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Migrants gather between Pazarkule border gate, Edirne, Turkey, and Kastanies border gate, Evros region, as they try to enter Greece, on Saturday, Feb. 29, 2020. Turkey's President Recep Tayyip Erdogan said his country's borders with Europe were open on Saturday, making good on a longstanding threat to let refugees into the continent as thousands of migrants gathered at the frontier with Greece.(AP Photo/Emrah Gurel)
Greece Migrants

Migranten warten an der griechisch-türkischen Grenze bei Edirne, 29. Februar. Bild: AP

Türkei erhöht Druck auf die EU – 13'000 Migranten an der griechischen Grenze

Die Türkei verschärft ihr militärisches Vorgehen in Syrien. Gleichzeitig droht Ankara den Europäern mit einer neuen Migranten-Welle.



Nach der von der Türkei angekündigten Öffnung ihrer Grenzen Richtung EU sind nach Angaben der UN-Organisation für Migration (IOM) mehr als 13'000 Migranten an der Grenze zu Griechenland angekommen.

Tausende Migranten, darunter auch Familien mit kleinen Kindern, verbrächten hier eine kalte Nacht, berichtete IOM am frühen Sonntagmorgen.

Zuvor hatte der türkische Innenminister Süleyman Soylu via Twitter mitgeteilt, bis Samstagabend (21:00 Uhr Ortszeit; 19 Uhr MEZ) hätten sogar 36'776 Migranten über die Provinz Edirne die Grenze in Richtung EU passiert. Allerdings berichteten bis zum Abend weder Sofia noch Athen über das Eintreffen grösserer Zahlen von Migranten.

Gruppen von bis zu 3000 Menschen

In der Provinz Edirne gibt es Grenzübergänge nach Griechenland und nach Bulgarien. IOM berichtete, ihre Mitarbeiter hätten entlang der 212 Kilometer langen Grenze zwischen der Türkei und Griechenland mindestens 13'000 Menschen beobachtet, die sich an Grenzübergängen in Gruppen von bis zu 3000 Menschen versammelt hätten.

Migrants trying to enter Greece from the Pazarkule border gate, Edirne, Turkey, approach the border gate during clashes in Kastanies village, Saturday, Feb. 29, 2020. Refugees and migrants massed on the Turkish-Greek land border played a cat-and-mouse game with Greek authorities through the night and into Saturday, with border patrols using tear gas and stun grenades to stop efforts by groups of people to cross into Greece. (AP Photo/Emrah Gurel)
Greece Migrants

Am Grenzübergang bei Edirne, Türkei, kam es zu Ausschreitungen. Bild: AP

Zuvor hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bestätigt, dass die Türkei keine Flüchtlinge mehr auf ihren Weg nach Europa abhalte und gesagt, man habe die Grenze für Migranten geöffnet. Seit Freitag machen sich zahlreiche Migranten in der Türkei auf den Weg zur Grenze und versuchen, in die EU zu gelangen. An Grenzübergängen zu Griechenland gab es am Samstag erste Auseinandersetzungen, in deren Verlauf auch Tränengas gegen die vordrängenden Migranten zum Einsatz kam.

Die Türkei hat bereits mehr als 3,6 Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen. Ein Flüchtlingspakt mit der EU von 2016 sieht eigentlich vor, dass die Türkei Migranten vom Weg in die EU abhält. Mit dieser neuen Position versucht Ankara offensichtlich, mehr Geld der EU für die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlingen zu erzwingen.

Von der Leyen verfolgen Entwicklung

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel verfolgten die Lage an den EU-Aussengrenzen zur Türkei mit Besorgnis. «Unsere oberste Priorität ist, dass Griechenland und Bulgarien unsere volle Unterstützung haben», twitterte von der Leyen am Samstagabend. Die EU sei zu weiterer Unterstützung bereit, auch mit zusätzlichen Kräften der EU-Grenzschutzagentur Frontex.

Sorgenvoll beobachtet die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Lage an den Grenzen in Bulgarien und Griechenland. (Archivbild)

Bild: EPA

Bei den Kämpfen in Syrien hat die Türkei in den syrischen Provinzen Idlib und Aleppo nach Angaben von Aktivisten mehr als 70 Soldaten der syrischen Regierung und verbündeten Milizen getötet. Zunächst seien bei Angriffen mit Kampfflugzeugen, Drohnen und Artillerie 45 Regimesoldaten getötet worden, bei späteren Angriffen 26 weitere Kämpfer, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mit.

