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President Donald Trump listens during a signing ceremony for a trade agreement with Japan in the Roosevelt Room of the White House, Monday, Oct. 7, 2019, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Hat sich mit der Syrien-Entscheidung keine Freunde gemacht: Donald Trump. Bild: AP

«Sie sterben zu lassen ist ein grosser Fehler»: Sogar Republikaner schiessen gegen Trump



Mit dem überraschenden Abzug amerikanischer Soldaten aus Nordsyrien hat US-Präsident Donald Trump eine Welle der Empörung ausgelöst. Auch und gerade aus den Reihen von Trumps Republikanern kam ungewöhnlich heftige Kritik.

Führende Republikaner warfen Trump vor, die Kurdenmilizen in Nordsyrien im Stich zu lassen und damit ihr Leben angesichts einer erwarteten Militäroffensive der Türken aufs Spiel zu setzen. Der Entscheid sei ein grosser Fehler. Trump verteidigte seinen Vorstoss und drohte zugleich der türkischen Regierung mit schweren Konsequenzen, sollte sie inhuman handeln. Ankara bekräftigte, für eine Operation in Nordsyrien bereit zu sein.

Seit langem wird eine Militäroffensive Ankaras in Nordsyrien erwartet. Das Weisse Haus hatte am Sonntag mitgeteilt, amerikanische Streitkräfte würden sich daran nicht beteiligen und künftig nicht mehr «in der unmittelbaren Region sein». Am Montagmorgen begannen US-Soldaten dann nach Angaben der von Kurdenmilizen dominierten Syrisch-Demokratischen Kräfte (SDF) mit dem Abzug aus dem Gebiet.

Türkei sieht Terrororganisation

Die YPG-Kurdenmilizen waren im Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») ein enger Verbündeter der USA. Sie sind Ziel der türkischen Offensive: Die Türkei sieht in der YPG, die an der Grenze Gebiete beherrscht, eine Terrororganisation.

Die frühere US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, die Republikanerin Nikki Haley, schrieb am Montag (Ortszeit) auf Twitter: «Die Kurden waren massgeblich an unserem erfolgreichen Kampf gegen den ‹IS› in Syrien beteiligt. Sie sterben zu lassen ist ein grosser Fehler.»

Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, warnte vor der Gefahr eines «signifikanten Konflikts» zwischen der Türkei und den Kurdenmilizen und rief Trump dringend dazu auf, amerikanische Führung zu zeigen und die internationale Koalition gegen den «IS» zusammenzuhalten. Mit dieser raren Kritik am Präsidenten zeigte sich McConnell selten einmütig mit der demokratischen Vorsitzenden der anderen Kongresskammer, Nancy Pelosi, die Trumps Entscheidung ebenfalls kritisierte. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses warf Trump vor, die kurdischen Verbündeten der USA zu «verraten».

Umstrittener Entscheid

Der republikanische Senator Marco Rubio schrieb auf Twitter, die USA hätten die Kurden im Stich gelassen, ihnen drohe nun die Vernichtung durch das türkische Militär. Der einflussreiche republikanische Senator und Trump-Vertraute Lindsey Graham sprach in einer Serie aufgebrachter Tweets von einer impulsiven, traurigen und höchst gefährlichen Entscheidung Trumps. Die USA stünden als unverlässlicher Verbündeter da, und es drohe das Wiedererstarken des «IS».

Graham kündigte eine parteiübergreifende Resolution im Senat an, um Sanktionen gegen die Türkei durchzusetzen im Fall einer türkischen «Invasion» Nordsyriens. Sollten türkische Truppen kurdische Kräfte dort angreifen, werde man auch die Aussetzung der Nato-Mitgliedschaft der Türkei fordern. Er erwarte, dass eine Zweidrittelmehrheit im Kongress für eine solche Resolution zustande komme. Damit könnte auch ein etwaiges Veto von Trump überstimmt werden.

