International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
U.S. Secretary of State John Kerry (L) meets with King Salman of Saudi Arabia in Diriyah Farm, Saudi Arabia, October 24, 2015. REUTERS/Carlo Allegri

Saudi-Arabiens König Salman und US-Aussenminister John Kerry.
Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

Salman und Kerry suchen einen Ausweg aus dem syrischen Bürgerkrieg – ohne Assad



Saudi-Arabiens König Salman und US-Aussenminister John Kerry haben nach Gesprächen eine «Mobilisierung» der Diplomatie gefordert, um einen Ausweg aus dem blutigen Bürgerkrieg in Syrien zu finden. Für beide kommt es nicht in Frage, das Assad an der Macht bleibt.

Laut Kerrys Sprecher John Kirby betonten beide Seiten bei einem gemeinsamen Abendessen am Samstag in der saudiarabischen Hauptstadt Riad die Notwendigkeit, einen politischen Übergang ohne den syrischen Machthaber Baschar al-Assad einzuleiten.

Der saudiarabische Monarch und Kerry vereinbarten demnach zudem, die Unterstützung für die moderaten syrischen Rebellen «fortzusetzen und auszubauen».

Guards stand in front of a media pool van while U.S. Secretary of State John Kerry meets with King Salman of Saudi Arabia in Diriyah Farm, Saudi Arabia, October 24, 2015. REUTERS/Carlo Allegri

Wachen vor dem Haus in Riad, in dem Kerry und Salman sich treffen.
Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

Kerry befindet sich derzeit auf einer Tour durch Europa und den Mittleren Osten, um zu versuchen, die explosive Situation in Israel und den Palästinensergebieten zu beruhigen. Zudem sucht er nach Möglichkeiten für eine politische Lösung des Syrien-Konflikts, der sich mit der Intervention Russlands zuletzt noch weiter kompliziert hat.

Die USA und Saudi-Arabien unterstützen seit Beginn des Bürgerkriegs die Opposition und fordern den Rücktritt von Präsident Assad. Die beiden Verbündeten fliegen zudem Luftangriffe auf die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) im Irak und Syrien. (dwi/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 25.10.2015 12:56
    Highlight Highlight Der Islamische Jihad hat eine Profilneurose, weil er unter dem Liebesentzug des Irans leidet. Der Iran hat dem Jihad die Unterstützung entzogen, weil der Jihad die Rolle des Iran im Jemen nicht unterstützt.
    Jetzt muss der Jihad zeigen, dass er eine Rolle spielt.
    Zwar nimmt die Hamas im Moment den Mund recht voll aber sie kann den Waffengang im Moment nicht gebrauchen. So bereit ist die Hamas für einen neuen Krieg dann auch wieder nicht. Das weiss der Jihad und das weiss auch der Iran. Nun erpresst der Jihad den Iran indem man vorführt, dass man den Waffenstillstand mit Israel gefährden kann.

«Person, Woman, Man, Camera, TV» – Donald Trump prahlt mit seinem guten Gedächtnis

US-Präsident und selbsternanntes «stabiles Genie» Donald Trump hat einem Journalisten des konservativen US-Fernsehsender Fox News wieder einmal gezeigt, dass er ein hervorragendes Gedächtnis hat.

In einem Interview prahlte der 74-Jährige mit dem Ergebnis eines Intelligenztests, den er einmal machte. Vor ein paar Tagen geriet er bei einem Interview in Erklärungsnot, als Fragesteller Chris Wallace dem Präsidenten sagte, der Test sei nicht so schwierig, wie Trump allen weismachen will.

Um der Welt …

Artikel lesen
Link zum Artikel