machen. Sie sind eine Ware. Egal für welchen Zweck. Regierungsformen spielen da absolut keine Rolle. So war das schon immer und wird auch weiterhin so bleiben.»

quelle: watson

Dazu sieben gängige Thesen, entsprechend sieben Gegenthesen und eine deprimierende Konklusion:

Die Kolonialmächte haben willkürliche Grenzen gezogen.

Mal ehrlich: Ist nicht jede politische Grenze willkürlich (auch die der Schweiz)? Oder das Resultat kriegerischer Auseinandersetzungen, mögen sie auch eine Weile zurückliegen? Das berüchtigte Sykes-Picot-Abkommen, mit dem die Siegermächte Grossbritannien und Frankreich noch während des 1. Weltkriegs das später unterlegene Osmanische Reich unter sich aufteilten, wird immer wieder als Wurzel allen Übels in der Region genannt.

Sykes-Picot-Karte

Bild

Französische (A) und britische (B) Einflusszonen gemäss den Diplomaten Mark Sykes (GB) and François Georges-Picot (F)(08.05.1916). bild: pd

Die arroganten Europäer hätten in bester Kolonialmanier auf dem Reissbrett irgendwelche Fantasieländer geschaffen, ohne ethnische und konfessionelle Grenzen zu berücksichtigen, heisst es. Das stimmt weitgehend. Die Schlussfolgerung, eine «weisere» Grenzziehung hätte den Nahen Osten vor chronischer Instabilität verschont, ist trotzdem verkehrt:

Die arabischen Diktatoren sind Marionetten des Westens.

Photo dated 18 August 2009 shows US President Barack Obama (R) meeting with Egyptian President Hosni Mubarak in the Oval Office of the White House in Washington, D.C. USA. US President Obama has told President Hosni Mubarak of Egypt that he should not run for another term in elections in the fall, effectively withdrawing American support for its closest Arab ally, according to American diplomats on 01 February 2011 in Cairo and Washington.  EPA/DENNIS BRACK / POOL *** Local Caption *** 00000401827950

Mubarak (links) und Obama im Weissen Haus (18.08.2009). Bild: EPA

Nehmen wir einen typischen arabischen Diktator, Ägyptens Ex-Präsident Hosni Mubarak, korrupt, autoritär, knapp 30 Jahre an der Macht. War er eine Marionette der USA, weil er für die Aufrechterhaltung des Friedensabkommen mit Israel jedes Jahr 1,5 Milliarden Dollar Militärhilfen erhielt? Vielleicht. Allerdings tat dies auch sein demokratisch gewählter Nachfolger Mohammed Mursi, der zudem ebenfalls einen autoritären Regierungsstil pflegte. Er monopolisierte die Macht in den Reihen seiner Getreuen, in diesem Fall der Muslimbrüder. Darauf folgte 2013 unter dem Jubel der enttäuschten Bevölkerung der Militärputsch durch General Abdel Fattah el-Sisi, dem heutigen Präsidenten. Dieser agiert sogar noch repressiver. Bei all diesen Vorgängen nahm der Westen eine Zuschauerrolle ein. Marionette oder nicht scheint für die ägyptische Bevölkerung einerlei.

Es geht immer ums Öl.

Nicht immer, sondern immer weniger. Manchmal geht es 13 Jahre lang um iranische Nuklearenergie. Manchmal geht es um eines von zehn Ländern in der Region mit geringen oder gar keinen Erdölvorkommen: Afghanistan, Bahrain, Israel, Jemen, Jordanien, Libanon, Marokko, Syrien, Tunesien und Ägypten. Zugegeben, knapp die Hälfte der weltweit nachgewiesenen Erdölreserven liegen im Nahen Osten. 

Nachgewiesene Weltölreserven

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grafik: wikimedia/RockyMtnGuy, quelle: U.S. Energy Information Administration (2013)

Das ist viel – und offenbar genug, um in der Vergangenheit Interventionen des Westens zu provozieren:

Eigentlich ging es beim Putsch von 1953 im Iran gar nicht ums Öl. Entscheidend war die Beteiligung der CIA – und der damalige US-Präsident Eisenhower kümmerte sich nicht gross um die Wirtschaftsinteressen Grossbritanniens. Erst als ihm Churchill den Floh ins Ohr setzte, dass Iran unter Mossadegh unter sowjetischen Einfluss gerate, gab er sein Einverständnis für die Aktion.