Die Nato wollte sich am Montagabend nicht zu Grahams Vorstoss äussern. Diplomaten verwiesen allerdings darauf, dass im Bündnisvertrag keine Klausel zum Ausschluss von unerwünschten Mitgliedern existiert. Die türkische Nato-Mitgliedschaft gegen den Willen der Regierung in Ankara auszusetzen oder zu beenden, wäre demnach ein ungeheuer komplexes Projekt, das zudem der Zustimmung aller anderen Nato-Partner der USA bedürfte. Dennoch ist Grahams Ausbruch politisch von Bedeutung, ebenso wie die vehemente Kritik anderer Republikaner.

Nur 50 Soldaten betroffen

Trump verteidigte seinen Vorstoss und warnte die Türkei zugleich vor einem Fehlverhalten bei einem Einmarsch in Syrien. Sollte die Türkei sich nicht «human» verhalten, werde das schwere wirtschaftliche Konsequenzen für das Land haben, sagte Trump am Montagabend (Ortszeit). Auf Twitter schrieb er: «Wenn die Türkei irgendetwas unternimmt, was ich in meiner grossartigen und unvergleichlichen Weisheit für tabu halte, werde ich die türkische Wirtschaft vollständig zerstören und auslöschen.» Was genau er als Verstoss erachten würde, liess er offen.

Trump sagte, es seien lediglich 50 US-Soldaten aus Nordsyrien abgezogen worden – zu ihrem Schutz. Ein ranghoher Regierungsbeamter betonte, die betroffenen Soldaten seien an andere Militärstandorte im Land verlegt worden. «Das bedeutet keinen Abzug aus Syrien.» Der Rückzug dieser Kräfte aus dem Norden sei auch keineswegs «grünes Licht» für die Türken, ein Massaker an den Kurden zu begehen. Trump selbst lieferte derweil kein klares Bekenntnis zum Schutz der Kurden.

Die Türkei will entlang der Grenze eine «Sicherheitszone» unter ihrer alleinigen Kontrolle. Dort will Präsident Recep Tayyip Erdogan auch Millionen syrische Flüchtlinge unterbringen, die derzeit in der Türkei und Europa leben. Erdogan hatte am Samstag gesagt, die Türkei stehe kurz vor einem Militäreinsatz in Nordsyrien. Aus dem türkischen Aussenministerium hiess es am frühen Dienstagmorgen, man sei für die angekündigte Militäroffensive in Nordsyrien bereit.

10'000 Kämpfer in Gefängnissen

Wann diese beginnen soll, blieb offen. Bis Dienstag ist Erdogan in Serbien und es gilt als unwahrscheinlich, dass eine Offensive beginnt, solange der Präsident ausser Landes ist. Er will zudem die Entwicklungen in der Region mit US-Präsident Trump in der ersten Novemberhälfte in Washington besprechen. Ob er bis dahin auf den Militäreinsatz verzichtet, blieb unklar.

Unklar ist auch, was mit den «IS»-Kämpfern in der Hand der Kurdenmilizen geschieht. Trump kritisierte erneut Staaten wie Deutschland und Frankreich, die sich geweigert hätten, ihre Staatsbürger unter den gefangen genommenen «IS»-Kämpfern zurückzunehmen. Es sei jetzt Aufgabe der Türkei und auch europäischer Länder, sich um diese gefangen genommenen «IS»-Kämpfer und deren Familien zu kümmern. Nach Schätzungen des US-Militärs befinden sich rund 10'000 «IS»-Kämpfer in teils improvisierten SDF-Gefängnissen. (sda/dpa/afp/reu)

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • no-Name 08.10.2019 20:53
    Highlight Highlight „Sie sterben zu lassen ist ein grosser Fehler...“

    Dieser Satz kommt so....

    ....normal rüber?!?

    Als wäre es Tagesgeschäft sich der Frage zu stellen wen man den heute mal „sterben lassen“ will...

    Ein grosser Fehler ist es m.E. mit Sommerreifen im Februar über den Simplon zu fahren.