Angriffe der Türkei in Syrien

Die Türkei hatte nach Worten von Erdogan mehrere Angriffe in Syrien unternommen. Dabei seien Anlagen zum Bau von Chemiewaffen sowie Luftabwehrsysteme und Landebahnen zerstört worden, sagte Erdogan in Istanbul. Die syrische Regierung stritt die Behauptungen ab und warf Erdogan «irreführende» Aussagen und Übertreibung vor. Hintergrund der Vergeltungsangriffe ist der Tod zahlreicher türkischer Soldaten in Syrien. (sda/dpa/afp)

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 01.03.2020 13:28
    Highlight Highlight Wir haben auf der einen Seite tausende Flüchtlinge und auf der anderen Seite ein sich rasch verbreitendes Virus. Die Frage ist nun, wie bekommt man das zusammen in den Griff?
    Vor allem und gerade auch dann, wenn nun etliche Flüchtlinge ohne Kontrolle über die Grenzen kämen und sich ebenso unkontrolliert durch Europa aufmachen.
  • bossac 01.03.2020 11:50
    Highlight Highlight Ich finde diese Entwicklung gut. Obwohl das Risiko schon länger bekannt ist, bezweifle ich zwar dass die EU jetzt einen funktionierenden Plan hat, langfristig wird sich jedoch eine Lösung finden. Wichtig ist, dass man sich endlich von diesem Diktator nicht mehr länger erpressen lässt und zeigt, dass man am längeren Hebel sitzt und auch mal die Schrauben anziehen kann. Das Schlimmste wäre mM nachzugeben. Solange Europa keinen eigenen Weg findet mit den Flüchtlingsströmen umzugehen, wird sich der Kontinent nur weiter radikalisieren und Politik mit Hass & Angst gemacht.
    • Saraina 01.03.2020 12:31
      Highlight Highlight Das kommt Putin doch gelegen, der in Syrien ja auch mitmischt....
  • manhunt 01.03.2020 11:27
    Highlight Highlight sofort die grenzen zur türkei schliessen. für personen, waren und finanzielle transaktionen. ausweisen sämtlicher türkischer diplomaten aus der eu. ebenso sämtliches diplomatisches personal aus der türkei abziehen und von reisen in die türkei abraten.
    das problem ist jedoch, dass die eu 1. keine geschlossenheit zeigt und 2. appeasement betreibt. immerhin ist die türkei ein spitzenkunde wenn es um rüstungsgüter geht.
    • BVB 01.03.2020 13:32
      Highlight Highlight Da war doch mal was mit Appeasement-Politik die nicht funktioniert...
    • manhunt 01.03.2020 19:03
      Highlight Highlight @bvb: genau. auch damals liess man einen verrückten gewähren und dachte, der wird dann schon einlenken. was dabei herausgekommen ist, wissen wir ja.
  • Markus97 01.03.2020 10:12
    Highlight Highlight Die EU und ihre Abgeordneten sind so unfassbar naiv und strategielos. Auf mich wirkt das als würde man sich gar nicht richtig für Aussenpolitik interessieren. Alles wird nach dem McKinsey-Prinzip ausgelagert. Die Türkei soll sich um die Flüchtlinge kümmern, die USA um militärische Angelegenheiten. Alles was die EU interessiert ist Wirtschaft. Und jetzt kommt die schockierende Erkenntniss das man sich nicht immer aus seiner eigenen Unfähigkeit rauskaufen kann. Hlrt auf Staaten wie Unternehmen zu führen, es funktioniert nicht!
  • 044 508 39 39 het sie gseit 01.03.2020 09:58
    Highlight Highlight Ich frage mich schon jetzt, wie „schwulenfreundlich“ diese kommenden neuen Mittbürger aus dieser Region wohl sein werden. 🤷🏾‍♂️
  • CalibriLight 01.03.2020 09:55
    Highlight Highlight Die EU (und damit auch indirekt die Schweiz) hat viel Geld bezahlt, damit diese armen Menschen von der Türkei daran gehindert werden, in EU Länder zu gelangen. Und dann Augen zu vor dem Elend. Und jetzt regen sich alle auf, dass Erdogan das Spiel nicht mehr mitmacht? Das ist so heuchlerisch, dass es einem schlecht werden kann. Es zeigt, dass es in der EU allen ausschliesslich darum geht, noch mehr wirtschaftliche Vorteile zu erringen. Und sonst um gar nichts.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 01.03.2020 13:25
      Highlight Highlight Calibiti

      Er ist tatsächlich heuchlerisch. Der Erdogan Deal.
      Heuchlerisch deshalb, weil man sich nicht dazu durchringen konnte zu handeln.

      Europa muss seine Aussengrenze sichern. Und zwar mit aller Konsequenz und Härte.
      Anders wird es nicht gehen.

      Dies weiss eigentlich jeder, der noch einigermassen klar denken kann.