Heute leben wir in anderen Zeiten. Während der Erdölpreis auf dem Höhepunkt des Irakkriegs 2007 ein Rekordniveau (knapp 150 Dollar pro Fass) erreichte, reagiert der Weltmarkt inzwischen kaum mehr auf Verwerfungen in der Region. Als Irans Erdölexporte wegen der Wirtschaftssanktionen um fast die Hälfte einbrachen, hatte dies keinen nennenswerten Einfluss auf den Erdölpreis. Dies nicht zuletzt darum, weil die USA seit jener Höchstmarke wieder massiv in die eigene Förderung investiert haben.

Das stärkste Indiz, dass der Erdlöpreis anderen Faktoren unterliegt, ist die Terrorherrschaft des Islamischen Staats. Aktuell kostet das Schwarze Gold nur noch 45 Dollar pro Fass. Das ist mindestens so bedrohlich wie teures Öl: Die Monarchien am Golf brauchen langfristig einen doppelt so hohen Ölpreis für ihre Staatshaushalte. Was ist besorgniserregender als ein reiches Saudiarabien? Ein armes Saudiarabien ... 

Die Mutter aller Probleme: Der Staat Israel.

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quelle: internet

Eine These, die nicht nur westliche Antisemiten, sondern offiziell auch arabische Staaten sowie Iran vertreten. Palästinenser können mit einigem Fug und Recht behaupten, dass der Staat Israel die Wurzel vieler ihrer Probleme ist. Für die arabischen Regierungen hingegen ist der endlose Konflikt vor allem eine zynisch-bequeme Möglichkeit, vom eigenen Versagen abzulenken.

Ungeachtet der Lippenbekenntnisse für die Unabhängigkeit Palästinas haben die Golfstaaten angefangen, mehr oder weniger diskret mit Israel Handel zu treiben, obwohl sie keine diplomatischen Beziehungen unterhalten. Selbst Iran tat dies inmitten seiner revolutionären Sturm- und Drangphase in den frühen 1980er-Jahren: Im Iran-Irakkrieg lieferte Israel der Islamischen Republik Waffen – verglichen mit einem möglichen Sieg Saddams das kleinere Übel, wie die damalige Likud-Regierung fand. Realpolitik pur, keine Mutter aller Probleme.

Man sollte die Länder sich selbst überlassen, dann kommt es schon gut.

Saudi King Abdullah Bin AbdullAziz (L) and Prince Mohammed bin Saudi (C) attend the funeral ceremonies of late Saudi Arabian King Fahd during the funerals in Riyadh, Saudi Arabia, 02 August 2005. Dozens of heads of state from around the world gathered in Riyadh Tuesday for a funeral ceremony of Saudi Arabian monarch King Fahd marked by simplicity and heavy security. Despite the presence of foreign dignitaries the prayer service at Riyadh‘s Imam Turki bin Abdullah Mosque was a short and simple affair in keeping with the Saudi royal family‘s strict Moslem beliefs. The person at right is unidentified.  EPA/WASEEM

Die saudische Herrscherfamilie an der Abdankung von König Fahd (02.05.2005). Bild: EPA

Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Länder ist im Grundsatz eine löbliche Haltung. Zumindest würde dann offensichtlich, was (nicht) passiert, wenn ausländische Interventionen ausbleiben. Die Annahme, dass so im Nahen Osten endlich rechtsstaatliche Strukturen gedeihen könnten, ist dennoch gewagt. Niemand mischt sich zum Beispiel in die Angelegenheiten Saudiarabiens ein, weder in die inneren noch in die äusseren. Was ist das Resultat? Eines der weltweit repressivsten Regimes, das in Syrien salafistische Rebellengruppen finanziert und im Jemen einen Angriffskrieg mit tausenden zivilen Opfern führt. Also doch nicht sich selbst überlassen? Siehe Punkt 6.