    Menschen (durch aktive Verweigerung) sterben zu lassen ist m.E. unmenschlich!!
  • Peter A 08.10.2019 16:14
    Highlight Highlight Trump mal beiseite. Wieso springen die Europäer nicht ein? Alles spricht von unverantwortlich, etc. Wäre doch ein prima Zeitpunkt um selbst Verantwortung zu übernehmen vor unserer Haustür. Müssen ja nicht die USA für uns machen. Aber wahrscheinlicher ist, dass Europa hier weder den Willen noch die Fähigkeit hat es zu tun. Da schreit man lieber als es sich mit der Türkei zu vergeigen.
  • make_love_not_war 08.10.2019 14:15
    Highlight Highlight jetzt mal im ernst! wegen 50!!!! soldaten weniger, soll die kurdische miliz verloren sein? LoL
  • make_love_not_war 08.10.2019 14:12
    Highlight Highlight schon erstaunlich..
    da beteten und hofften alle so sehr auf frieden zw USA und RUS und kaum sind die beiden präsis buddies, ists auch wieder nicht recht..
    entscheidet euch mal, ihr blätter im wind
  • Gogl Vogl 08.10.2019 13:18
    Highlight Highlight Ein Ausschluss der Türkei aus der NATO würde das türkisch-russische Militärbündnis massiv stärken. Eine Invasion der türkischen Armee in Syrien und dem Irak würde keine weitere militärische Intervention der USA provozieren.

    Die USA würden sich einfach zurücklehnen und die Situation eskalieren lassen. Solange die Türkei Mitglied der NATO bleibt, muss sie gewissen Verpflichtungen nachkommen. Bei einem Austritt hätte die Türkei freie Hand gegen die Kurden loszuschlagen und das mit Russland als Rückendeckung.

    Trumps Administration will den totalen Krieg.
  • scarnuz 08.10.2019 13:13
    Highlight Highlight Oh, der Kalte Krieg war doch eine wunderbare Zeit, nicht unbedingt friedlich, aber voraussehbar.
  • Domimar 08.10.2019 13:05
    Highlight Highlight Was ich mich die ganze Zeit frage; Syrien, sprich Assad, lässt das einfach so zu? Ist es ihm egal? Da gibt es syrische Militärbasen in der Nähe (Qamishli). Wagt es die Türkei, da was zu machen? Und wenn ja, wenn sie die syrischen Truppen angreifen, was macht Russland? Weil Syrien gegen Türkei, verliert Syrien rein aufgrund der verfügbaren Militärstärke (Die Türkei hat schon einen ziemlichen Militärapparat.) Da ist für mich sehr viel im Trüben.
    • opwulf 08.10.2019 16:37
      Highlight Highlight Die syr. Regierung hat die Frage mittlerweile beantwortet. Ich teile deine Analyse betreffend der Schlagkraft der türk. Armee & dass die syr. Streitkräfte nach diesem zerrenden Krieg absolut keinen Match für d. türk. Armee darstellen, auch wenn sie ihnen evtl durch ihre kampferprobten Truppen ein paar schmerzhafte Schläge versetzen könnte (Bsp. Yemenkrieg). Es kommt wohl vorallem auf die iran. & russ. Kräfte an! Aber man darf auch Chinas Einfluss auf RU nicht vergessen. TR ist einer der lautesten Protester gegen Chinas Uygurenpolitik & daher wird RU vermutlich den Einmarsch nicht erlauben.
  • Shelley 08.10.2019 12:20
    Highlight Highlight Die USA zeigen, was sie unter dem Donald als Freund noch wert sind............. Er hat bis heute wohl jeden Freund den die USA noch übrig hatte, verraten. Ein Land am moralischen Boden, ohne jegliche Werte und am Ende (sie habens nur nicht bemerkt).
  • landre 08.10.2019 11:40
    Highlight Highlight Die USA dürfen/ sollen jetzt (idealer Moment) diesen inkompetenten Hitzkopf eventuell gar Kriminellen aus dem Amt entfernen und somit national wieder an Würde und Integrität so wie international ein Minimum an Glaubwürdigkeit und Respekt zurückgewinnen.

