International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04990977 Ukrainian Prime Minister Arseni Jazenjuk speaks during an opening event of the German-Ukrainian Economy Conference at the German Economy House in Berlin, Germany, 23 October 2015.  EPA/RAINER JENSEN

Will den Weg für eine neue Regierung freimachen: Arseni Jazenjuk.
Bild: EPA/DPA

Ukrainischer Regierungschef Jazenjuk kündigt Rücktritt an



Nach fast zwei Monaten Regierungskrise in der Ukraine hat Ministerpräsident Arseni Jazenjuk seinen Rücktritt erklärt. Er habe sich dazu entschlossen, seinen Posten zu räumen, heisst es in einer Erklärung.

Mit dem Schritt macht er den Weg für eine neue Regierung frei. Das Parlament der Ukraine solle am Dienstag über seinen Amtsverzicht entscheiden, bestätigte seine Sprecherin am Sonntag in Kiew der Nachrichtenagentur dpa.

Gespanntes Verhältnis zu Poroschenko

Seit dem Machtwechsel in der Ukraine im Frühjahr 2014 hatte Jazenjuk die Regierung geführt. In den letzten Monaten hatte sich das Verhältnis zu Präsident Petro Poroschenko aber verschlechtert.

Im Februar scheiterte eine Abwahl Jazenjuks in der Obersten Rada, allerdings verliessen zwei Parteien die Regierungskoalition. Es gab auch lange keine Einigung auf einen Nachfolger. Mittlerweile soll sich das prowestliche Lager auf Parlamentspräsident Wladimir Groisman als neuen Regierungschef geeinigt haben.

Mitte Februar hatte Jazenjuk ein Misstrauensvotum im Parlament überstanden. Jazenjuk stand zuletzt in der Kritik wegen der schlechten Wirtschaftslage und dem langsamen Reformtempo.

(sda/dpa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Gefangenenaustausch in der Ostukraine mit Schweizer Vermittlung

Im Ukraine-Konflikt haben die Regierung in Kiew und die prorussischen Separatisten im Osten des Landes am Donnerstag, kurz vor dem orthodoxen Osterfest, rund 40 Gefangene ausgetauscht. Die Verhandlungen waren von der Schweizer Botschafterin Heidi Grau als Sondergesandte des OSZE-Vorsitzenden in der Ukraine und der Trilateralen Kontaktgruppe geleitet worden.

Am Donnerstagmorgen kam es zunächst zu einem Austausch zwischen der Region Donezk und dem von der ukrainischen Regierung kontrollierten …

Artikel lesen
Link zum Artikel