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Trump: Könnte zu «friedlicher Übernahme» Kubas kommen

President Donald Trump walks to speak with reporters before departing on Marine One from the South Lawn of the White House, Friday, Feb. 27, 2026, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump
Hat nach Grönland nun mit Kuba eine weitere Insel ins Auge gefasst: Donald Trump.Bild: keystone

Trump: Könnte zu «friedlicher Übernahme» Kubas kommen

27.02.2026, 19:4927.02.2026, 19:49

Inmitten der Spannungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten bringt US-Präsident Donald Trump eine «friedliche Übernahme» Kubas ins Spiel. Havanna verhandle derzeit zwar mit Washington, sagte Trump in Washington, fügte jedoch hinzu: «Es könnte durchaus zu einer friedlichen Übernahme Kubas kommen.» Ob Trump sich damit auf eine mögliche Annexion durch die USA bezog oder andere Staaten ebenfalls involviert wären, ging aus der knappen Antwort des Republikaners nicht hervor. Auch einen Zeitrahmen nannte er nicht.

Trump betonte, dass Kuba sich «in grossen Schwierigkeiten» befinde. «Kuba ist, gelinde gesagt, ein scheiternder Staat.» Trump zeigte sich zuversichtlich, dass die USA «etwas sehr Positives» für die Bevölkerung des Inselstaates in der Karibik erwirken könnten.

Washington übt seit Wochen erheblichen Druck auf Kubas kommunistische Regierung aus. Seit Dezember erhält das Land kein Öl mehr aus Venezuela, da Trump eine vollständige Blockade für sanktionierte Öltanker mit Lieferungen aus dem südamerikanischen Bruderstaat anordnete. Danach drohte Trump mit Zöllen gegen Kubas Öllieferanten. Mittlerweile sollen bestimmte Sanktionen gelockert werden. Zusätzlich belastet werden die diplomatischen Beziehungen durch einen Schusswechsel zwischen kubanischen Grenzschützern und der Besatzung eines in den USA registrierten Schnellbootes, bei dem vier Menschen starben. (sda/dpa)

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Die beliebtesten Kommentare
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SamsonP
27.02.2026 20:02registriert April 2024
Der Typ und seine Deals, welche keiner will und eigentlich nie funktionieren. Wem will er diesen Unsinn eigentlich noch erzählen. Trump ist international eine Lachnummer und nach seinem Temper Tantrum nachdem ihm der SCOTUS Teile seiner Zölle und Zoll-Deals zerschossen hat ist der Typ komplett durch. Ein nahezu totes Pferd auf das keiner mehr wirklich Geld setzen will. Ab zum Abdecker mit dem Gaul.
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Tomtschi
27.02.2026 20:07registriert März 2019
Die Kubaner könnten ja mal bei den Amigos in Puerto Rico nachfragen, was es von den USA wirklich so an Unterstützung gibt. Ist ja auch US-Territorium...
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Diego de la Vega
27.02.2026 20:28registriert Februar 2026
Wann ist endlich genug? Trump redet über Kuba, als könne man sich einfach nehmen, was einem passt. Würde so etwas Iran, Russland oder China sagen, wäre die Welt empört. Bei den USA wird wieder beschwichtigt und geschwiegen. Genau diese Doppelmoral ist unerträglich. Entweder gilt das Völkerrecht für alle, oder man soll aufhören, ständig von Werten, Souveränität und Frieden zu reden. Sonst sind das nur noch leere Worte.
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