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Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaks during a campaign rally at Renaissance High School in Detroit, Monday, March 9, 2020. (AP Photo/Paul Sancya)
Joe Biden

Bild: AP

Biden ist kaum noch aufzuhalten – die 4 wichtigsten Erkenntnisse des «Mini Super Tuesday»

Joe Biden feiert beim kleinen «Super Tuesday» den nächsten Triumph. Er besiegt Konkurrent Bernie Sanders deutlich. Dem bleibt nur noch eine letzte Chance.

Fabian Reinbold, Washington / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Eine Woche nach dem überraschenden Triumph am «Super Tuesday» hat Joe Biden einen weiteren grossen Sieg gefeiert. Beim sogenannten «Mini-Super-Tuesday», an dem sechs US-Bundesstaaten über den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten abstimmten, enteilte er seinem letzten verbliebenen Konkurrenten Bernie Sanders.

Joe Biden ist nun der haushohe Favorit darauf, im November als Gegner von US-Präsident Donald Trump anzutreten.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Wahlabends:

Bidens Triumph

Der frühere Vizepräsident gewann die Staaten Michigan, Mississippi und Missouri so deutlich, dass seine Siege schon rasch nach Schliessung der Wahllokale verkündet wurden. In Mississippi holt er 80 Prozent der Stimmen. Auf seine Wählerkoalition, die ihm bereits die Siege am «Super Tuesday» beschert hatte, war Verlass: Er gewann die Stimmen der Schwarzen, der Älteren und der moderaten Wähler in den Vorstädten. Und in Michigan siegt er – ganz wichtig für die spätere Hauptwahl – bei den weissen Arbeitern.

Auch wenn Biden einen Wahlkampf mit Schwächen und Patzern hingelegt hat: Ein grosser Teil der Demokraten hat sich binnen anderthalb Wochen hinter ihm versammelt. Das Wichtigste ist vielen, das belegen wieder einmal Wählerbefragungen des Wahlabends, einen Kandidaten zu haben, der Donald Trump schlagen kann. Dieser Kandidat ist nun Joe Biden.

Das wichtigste Signal

Biden gewann mit Michigan den Hauptpreis des Wahlabends. Es ging dabei um weit mehr als 125 Delegiertenstimmen. Bidens Sieg war ein nicht zu überhörendes Signal: Denn Michigan ist ein Staat, den die Demokraten zurückgewinnen müssen, wenn sie Trump im November schlagen wollen. Im «Rust belt»-Staat lag Trump 2016 knapp, aber für seinen Wahlsieg entscheidend vorn. Kann Biden die Wähler gewinnen, die Trump den Sieg bescherten?

Am Wahlabend sah es so aus: Biden gewann auch bei weissen Arbeitern eine Mehrheit, die 2016 gegen Hillary Clinton erst für Bernie Sanders und im November schliesslich für Donald Trump gestimmt hatte. Das kann den Demokraten kräftig Mut machen für die Wahl im November.

Sanders' gebrochenes Versprechen

In Michigan, wo Sanders in den Tagen vor der Wahl frenetisch Wahlkampf gemacht hatte, zeigte sich seine grosse Schwäche. 2016 hatte der Aussenseiter hier noch einen Überraschungssieg gegen Clinton gelandet, doch nun kamen ihm hier gar wichtige Stimmen der weissen Arbeiterschicht abhanden. Sanders führte seinen Wahlkampf mit dem Versprechen, er werde so viele Nichtwähler wie noch nie mobilisieren. Das löste er nicht ein. 2016 konnte er zwar hervorragend gegen eine in Teilen der Basis verhasste Hillary Clinton mobilisieren – aber das gelingt ihm 2020 gegen Biden nicht mehr.

Democratic presidential candidate Sen. Bernie Sanders, I-Vt., visits outside a polling location at Warren E. Bow Elementary School in Detroit, Tuesday, March 10, 2020. (AP Photo/Paul Sancya)
Bernie Sanders

Sanders besucht ein Wahlbüro in Detroit. Bild: AP

Sanders, der Sieger der ersten beiden Vorwahlen, wirkt nun so gut wie geschlagen. Seine Positionen wie die Einführung einer staatlichen Krankenversicherung haben viele Anhänger begeistert. Doch als Kandidat, der Trump schlagen kann, hat er nicht genügend Wähler überzeugt. Am Wahlabend schwieg der Senator – es gibt bereits Druck auf ihn, aus dem Rennen zu scheiden.

