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Syrian refugees celebrate moments after arriving on a dinghy on the island of Lesbos, Greece August 22, 2015. Greece ferried hundreds of refugees to its mainland on Friday to relieve the pressure on outlying islands that have been overwhelmed by thousands of people arriving by boat to flee Syria's civil war. REUTERS/Alkis Konstantinidis

Gerettete Flüchtlinge auf Lesbos.  Bild: ALKIS KONSTANTINIDIS/REUTERS

200 Flüchtlinge gerettet, 200 vermutlich gestorben – erneutes Bootsdrama auf Mittelmeer



Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der libyschen Küste sind offiziellen Angaben zufolge möglicherweise bis zu 200 Menschen ertrunken. An Bord des Bootes sollen sich insgesamt rund 400 überwiegend aus Afrika stammende Flüchtlinge befunden haben.

Rund 200 Menschen seien von der libyschen Küstenwache gerettet worden, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden in der westlibyschen Stadt Suwara am Donnerstagabend. Der Ort nahe der tunesischen Grenze ist eine Hochburg von Schleusern, die Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Italien schaffen.

Bislang sind in diesem Jahr nach Erkenntnissen der Internationalen Organisation für Migration mehr als 2300 Menschen bei dem Versuch ertrunken, Europa per Boot zu erreichen.

In Österreich wurden am Donnerstag bis zu 50 Flüchtlinge tot in einem Lastwagen entdeckt. Der Fundort befindet sich in der Nähe der ungarischen Grenze. Täglich strömen Tausende Flüchtlinge über Griechenland, Mazedonien, Serbien und Ungarn weiter nach Westeuropa. (sda/reu)

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