Obama hat es verpasst, rechtzeitig in Syrien zu intervenieren.

epa03861941 Opponents of a possible military strike on Syria hold a sign that reads 'No War On Syria', as they gathered outside the White House to listen to US President Barack Obama give a live address to the nation from the East Room of the White House, in Washington DC, USA, 10 September 2013. President Obama discussed solutions to defuse the crisis in Syria, including the Russian proposal to put Syria's chemical weapons under international control and possible military strikes. Obama has met some opposition lobbying Congress to back a limited strike on Syria, after Bashar al-Assad's government allegedly carried out a sarin gas attack on 21 August that killed more than 1,400 people.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Opposition vor dem Weissen gegen ein militärisches Eingreifen in Syrien (10.09.2013). Bild: EPA

Die selbst-auferlegte Rote Linie war 2013 mit dem Einsatz von Chemiewaffen überschritten. Die US-Marine stand im Mittelmeer bereit, um Cruise Missiles auf Damaskus regnen zu lassen. Dann brachten US-Aussenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergei Lawrow die Zerstörung des syrischen Chemiewaffen-Arsenals ins Spiel. Obama sagte die Militäraktion gegen Baschar Assad im letzten Moment ab. Seither fragen sich einige, was wohl heute wäre, hätte den Commander-in-Chief damals nicht der Mut verlassen. Vielleicht wäre der Konflikt heute beigelegt. Vielleicht wäre das Assad-Regime kollabiert und Damaskus heute in den Händen des Islamischen Staats. Wir werden es nie wissen. Eine positive Wirkung ist nach heutigem Erkenntnisstand schwer vorstellbar.

Dann wäre da noch das abschreckende Beispiel Libyens. Praktisch im letzten Moment, bevor Muammar Gaddafi die Opposition in und um Bengasi zerschlug, kam der Westen den Rebellen 2011 mit einer Militäraktion zu Hilfe. Am Ende war der Diktator geschlagen und wurde von den Rebellen exekutiert. Applaus von allen Seiten, der Arabische Frühling hatte in einem weiteren Land gesiegt. Doch ohne Gaddafi versinkt Libyen im Chaos und läuft Gefahr, ein Aussenposten des Islamischen Staats zu werden. Wäre es besser gewesen, Gaddafi an der Macht und ihn den Aufstand niederschlagen zu lassen? Glück hat, wer solche Fragen nicht beantworten muss. Man könnte sie sich ebenso bezüglich Irak und Afghanistan stellen. 

Die Religionen sind an allem Schuld.

FILE - In this March 16, 2010 file photo, Palestinian demonstrators hurl stones at Israeli troops in east Jerusalem. After finding high-tech solutions to halt suicide bombings and rockets, tech-savvy Israel is struggling with the resurgence of a weapon dating back to David and Goliath: the hurled rock. The Palestinian rock thrower emerged as an iconic image of the first uprising against Israeli occupation in the 1980s, and rock throwing has been a regular feature of demonstrations since then. (AP Photo/Dan Balilty, File)

Palästinensische Demonstranten werfen Steine gegen israelische Soldaten in Ost-Jerusalem (16.03.2010). Bild: Dan Balilty/AP/KEYSTONE

Wenn es nicht der Westen ist, der im Orient alles kaputt macht, dann müssen es die Religionen sein. Angesichts der blutigen Konflikte drängt sich dieser Schluss geradezu auf:

Spielt(e) Religion in diesen Kriegen eine Rolle? Sicher. Aber längst nicht die entscheidende:

Konklusion

Dass Europa und die USA  im Nahen Osten schwere aussenpolitische Fehler begangen haben, steht ausser Zweifel. Ihnen die Hauptschuld an der Apokalypse in Syrien zu geben, wie das einige im Westen und leider auch viele in der Region tun, greift aber zu kurz. Die Tragik (und Arroganz) dieser Sichtweise liegt im Umkehrschluss, dass nur der Westen es wieder richten kann. Ein Steilpass für die nächste Intervention, die zwar nicht im Alleingang wieder Generationen versaut, ziemlich sicher aber auch die anvisierten Ziele verfehlen wird.