      Nur waren die Politiker zu feigen, dies umzusetzen weil es nicht dem verwöhnten Zeitgeist entspricht.

      Aber wir werden es noch erleben. Soviel ist sicher.
    • CalibriLight 01.03.2020 16:36
      Highlight Highlight Die Grenzen können durchaus geschützt werden. Aber gleichzeitig können auch alle EU-Mitgliedstaaten kontrolliert Flüchtlinge aufnehmen, auch die Oststaaten, die alle Vorteile der EU wollen, sich aber einen Dreck um alle Anderen scheren.
      Ich kann es nur überall hier wiederholen: Die Schweiz kann gut eine gewisse Anzahl Familien, Frauen und Kinder aufnehmen und sollte das m.E. auch tun.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 01.03.2020 16:53
      Highlight Highlight Diese gewisse Anzahl hat die CH Ja a schon aufgenommen.
      Zuletzt die Depots unsinnigerweise mit Eritreern gefüllt.
      Es wird immer nur einen Tropfen auf den heissen Stein sein.
  • Walter Sahli 01.03.2020 09:50
    Highlight Highlight Einmal mehr erbärmlich, wie sich Europa als passives Opfer gebärdet, statt dass es die Situation proaktiv und entschlossen angeht. Wir hätten die Ressourcen und die Fähigkeiten, die flüchtenden Menschen anständig unterzubringen. Stattdessen eiern wir rum und lassen uns von Erdogan vor sich hertreiben wie eine Herde verängstigter Schafe.
  • Turicum04 01.03.2020 09:45
    Highlight Highlight Die Schweiz soll endlich handeln und diese armen Leute in die Schweiz holen! Nachdem die Asylzahlen drastisch zurück gegangen sind, können wir gut und gerne 60'000 Flüchtlinge bei uns sofort aufnehmen. Die Schweiz ist ein reiches Land: Eine Solidaritätssteuer von 3% p.a. auf alle Vermögen wäre angemessen um die Leute zu finanzieren! Sollte die SP dies nicht sofort fertig bringen, ist diese Partei nicht mehr wählbar!
    • dmark 01.03.2020 13:31
      Highlight Highlight Echt jetzt? Ich dachte in der Schweiz wären jetzt schon die Wohnungen knapp? Wo sollen dann die Flüchtlinge unter gebracht werden? In Zelten, Containern oder wo?
  • Randalf 01.03.2020 09:39
    Highlight Highlight
    Und wieder einmal wird Politik mit Menschen und nicht für die Menschen gemacht.

  • lina910 01.03.2020 09:37
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung dass sich Europa nicht mit Menschen erpressen lassen darf! Die Wohlfühlzone einiger rechter Polteri in Europa darf auf keinen Fall höher gewichtet werden als die Sicherheit und das Leben tausender geflüchteter Menschen in der Türkei und in Syrien. Soll er sie schicken, die Flüchtlinge! Wir werden sie mit offenen Armen empfangen. Hier muss man einfach solidarisch sein und sich nicht auf die Spielchen eines Kriegsverbrechers einlassen, sondern eine klare Sprache sprechen! Mit Menschen kann man uns nicht erpressen, da wir uns nicht vor ihnen fürchten.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 01.03.2020 09:56
      Highlight Highlight Wieviele Camping-Bettli hast du schon in deiner Wohnung bereitgestellt? Lina?
      🤔
    • _kokolorix 01.03.2020 10:10
      Highlight Highlight Deine Meinung ist ehrenhaft aber leider nicht mehrheitsfähig.
      Das Wohlfühlen ist der grossen Mehrheit hier viel mehr wert als das Leben von syrischen Flüchtlingen...
    • Saraina 01.03.2020 10:17
      Highlight Highlight Tausender ist gut! In den Lagern an der syrischen Grenze befinden sich über eine Million, darunter die Hälfte Kinder. In der Türkei sind 3,5 Millionen, wovon mindestens eine Million gerne weiterziehen würde, weil in der gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Situation in der Türkei das Leben für sie unmöglich wird.

