International
Terrorismus

Zahl der Opfer des Terroranschlags in Tunesien steigt auf 25

Zahl der Opfer des Terroranschlags in Tunesien steigt auf 25

19.03.2015, 12:4619.03.2015, 13:00

Nach dem blutigen Terroranschlag auf das tunesische Nationalmuseum ist die Zahl der Toten nach Angaben des tunesischen Gesundheitsministeriums weiter gestiegen. Insgesamt 25 Menschen seien bei dem Angriff getötet worden, darunter 20 Touristen, teilte das Ministerium am Donnerstag mit.

Einzelheiten nannte es nicht. Bisher war von 17 Ausländern die Rede, die bei dem schwersten Anschlag in Tunesien seit mehr als einem Jahrzehnt ums Leben gekommen seien. Ihre Herkunft ist weiterhin nicht eindeutig geklärt. 

Terrorismus

Am Donnerstag erklärte das Aussenministerium in London, eine Britin sei unter den Todesopfern. Nach Angaben der Regierungen in Rom, Tokio und Warschau vom Donnerstag starben zudem vier Italiener, drei Japaner und zwei Polen. Tunesischen Angaben zufolge kamen ausserdem Touristen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Kolumbien, Australien sowie drei Tunesier ums Leben. 

Bei zwei Toten handelt es sich laut Gesundheitsministerium um von Spezialeinheiten getötete Extremisten. Die Zahl der Verletzten wurde mit 47 angegeben. Wer hinter dem Anschlag steckt, ist weiter unklar. (wst/sda/dpa/Reuters)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Mutmasslicher Anschlag auf Konzern in München – zwei Bulgaren unter Verdacht
Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermuten die Ermittler einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich.
Es werde wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) des deutschen Bundeslandes Bayern. Deswegen habe das LKA die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Welchem Unternehmen der Anschlagsversuch gegolten habe, sagte der Sprecher nicht – das ist nach LKA-Angaben Gegenstand der Ermittlungen.
Zur Story