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Drogen

Jöö, eine Maus! – Doch das herzige Tier ist darauf trainiert, Verbrechen zu begehen

Jöö, eine Maus! – Doch das herzige Tier ist darauf trainiert, Verbrechen zu begehen

Brasilianische Häftlinge haben in einem Gefängnis im Norden des Landes eine Maus als Drogenkurier eingesetzt. Die Insassen hätten das Tier dressiert, um Drogen oder SIM-Karten in andere Gebäudeteile zu schmuggeln.
06.11.2015, 05:3906.11.2015, 05:39

«Die Maus war so zahm, dass sie sich sogar den Kopf streicheln liess», sagte der Leiter der Haftanstalt in Araguaína im Bundesstaat Tocantins, Gean Carlos Gomes, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Polizisten entdeckten die Maus bei einer Routinekontrolle in dem Gefängnis.

Die Häftlinge hatten laut Gomes eine lange Schnur am Schwanz des Nagers befestigt, den sie dann zu Gefangenen in einem anderen Trakt schickten. Sobald die Maus ihr Ziel erreichte, zogen die Adressaten an dem Faden, an dem die Schmuggelware festgebunden war. Die Polizei beschlagnahmte bei ihrer Durchsuchung 29 Marihuana- und 23 Kokain-Päckchen.

Durch die Auswertung von Videoaufnahmen wollen die Behörden nun den Besitzer der Maus ausfindig machen. Das Tier selbst wurde in einem Wald nahe dem Gefängnis in die Freiheit entlassen.

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