      Man kann diese Leute nicht aufnehmen, es braucht politische Lösungen, und zwar rasch. Das Europa zusieht, wie ein Volk zugrunde gerichtet wird, das sowohl den verfolgten Armeniern wie auch den vor der Nazi-Besatzung fliehenden Griechen Schutz bot, wird nicht gut enden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • K1aerer 01.03.2020 09:35
    Highlight Highlight Da helfen nur noch massive Sanktionen, die die Wirtschaft der Türkei zerstört. Da werden die Oberpatrioten sehr schnell Kehrtwende machen.
    • Leider Geil 01.03.2020 10:10
      Highlight Highlight Ja die Idee gefällt wohl vielen, doch logisch ist sie nicht. Denn dann gibts bloss noch ein Land mehr, das von den meisten, insbesondere gut ausgebildeten Bürgern in Strömen verlassen werden wird. Wo die dann alle hingehen könnt ihr euch selber ausdenken, ich selbst denke Es wird kaum einer der Kontinente sein, die mit "A" anfangen, sondern ganz klar Europa.
    • rodolofo 01.03.2020 10:20
      Highlight Highlight Vorsicht!
      Verarmung und politische Radikalisierung gehen immer Hand in Hand!
      Nein.
      Die einfachen TürkInnen haben es ebenso wenig verdient, dass auf ihnen herumgeprügelt und gegen sie gehetzt wird, wie die ausgemergelten, schwerst traumatisierten Flüchtlinge aus der syrischen Kriegshölle, von denen es RELATIV WENIGE bis zu uns schaffen!
      Es müssen Mittel und Wege gesucht werden, damit Erdogan, Putin, Assad, Trump und wie sie alle heissen, direkt getroffen werden!
      Und genau da wird's schwierig.
      Denn wer rebelliert zuerst gegen den Chef und riskiert damit seine fristlose Entlassung?
      Eben...
    • Saraina 01.03.2020 10:57
      Highlight Highlight Wenn es der türkischen Wirtschaft noch schlechter geht, wird unweigerlich der Druck auf Erdogan steigen, aber auch auf die 3,5 Millionen Syrer in der Türkei steigen, was dazu führen wird, dass noch mehr Syrer die Türkei Richtung Europa verlassen wollen. Es führt kein Weg darum herum, auf politischem Weg Druck auf Putin und Assad zu machen, um den Millionen Zivilisten in Idlib und den Millionen von Syrern in der Türkei ein einigermassen menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
      Die Alternative zu Erdogan ist in der Türkei zur Zeit deutlich rechtsnationalistischer von ihm.
  • dorfne 01.03.2020 09:02
    Highlight Highlight Die Asylanträge der Migranten sollten an der EU-Aussengrenze kontrolliert werden.
    Der Türkei-Deal wäre genau richtig gewesen, wenn diese Überprüfungen auch stattgefunden hätten. Haben sie nicht, weil die EU-Mitglieder sich nicht einig sind. Dafür gehts jetzt weiter mit der unbegrenzten Zuwanderung in die EU, wo die Menschen unter menschenunwürdigen Bedingungen, in "Lagern" dahin vegetieren müssen.



  • dorfne 01.03.2020 08:56
    Highlight Highlight Der Erdi wollte doch auf syrischer Seite eine menschliche Pufferzone mit Kriegsflüchtlingen errichten?
    • Saraina 01.03.2020 10:20
      Highlight Highlight Ja, Dofne, aber Putin und Assad lassen ihn nicht. Weil dort Krieg herrscht, wollen die Menschen in den elenden Lagern dort in die Türkei. Und das will Erdogan nicht. Er will Unterstützung durch den Westen, weswegen er die Grenze am andern Ende der Türkei, im Westen, zu Griechenland, geöffnet hat.
  • rodolofo 01.03.2020 08:41
    Highlight Highlight Pseudoraffiniert listig von Erdowahn.
    Dass er syrische Flüchtlinge nach Westeuropa schicken will, liess der türkische "Türsteher am Bosporus" schon seit längerem durchblicken.
    Und dass er andererseits syrische Flüchtlinge zur demographischen "Umvolkung" und Kontrollierung von Syrisch Kurdistan benutzen will, ist auch seit längerem klar.
    Nun fraglich mich, was Putin mit all dem zu tun hat.
    V-Theorie:
    Putin hat Erdogan offeriert, dass er, falls Erdogan Flüchtlinge nach Europa ziehen lasse, Assad befehle, die Angriffe auf Idlib einzustellen.
    Nach ihrem Deal grinsen beide dreckig in die Kameras...
  • Lokutus 01.03.2020 07:24
    Highlight Highlight Das ist nun aber wirklich kein Leyentheater. Hier bräuchte es Politiker, die diesem Kriegsverbrecher und Erpresser Erdogan etwas entgegen zu setzen haben.
    • Saraina 01.03.2020 10:11
      Highlight Highlight Hier brauchte es Politiker, die Russland und die Türkei an den Verhandlungstisch bringen. Weiterhin die Millionen von Menschen in Idlib, welchen die Rebellen des Hizb ut-Tahrir aufgezwungen wurden, als Kollateralschaden zugrunde gehen zu lassen, ist keine Option. Erdogan kann sich schlicht nicht leisten, zu den 3,5 Millionen syrischer Flüchtlinge noch weitere Millionen aufzunehmen.

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