Vielleicht gibt es keine kleineren und grösseren Übel im Nahen Osten, sondern nur mehrere ungefähr gleich grosse. Vielleicht ist es eine Fehlannahme, dass für jedes Problem auch eine Lösung existieren muss. Vielleicht ist das einzige, was der Westen in der Region tun kann, aufzuhören, sich für seine Probleme verantwortlich zu fühlen*.

*Entbindet nicht von der humanitären Pflicht, Kriegsflüchtlingen Schutz zu gewähren.

Ist der Westen Schuld am Chaos im Nahen Osten?

Quiz: Wie gut kennst du das religiöse Mosaik des Nahen Ostens?

Quiz
1.Welcher islamischen Strömung sind die Kämpfer des sogenannten «Islamischen Staates» («IS») zuzurechnen?
FILE - This undated file image posted on a militant website on Tuesday, Jan. 14, 2014 shows fighters from the al-Qaida linked Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) marching in Raqqa, Syria. Historically, Raqqa and Mosul and the surrounding areas that make up Northern Mesopotamia _ a region known as the Jazira _ have had more in common with each other than they did with distant Southern Mesopotamia centered on Baghdad and Basra. The desert wadi routes that the Islamic State uses to smuggle its weapons, fighters and money back and forth across the border are the same trade routes established five millennia ago when the first cities arose in the Upper Tigris and Euphrates valleys. (AP Photo/Militant Website, File)
AP/Militant Website
Sufismus
Salafismus
12er-Schia
Nusairier
2.Der «IS» strebt die Wiedererrichtung eines islamischen Reichs in Syrien und im Irak an. Wie lautet der Begriff für dieses religiös-politische Gebilde, das im 7. und 8. Jahrhundert riesige Gebiete umfasste?
Kalifat der Umayyaden
Kalifat
Emirat
Sultanat
Khanat
3.Diese religiöse Minderheit lebt vornehmlich in Syrien, im Libanon und in Israel. Ihre Geheimlehre enthält zahlreiche Elemente des Islam, daneben aber auch andere Einflüsse wie beispielsweise die Reinkarnation. Sie lehnen die Missionierung Andersgläubiger ab und nehmen auch keine Konvertiten auf. Wer sind sie?
Druse supporters of Syrian President Bashar Assad hold up his portraits during a rally, demanding the return of the Golan Heights, captured by Israel in 1967, close to the Syrian border in Majdal Shams in the Golan Heights, Friday, Feb. 14, 2014. The annual demonstration is in protest of the 1981 Israeli law in which the Jewish state annexed the strategic plateau it captured from Syria during 1967 Arab-Israeli war. (AP Photo/Oded Balilty)
AP/AP
Baha'i
Wahhabiten
Drusen
Juden
4.Die Bezeichnung «Sunniten» leitet sich vom Begriff «Sunna» ab. Was ist das?
Muslim women gather on the stairs leading to to the Golden Dome of the Rock Mosque in the Al Aqsa Mosque compound in Jerusalem's Old City, Wednesday, April 30, 2014. Al Aqsa Mosque compound is one of the holiest site for Muslims. (AP Photo/Ariel Schalit)
AP
Die letzte Sure des Korans.
Die erste Moschee, die Mohammed in Mekka errichten liess.
Die überlieferte Handlungsweise des Propheten.
Eine der fünf Säulen des Islam (das Glaubensbekenntnis).
5.Der syrische Präsident Baschar al-Assad (r.) ist kein Sunnit, sondern gehört einer religiösen Minderheit an. Welcher?
epa04247828 A photo released by Syrian Arab News Agency (SANA) shows Syrian President Bashar Assad (R) meeting with former presidential candidate, Maher al-Hajjar (L) in Damascus, Syria, 10 June 2014. Embattled Syrian President Bashar al-Assad scored an expected victory in presidential elections, securing a third seven-year as head of state amid a civil war engulfing the country.  Assad was running against only two little-known politicians; Hassan al-Nuri and Maher al-Hajjar.  EPA/SANA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