Wie es jetzt weiter geht

Rechnerisch ist im Rennen noch alles möglich – es wird noch mehr als die Hälfte der Delegiertenstimmen vergeben, die letztlich über die Nominierung entscheiden. Am kommenden Dienstag stimmen vier weitere Bundesstaaten ab, in denen es gut für Biden aussieht: im Rentnerparadies Florida ebenso wie in Illinois und Ohio, die dem benachbarten Michigan nacheifern könnten, das er am Abend so klar gewann.

Für den Sonntagabend ist das erste TV-Duell zwischen den beiden Kandidaten angesetzt. Das ist die beste – und wohl schon die letzte – Chance für Bernie Sanders, den Siegeszug Bidens noch zu stoppen. Wenn es überhaupt noch zu der Debatte kommt. Das Coronavirus bremst nun auch den US-Wahlkampf.

Unter den Beobachtern in Washington gibt es kaum noch Zweifel, dass Biden der Kandidat wird. Er hat grosse Teile der Wählerbasis hinter sich geschart. Der Wahlsieger vom Dienstag muss sich nun bemühen, die leidenschaftlichen Anhänger von Sanders, insbesondere die jungen Linken und die Latinos, ebenfalls für sich zu gewinnen. Das ist keine leichte Aufgabe. In seiner Rede am Wahlabend streckte Biden ihnen demonstrativ die Hand aus: «Wir haben dasselbe Ziel», sagte er. «Gemeinsam werden wir Donald Trump besiegen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pana 11.03.2020 17:12
    Highlight Highlight Ich hätte Sanders sehr gerne als Präsidenten gesehen. Er würde den USA sehr gut tun. Seine Bewegung wird weiter existieren und die nächste Generation (AOC & Co) werden früher oder später an die Macht kommen. Ich verstehe jedoch auch die Überlegung der Wähler und der Partei. Sanders begeistert Junge und Linke, Leute die sowieso demokratisch wählen. Um Trump zu schlagen, braucht es auch die Wähler aus der Mitte, die vielen Älteren, und selbst all die Republikaner, die es satt haben jeden Tag von einem neuen Trumpskandal zu lesen. Biden spricht da viele Leute an. Noch einE gute VP, und das passt.
  • Nonkonformist 11.03.2020 16:05
    Highlight Highlight Passt. Trump ist mein Favorit, aber auch mit Biden könnte ich gut leben. Ganz im Gegenteil zu Sanders. Sieht jedenfalls gut aus, dass die Amis eine echte Wahl haben werden.
  • Locutus70 11.03.2020 16:04
    Highlight Highlight Die Vorwahlen haben gezeigt, das Sanders gerade bei Schwarzen und Latinos nicht punkten kann. Die sind in großer Mehrheit eher moderat bis konservativ. Die haben Hilary Clinton gewählt weil sie eher moderat ist und sie haben Präsident Obama gewählt, weil er schwarz ist.
    Eventl. sehen sie in Joe Biden eine Alternative zu Präsident Trump - man wird sehen, im November wissen wir alle mehr.
  • Locutus70 11.03.2020 15:28
    Highlight Highlight Ich denke Joe Biden ist nun durch.
    Interessant die Umfragen über die Motivation den einen oder anderen Kandidaten zu wählen: Die große Mehrheit hat den Kandidaten gewählt, von dem sie glaubt er könnte Trump am ehesten schlagen. Die eigene Präferenz bzgl. Wahlprogramm war da weniger wichtig.