    "Enough is enough"...
  • Lowend 08.10.2019 11:31
    Highlight Highlight Wenn einer öffentlich von seiner «grossartigen und unvergleichlichen Weisheit» faselt und die Wirtschaft eines verbündeten Staates «vollständig zerstören und auslöschen» will, sollten eigentlich dringend ein Psychiater einschreiten, weil das Subjekt, dass so spricht, mit ziemlicher Sicherheit an akutem Grössenwahn leidet.
  • Eisenhorn 08.10.2019 10:10
    Highlight Highlight Wäre ja nicht das erste mal wo US ihre Verbündeten im Stich lässt. Vietnam und so...
    • Scaros_2 08.10.2019 10:20
      Highlight Highlight Afghanistan in den 80er
    • I don't give a fuck 08.10.2019 11:38
      Highlight Highlight in fremde angelegenheiten einmischen, land zerstören und menschen töten, sich aus dem staub machen. god bless america.
  • JoJodeli 08.10.2019 09:55
    Highlight Highlight Dies bestätigt nochmals meine Vermutung dass die Reps den Trump im 2021 nicht nochmals zur Wahl aufstellen werden, impeachment hin oder her...
  • Herbsli69 08.10.2019 09:23
    Highlight Highlight Dies könnte nun tatsächlich der Anfang vom Ende sein...
  • Noblesse 08.10.2019 09:20
    Highlight Highlight Die Republikaner stehen doch nicht mehr hinter ihm. Sie tun nur so. Keiner will es gewesen sein. Das ist wie im realen Leben auch. Alle warten, bis das Blatt sich wirklich wendet. Warum sich die Hände schmutzig machen, wenn er sich ja gerade selber demontiert. Nicht wahr?
  • no-Name 08.10.2019 09:19
    Highlight Highlight Den grössten Terrorakt den Terroristen jetzt machen können ist nichts! Mit nichtstun höhlen sie die USA am besten aus.

    Wenn dieses entstandene Vakuum der fehlenden Minimaleinigkeit zwischen Demokraten und Republikanern durch Trump‘sche Weissheit gefüllt wird... 😳
  • Lilamanta 08.10.2019 09:00
    Highlight Highlight Die Kurden werden aus der Türkei vertrieben, ihre Städte werden zerstört, gemäss kurdischen Medien sei die ethnische Säuberung bereits seit längerem im Gange. Und jetzt sollte die Türkei auch noch die Möglichkeit bekommen, solche Verbrechen im Nachbarsland zu begehen.

    Und wir so? Uns ist es egal, solange die von dieser Vernichtung Bedrohten nicht zu uns kommen.
  • NocheineMeinung 08.10.2019 08:58
    Highlight Highlight Noch mehr Spaltung in den USA, Twist in der Nato, die USA macht sich politisch noch unglaubwürdiger und verliert Einfluss in Syrien.

    Profiteur ist Putin, Zufall?
    • E. U 08.10.2019 10:20
      Highlight Highlight Interessanter Input, mal gucken wie sich dies weiterentwickelt.
      Leider sind die Verlierer in dieser Geschichte jene die am wenigsten dafür können.
    • EarlofGrey 08.10.2019 12:45
      Highlight Highlight Ganz bestimmt nicht: Gestern war ja Putins Geburtstag und das war Trumps Geschenk.
    • make_love_not_war 08.10.2019 14:14
      Highlight Highlight inwiefern profitiert putin?
  • rodolofo 08.10.2019 08:10
    Highlight Highlight Oh seht mal:
    Ein Aufständchen bei den Autoritätsgläubigen!
    Tönt für mich wie "Sigmar Gabriel", oder wie "Kritik aus den Reihen der AKP an Erdogan"...
  • Billy the Kid 08.10.2019 07:05
    Highlight Highlight Wenn Kriegsgurgeln wie Graham, McConnell und Haley sich in einer Sache so so vehement gegen ihren Präsidenten stellen - glaube ich keine Sekunde daran, dass es ihnen tatsächlich um das Wohlergehen der Kurden geht.
  • schnoogg 08.10.2019 06:59
    Highlight Highlight "Wenn die Türkei irgendetwas unternimmt, was ich in meiner grossartigen und unvergleichlichen Weisheit für tabu halte, werde ich die türkische Wirtschaft vollständig zerstören und auslöschen."
    Hat er das echt so geschrieben??? "Grossartige und unvergleichliche Weisheit"? Hört sich an wie ein grössenwahnsinniger Zauberer in einem Film...

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