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Republican Vice Presidential candidate, Indiana Gov. Mike Pence gestures during a town hall meeting in Virginia Beach, Va., Thursday, Aug. 4, 2016. (AP Photo/Steve Helber)

Auftritt in North Carolina: Trumps Vizekandidat Pence wird von einem Elfjährigen aus dem Publikum überrascht. Bild: Steve Helber/AP/KEYSTONE

11-Jähriger nimmt bei Wahlkampf-Auftritt Trumps Vize-Kandidaten in die Mangel



Matthew Schricker ist elf Jahre jung und hat eine grosse politische Karriere vor sich. Letzteres prophezeit ihm zumindest Mike Pence, seines Zeichens Vize-Kandidat an der Seite von US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump. Bei einem Wahlkampf-Auftritt beantwortete Pence Fragen aus dem Publikum, als Schricker Folgendes von ihm wissen wollte:

«Ich habe beim Schauen der Nachrichten jüngst festgestellt, dass Sie Mister Trumps Politik und Worte ein wenig abgeschwächt haben. Wird das ihre Rolle sein in der Regierung?»

Pence schluckte darauf kurz leer und fragte zur Sicherheit nochmals nach, ob er den jungen Mann wirklich richtig verstanden hatte. Dann aber fasste sich der Gouverneur von Indiana und lobte den Fragesteller: «Erstens, dieser Junge hat Zukunft. Gut gemacht.» Sodann bestätigte er, er stehe Schulter an Schulter mit Trump.

Immerhin gab Pence zu, dass er und Trump einen unterschiedlichen Stil pflegten. Er selber sei auch schon mit dem Attribut «Born to be mild» versehen worden.

Laut der «New York Times» war Schricker zufrieden mit der Antwort: «Ich machte mir etwas Sorgen um ihn und wollte nur sicher gehen, dass er total loyal zu Mister Trump und der Republikanischen Partei ist. Jetzt denke ich, er ist es.» (kad)

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Citation Needed 05.08.2016 10:09
    Highlight Highlight Eine etwas unbequeme, aber normale Frage, und Pence hat exzellent reagiert: Respektvoll, bedacht, witzig, authentisch. Seinem grossmauligen Ticketpartner wär das nicht gelungen.
    Sah kürzlich einen Auftritt von Romney. Politisch nicht meine Linie, aber er hat Hirn und Stil. Wieso bloss gelang es der GOP nicht, jemanden zu nominieren, der die Partei vertritt und *irgendwie* für das Amt geeignet ist?
    Hillary hat so viele Kritiker, wäre sie statt Obama angetreten, sie wär wohl sogar gegen McCain (trotz Palin!) und sicher gegen Romney chancenlos geblieben.
    Nur gegen Trump hat sie gute Chancen.
    • herschweizer 05.08.2016 10:44
      Highlight Highlight Und niemand getraut es sich auszusprechen... das muss warscheinlich Macht sein
    • Citation Needed 05.08.2016 11:47
      Highlight Highlight Herschweizer: Ich glaube die GOP hat sich zu lange nicht gegen reinen Profiteurskapitalismus abgegrenzt und nur die Reichen hofiert... Da ist es halt bezeichnend, dass ein skrupel- und stilloser, unehrlicher Geldsack die grösste Schnittmenge abdeckt!
      Du insinuierst, dass Hillarys Macht ihr erlaubte, Trump als Gegner aufzustellen und (von mir aus gesehen) valablere Kandidaten zu verhindern? Glaub ich nicht. Die Probleme bei der GOP sind hausgemacht, siehe oben!
    • herschweizer 05.08.2016 17:54
      Highlight Highlight So unterscheiden sich Meinungen... ich sehe da nicht Probleme sondern klare Absicht... ob es mir jetzt sympathisch ist oder nicht
  • John Smith 05.08.2016 06:37
    Highlight Highlight Brauchen wir wirklich dieses tägliche Trump bashing? Der durchschnittliche watson-Leser kann ja eh nicht abstimmen gehen im November, also darf die Redaktion durchaus mal ohne schlechtes Gewissen einen negativen Bericht über Hillary Clinton zulassen.
    • Laurent 05.08.2016 07:33
      Highlight Highlight @John Smith: so was? http://www.watson.ch/!123616327
    • seventhinkingsteps 05.08.2016 07:46
      Highlight Highlight Wenn du weisst wie schlimm Hillary ist, dann brauchst ja keinen Artikel mehr ;)
    • DailyGuy 05.08.2016 07:49
      Highlight Highlight John Smith: Hillary Clinton ist keine Traumkandidatin. Nein. Aber sie hat wenigstens Pläne. Sie hat über 30 Pläne präsentiert, welche Sie, falls Sie gewählt wird, umsetzen will. Trump hat 8 Vorstellungen (ohne eine Idee der Ausführung), und zwei davon sind Ethnien auszuschliessen.
      So pick your poison (Hinweis: Trump wird aber schlimmer sein als Clinton).
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