  • aerodil 11.03.2020 14:46
    Highlight Highlight Seit ich mich erinnern kann (d.h.seit Kennedy) war jeder US-Präsident irgendwie schlimmer als sein Vorgänger.
    (Ja - jeder einzelne, wirklich).
    Um die Reihe weiter zu führen wäre der demente, korrupte Joe Biden durchaus ein valabler Kandidat.
    Aber glaube nicht, das er gegen Trump eine Chance hat.
  • Siru 11.03.2020 14:28
    Highlight Highlight War Biden anwesend? Zeigte er sich in der Öffentlichkeit?
    So, wie es bis jetzt aussieht, wird er vom Establishment und seinem Wahlkampfteam nach seinen Aussetzern die letzten Wochen im Hintergrund behalten. Nach einer Tagi-Analyse könnte der Grund dafür sein, dass man ihn und vor allem den Kampf gegen den ungeliebten und gefürchteten Sanders schützen will.
    Nach der endgültigen Wahl Bidens zum Präsidentschaftskand. kann das Establishment seinen Rücktritt aus gesundh. Gründen bekannt geben und einen ihnen beliebigen Ersatzkandidaten aufstellen.
    Wenn dem so ist, verkacken sie es endgültig.
  • Levi Vodica 11.03.2020 14:22
    Highlight Highlight Hoffentlich gewinnt Trump gegen Biden 2020, nur dann scheint mir ein Wandel bei den Demokraten möglich.
  • Fandall 11.03.2020 13:14
    Highlight Highlight Creepy Biden gegen Pussygrabber Trump.
    Na das kann ja heiter werden...
  • Guaranĺ 11.03.2020 12:44
    Highlight Highlight Der srme ykerl wird so was von ablosen (vom eng.: "to lose" - Anm. der Red.) im November...
    Schade, das die Dems keinen anständigen Kandidaten hervorgebracht haben.
    Aber bezüglich fahige Leute wählen haben die lieben Amis ja wirklich noch viel zu lernen. Siehe dem aktuellen Depp im "Office"...🤷‍♂️
  • In vino veritas 11.03.2020 12:37
    Highlight Highlight Ich befürchte, dass die Demokraten mit wehenden Fahnen untergehen werden. Niemand will das Establishment. Trump wurde gewählt, damit Hillary nicht gewählt wurde. Es mit einer Hillary Light zu versuchen ist der fadenscheinige Versuch, alles beim Alten zu belassen. Ich befürchte, dass die Jungen fortschrittlichen Amis Biden ihre Stimme verweigern, da Trump im Moment aufgrund fehlender Mehrheit im Repräsentantenhaus nicht mehr all zu viel Schaden anrichten kann. Wer könnte es ihnen verübeln?
    • Now 11.03.2020 14:02
      Highlight Highlight Die Situation hat sich jedoch seit der letzten Wahl schon wieder grundlegend verändert. Gerade nach der aktuellen Krise ist es noch absolut ungewiss, in welcher Situation sich die Welt im Herbst befinden wird und wie Trump die kommenden Turbulenzen angeht.

      Der eine oder andere Wechselwähler wird sich jedoch wohl jetzt schon überlegen, ob das Establishment, im Vergleich zu einem Chaot, der an den demokratischen Spielregeln rüttelt, vielleicht doch nicht so eine schlechte Wahl ist.
    • Levi Vodica 11.03.2020 14:23
      Highlight Highlight Ich würde als Wechselwähler beim Chaoten bleiben.
    • PC Principal 11.03.2020 15:50
      Highlight Highlight Die Amis mögen das Establishment (siehe Obama, der noch immer einer der beliebtesten Politiker ist), aber sie mögen Hillary nicht. Biden kommt bei der weissen Arbeiterschicht deutlich besser an als Hillary, deshalb konnte Sanders zum Beispiel dieses Jahr nicht mehr im mittleren Westen gewinnen, was er noch 2016 geschafft hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • schoscho 11.03.2020 12:27
    Highlight Highlight Aus die Maus. Das "Beste" was jetzt noch passieren kann: Biden gewinnt knapp gegen Trump, aber die demokratische Partei wird trotzdem auseinanderfallen und in Zukunft wird "the Independents" als dritte Kraft das korrupte duale Parteiensystem der USA sprengen. Sanders wird als Gründer dieser Partei in die Geschichte eingehen immerhin.
  • Hiker 11.03.2020 12:13
    Highlight Highlight Ich wünsche den USA endlich wieder eine Regierung die sich den Problemen des Volkes annehmen kann. Nicht eine die ohne unterlass dafür sorgt die Schäden der Orangen Witzfigur unter den Teppich zu kehren. Auch wenns Biden sein sollte. Alles besser als dieser unsägliche DT.
  • LeBandiereaux 11.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Mit einem jungen running mate vom linken Flügel à la O'Rourke könnten sie in verschiedenster Hinsicht viel abdecken.
    • Mugendai 11.03.2020 14:04
      Highlight Highlight Rourke? Dem AR15 Salesman of thw month? Denke nicht.
  • Brockoli 11.03.2020 10:09
    Highlight Highlight Mit Biden als Kandidat wird die Burisma-Geschichte wieder aufgerollt und da steht Hunter Biden immer noch im besten Fall im Zwielicht. Das wird ein Fest für die Republikaner.
    • BöserOnkel 11.03.2020 10:42
      Highlight Highlight Was du nicht sagst. Mir ist kommt es fast so vor als gäbe es da einen Typen, gegen den unzählige Klagen, wegen Betrugs, Korruption, sexueller Belästigung, etc. hängig waren und sind. Und trotzdem soll der Typ doch tatsächlich zum Präsidenten gewählt worden sein! Scheint die Wähler heutzutage eher nicht davon abzuhalten ihre Stimme für so einen in die Urne zu werfen.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 11.03.2020 11:20
      Highlight Highlight Trotzdem ist es so. Es wird nicht mit gleichen Ellen gemessen. Es wird überhaupt nicht gemessen. Es wird mit Dreck geworfen. Und da gewinnt der, welcher mehr Dreck auf den anderen wirft. Spricht, wer die besseren Algorithmen und Bots auf Facebook zu laufen bringt.
    • Brockoli 11.03.2020 12:16
      Highlight Highlight Hey Onkel: Fakt ist - nur weil Trump ein Drecksack ist (unbestritten!) macht das Hunter Trump nicht besser. Wegen Kokainkonsum aus der Armee geworfen und auch sonst ein Freund harter Drogen hat er ohne grosses Vorwissen in der Materie ein Jöbli für immerhin 600'000$ im Jahr erhalten. Diese Affäre war grösstenteils vergessen und nebst Joes immer wie seltsamerem Verhalten wohl ein Hauptthema der nächsten Monate.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 11.03.2020 09:52
    Highlight Highlight Biden steht auf Kinder. Schaut euch das Video dazu an. Unheimlich und unwählbar.
    • swisskiss 11.03.2020 11:03
      Highlight Highlight Froggr: Zum Glück haben wir das Beispiel Trump, der in seiner moralischen Korruptheit, Dein Argument, dass "unheimliche" Typen nicht wählbar sind,wunederbar ad absurdum führt.

