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Ein Flug der britischen Thomson Airways musste einer Rakete ausweichen.
wikipedia

Ein britisches Passagierflugzeug musste im August über Ägypten einer Rakete ausweichen

Es hätte bereits früher zur Tragödie über dem ägyptischen Luftraum kommen können: Ein Passagierflugzeug der britischen Airline Thomson Airways war im August einer Rakete ausgewichen, dies bestätigte nun die Regierung. 



Mit 189 Passagieren an Bord musste der Pilot des Fluges TOM 476 von London nach Scharm el Scheich einer Rakete ausweichen, schreibt «The Guardian». Die Regierung bestätigt den Vorfall. Die Rakete war nur noch 300 Meter vom Flugzeug entfernt, als der Pilot diese bemerkte und das Manöver einleitete.

Der Airbus konnte danach sicher landen und die Passagiere wurden gar nicht erst über den Vorfall informiert. Das Departement für Transport untersuchte den Vorfall und kam zum Schluss, dass es sich nicht um einen gezielten Abschuss durch Terrorgruppen handelte, sondern um eine Routineübung des ägyptischen Militärs. Deshalb seien Passagierflüge nach Ägypten nicht schon früher eingestellt worden.

Mit dem Absturz des russischen Airbusses letzten Samstag erhält der Vorfall neue Bedeutung. Die britische Regierung dementiert allerdings jeglichen Zusammenhang. Der Zwischenfall vom August sei auch nicht ausschlaggebend für den jetzigen Flugstopp nach Ägypten gewesen.

Im Fall des russischen Airbusses gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Französische Medien berichten, dass auf dem Flugrecorder «Explosionsgeräusche» zu hören seien. Dies verstärkt die Theorie eines Abschusses oder einer Bombenzündung im Inneren. (lhr)

Flugzeugabsturz Metrojet im Sinai

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SwissGTO 07.11.2015 17:24
    Highlight Highlight "Routineübung des ägyptischen Militärs"....hatten wohl zu wenig Trainingsziele.
  • Martin1961 07.11.2015 16:05
    Highlight Highlight Zur Sache: ein Verkehrsflugzeug kann weder einem Vogel noch einer Rakete ausweichen. Der Bewegungsvektor einer Masse von rund 80 Tonnen (Airbus 321 kurz nach dem Start, betankt für Sharm-el-Sheik - St.Petersburg) kann nicht abrupt verändert werden, das ist puure Physik der Massenträgheit.
    • jackster 07.11.2015 20:05
      Highlight Highlight danke!
  • Martin1961 07.11.2015 16:05
    Highlight Highlight wer als Newsproduzent einen solchen Mist wie 'Verkehrsflugzeug weicht Rakete aus' publiziert ist frei jeglicher Sachkenntnis und disqualifiziert sich und sein berufliches Umfeld. Vielleicht findet sich noch ein Journi, der einem Tagträumer eine Geschichte wie 'bin mit dem Auto einem einschlagenden Meteoriten ausgewichen' abnimmt und sie über seinen Arbeitgeber weiter verbreitet .
  • mazzli 07.11.2015 11:18
    Highlight Highlight Im Artikel steht "Mit dem Abschuss des russischen Airbusses letzten Samstag". Das es ein Abschuss war ist reine Mutmassung. Entweder haben sie sich vertippt und meinen "Absturz" oder sie haben schlecht recherchiert. Bitte anpassen. Auf jeden Fall leider einmal mehr ein Ausdruck des watson-Qualitätsjournalismus....
    • Leo Helfenberger 07.11.2015 11:23
      Highlight Highlight Sorry, sehr ungünstiger Verschreiber meinerseits. Ist korrigiert.
  • NikolaiZH 07.11.2015 10:58
    Highlight Highlight also das ist echt zum lachen:
    Ein passagierflugzeug wich einer rakete aus - 300 m ist ein abstand von 1.3 sekunden - passagierflugzeug ist zu unlenkbar dafür
    • NikolaiZH 07.11.2015 11:51
      Highlight Highlight @stoneage, dann hätte pilot sie nicht merken können. im cockpit sitzend hat man ja vielleich 120° übersicht, selten mehr. und die klassische passagierflügzeuge sind nicht mit den abschussraketenerkennungsmodulen ausgestatten (aber dann wären es auch keine 300m).
  • Sir Lanzelot 07.11.2015 10:48
    Highlight Highlight FESTHALTEN ich muss mal scharf links drehen... Eine Rakete kommt!!!!! Sssssssummmm und furt war sie....
    Ähm ja, ich hab gemeint die hätten keine Raketen um 9000m höhe zu erreichen?

    Auf jeden Fall eine starke Leistung von dem Piloten. Fragt sich nur warum das bis jetzt nicht publik gemacht wurde...
    • Miikee 07.11.2015 11:19
      Highlight Highlight Ich würde dem Artikel nicht viel glauben schenken. Der Pilot hat gesehen? Klar. Der Pilot wich aus, Rakete war nur 300m entfernt? Ja klar. Passagiere haben nichts mitbekommen. Das Passagierflugzeug müsste ja ein unglaubliches Manöver machen innerhalb von max 2 sek. Das ist nicht möglich. Beim Artikel fehlt auch noch das der Pilot sich so gefreut hat und anschliessend noch ein Looping flog :)
    • Sir Lanzelot 07.11.2015 12:12
      Highlight Highlight Ja gut, wenn ich Bodensicht hab und sehe, dass da weit vor mir was nach oben fliegt und wohl in meine Flugbahn steuert, kann ich natürlich abdrehen... (Bin auch schon geflogen)

      Wenn der Pilot dann wenig ausgewichen ist, könnte es wohl sein, dass es knapp wurde.
      Ich denke theoretisch wäre es möglich.

      Allerdings was mich wirklich stört und nun mal ohne Sarkasmus:
      Wenn denn schon eine Rakete auf die Flughöhe einer Passagiermaschine steigt, dann wird es wohl eine Lenkwaffe sein...mindestens Infrarot...
      Und da eine Passagiermaschine keine Abwehrmassnahmen hat wird ausweichen sehr sehr schwierig!
    • Friends w/o pants 07.11.2015 12:40
      Highlight Highlight Es könnte sich auch um ungelenkte Boden-Boden Raketen handeln. Z.B. Artillerie-Salven. Der Scheitelpunkt wäre dann evtl. knapp unterhalb der Flughöhe und weithin sichtbar. Ein drastisches Flugmaneuver kann es aber nicht gewesen sein, wenn es die Passagiere nicht gemerkt haben. Aber eben, bei dem Artikel fehlen entscheidende Infos, um sich ein Bild zu machen. Grundsätzlich fragt man sich, wieso der Luftraum nicht gesperrt war.
  • Señor Ding Dong 07.11.2015 10:47
    Highlight Highlight Klar. Routineübung. Glaub ich.

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