EPA/SANA
Drusen
Baha'i
Alawiten (Nusairier)
Jesiden
6.Neben den Sunniten sind die Schiiten mit schätzungsweise 15 Prozent aller Muslime die zweitwichtigste Strömung im Islam. Worauf bezieht sich die Bezeichnung «Schiiten»?
Shiite pilgrims react during the Muslim festival of Arbaeen in Karbala, 50 miles (80 kilometers) south of Baghdad, Iraq, Tuesday, Dec. 24 , 2013. The holiday marks the end of the forty day mourning period after the anniversary of the 7th century martyrdom of Imam Hussein the Prophet Muhammad's grandson. (AP Photo/Hadi Mizban)
AP
Auf «Scheitan» (Satan), da die Schiiten von den Sunniten als Teufelsanbeter verunglimpft wurden.
Auf «Schia» (Partei), genauer «Schiat Ali» (Partei Alis), da die Schiiten Ali als Nachfolger Mohammeds anerkannten.
Auf «as-Saffat», die 37. Sure des Koran.
7.Im Irak und in Syrien ist der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten so blutig, dass man von einem islamischen Bürgerkrieg sprechen könnte. In welchem Land leben am meisten Schiiten?
Im Libanon
Im Libanon
Im Irak
Im Irak
Im Iran
Im Iran
In Ägypten
In Ägypten
8.Zunehmend prekär ist die Lage der Christen im Nahen Osten. Viele haben ihre Heimat verlassen, zuerst im Irak, nun auch in Syrien. Wie hoch ist der Anteil der Christen in Syrien schätzungsweise noch?
Syrian acolyte girls listen to the sermon, during prayers for nuns held by rebels at the Greek Orthodox Mariamiya Church in Damascus, Syria, Sunday Dec. 8, 2013. The fears of Syrian Christian minority that they are being targeted in the country's civil war were hiked by the taking of the Greek Orthodox nuns by rebels who captured a mainly Christian town north of the capital. (AP Photo/Lee Keath)
AP
25 Prozent
15 Prozent
10 Prozent
5 Prozent
9.Was ist ein Derwisch?
A whirling dervish performs at the Maltepe Stadium in Istanbul on June 27, 2014, on the eve of Ramadan. The dervishes are adepts of Sufism, a mystical form of Islam that preaches tolerance and a search for understanding. Those who whirl, like planets around the sun, turn dance into a form of prayer. Ramadan, the ninth month of the Islamic calendar, is a month of fasting, prayers and recitation of the Quran. AFP PHOTO/OZAN KOSE
AFP
Ein Sufi
Ein Imam
Ein Ulema
Ein Muezzin
10.Die Jesiden, die vor allem im Norden des Irak leben, sind eine streng monotheistische Glaubensgemeinschaft. Welche Eigenheit trifft auf sie zu?
A Yazidi religious leader blesses a worshipper during the community's main festival of Eid al-Jamma, which lasts for a week, at Lalish temple in a small mountain valley situated northwest of Mosul, 390 km (240 miles) north of Baghdad October 7, 2010. Yazidis are members of a pre-Islamic Kurdish sect who live in northern Iraq and Syria. The community was a target for the deadliest militant attacks in Iraq since 2003 when suicide truck bombings killed more than 400 Yazidi people in August 2007. Picture taken October 7, 2010.    REUTERS/Stringer (IRAQ - Tags: RELIGION SOCIETY)
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Sie vertreten ein dualistisches Weltbild, in dem Gott und Teufel die zentrale Rolle spielen.
Sie berufen sich nicht auf eine Heilige Schrift.
Sie sind eine islamische Sekte.
Sie sind eine Abspaltung der christlichen chaldäischen Kirche.
11.Die Aleviten, eine bedeutende religiöse Minderheit in der Türkei, halten sich nur an eine der sogenannten fünf Säulen des Islam. Welche?
Aleviten Schwert Zülfikar
Salat (Pflichtgebet)
Zakat (Almosengabe)
Schahada (Glaubensbekenntnis)
Saum (Fasten im Ramadan)
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