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epa08616375 A handout photo made available by the Turkish President Press Office shows Turkish President Recep Tayyip Erdogan takes part of a video conference with Turkish drilling vessel Fatih during a press conference as he announces the biggest natural gas discovery in history in Istanbul, Turkey, 21 August 2020. Turkish President Erdogan on 21 August 2020 announced that Turkey discovered the biggest natural gas field in Turkish history in the Black Sea.  EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE HANDOUT HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der türkische Präsident Erdogan bei einer Pressekonferenz zum Erdölvorkommen im Mittelmeer, 21. August 2020. Bild: keystone

Nach Eskalation im Mittelmeer: Erdogan bereit für Verhandlungen im Erdgas-Konflikt

Im Erdgas-Konflikt mit Griechenland um Gebiete im östlichen Mittelmeer hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan offen für Verhandlungen gezeigt.



In einer Video-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch sagte Erdogan nach Angaben des türkischen Präsidialamts, die Differenzen könnten durch Verhandlungen gelöst werden. Voraussetzung sei jedoch ein «konstruktiver und fairer Ansatz».

Von deutscher Seite wurden zum Inhalt des Gesprächs keine genaueren Angaben gemacht. Ein Regierungssprecher in Berlin sagte am Abend lediglich, Themen seien die Lage im östlichen Mittelmeer und die Situation in Libyen gewesen. Deutschland hat derzeit innerhalb der Europäischen Union die Ratspräsidentschaft inne.

Im östlichen Mittelmeer gibt es seit Wochen Streit um dort vermutete Erdgasvorkommen zwischen den Nato-Mitgliedern Griechenland und Türkei. Griechenland wirft der Türkei vor, in der Region griechischer Inseln illegal Vorkommen zu erkunden. Die Regierung in Ankara argumentiert, dass die Gewässer, in denen probeweise nach Erdgas gebohrt wird, zum türkischen Festlandsockel gehören. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Phüdlibürger 17.09.2020 09:06
    Highlight Highlight Was für ein Titel!! Weiss der Schreiber dieses Artikels, was zwischen Griechenland und der Türkei tatsächlich abgeht? Erdogan baut gerade das osmanische Reich wieder auf und expandiert über seine Landesgrenzen hinweg. Schaut verdammt nochmal genau hin!!
    • Sparkle Darkle 17.09.2020 11:31
      Highlight Highlight Danke @Phüdlibürger, dass du dich immer wieder um Richtigstellung bemühst und aufzeigst, was da auf dem geopolitischen Parkett wirklich vor sich geht. Ich habe es mittlerweile aufgegeben...
    • Phüdlibürger 17.09.2020 14:23
      Highlight Highlight Sparkle: Ich habe Familie in Griechenland und Angst um meine Leute. Deshalb bleibe ich dran. Die Griechische Presse ist voll von Dingen, wovon hierzulande niemand weiss oder eventuell nichts wissen will.
  • Blitzesammler 17.09.2020 05:53
    Highlight Highlight so machte er es ja auch schon die letzten Male. Zuerst richtung eskalation provozieren und dann anbieten zu verhandeln. Solange die EU ihn weiter verhätschelt hat er sie im Sack!!
    • Phüdlibürger 17.09.2020 11:16
      Highlight Highlight Genau. Siehe Zypern 1974. Heute scheit Gras darüber gewachsen zu sein...
    • Tir 17.09.2020 21:54
      Highlight Highlight Für denn Zypernkonflikt sind griechische Putschisten schuld nicht die Türkei.
  • landre 17.09.2020 02:22
    Highlight Highlight Eine Angela M verhandelt exklusiv etwas mit einem Recep Tayyip E? Echt jetzt? ...Europa bzw der Mittelmeerraum(!) soll von dieser einzelnen Frau und diesem einzelnem Mann abhängen? (Ist Europa echt so fahrlässig?)
    • Varanasi 17.09.2020 06:41
      Highlight Highlight Wo steht, dass sie allein mit Erdogan verhandelt? Ich habe den Absatz nicht gefunden, kannst du mir helfen?

      Deutschland hat im Moment die EU Ratspräsidentschaft inne, ist also erster Ansprechpartner in Sachen EU.

      Was soll diese unterschwellige Unterstellung?
    • landre 17.09.2020 08:15
      Highlight Highlight @Varansi

      So betrachtet haben Sie sachlich unwidersprechlich Recht...zB auch bei uns CH ist BR Simonetta die temporäre Präsidentin und somit eine Ansprechspartnerin. Was aber nicht bedeutet dass Angela M effektiv die Interessen von gesamt Europa vertretet.
    • Phüdlibürger 17.09.2020 09:10
      Highlight Highlight Die einzigen beiden, die derzeit eine klare Position gegenüber Erdogan haben, sind Kurz und Macron. Der Rest von Europa lässt die Griechen im Stich und hat Angst, Geld zu verlieren. Allen voran Deutschland.
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