      Da sollte schon etwas intelligenteres kommen, um Biden zu diskreditieren, als Pizzagate 2.0
    • Jaran Jarani 11.03.2020 12:04
      Highlight Highlight @froggr sein Verhalten in diesem Video ist echt krank.
    • äti 11.03.2020 12:55
      Highlight Highlight @frogger. Youtube? Geil.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 11.03.2020 09:49
    Highlight Highlight Trump wird gewinnen, so oder so.
    • swisskiss 11.03.2020 11:07
      Highlight Highlight @goplants und Toerpe Zwerg: Wunderbares Beispiel der 2 extremen Positionen der US Politik, der Reaktion der Fans und der absurden Kommentare:

      https://www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/us/general_election_trump_vs_biden-6247.html

      https://www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/us/general_election_trump_vs_sanders-6250.html
    • PC Principal 11.03.2020 11:19
      Highlight Highlight Es ist völlig offen. Viele Stimmen der weissen Arbeiterschicht für Trump waren in Wahrheit Anti-Hillary-Stimmen. Biden ist deutlich stärker.
      Hinzu kommt, dass die Demographische Entwicklung eher den Demokraten hilftDer Anteil der Minderheiten nimmt zu und junge Erstwähler dürften überwiegend Demokratisch wählen.

      Demokratische Themen wie Gesundheitspolitik und Klimawandel gewinnen an Bedeutung während das Thema Zuwanderung nicht mehr ganz so heiss ist. Und die Wirtschaft steht auf der Kippe, es könnte eine Rezession geben.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 11.03.2020 11:21
      Highlight Highlight Es wäre einfach, Trump zu schlagen, aber nicht mit diesen Kandidaten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 11.03.2020 09:36
    Highlight Highlight Biden kann Trump schlagen und er muss ihn auch schlagen, damit die USA wieder ein vernünftiges und respektiertes Land in der internationalen Gemeinschaft werden.
    • BöserOnkel 11.03.2020 10:44
      Highlight Highlight Respektiertes Land in der internationalen Gemeinschaft meinetwegen. Aber vernünftig? Sorry, aber Biden ist eine Ausgeburt des amerikanischen Politestablishment. Die stehen eher nicht für vernünftig, sondern für maximalen Gewinn und Machterhalt ihresgleichen.
    • Levi Vodica 11.03.2020 14:26
      Highlight Highlight Damit die USA wieder ein vernünftiges und respektiertes Land in der internationalen Gemeinschaft werden kann, muss Trump nochmal gewinnen. Und das Land dann auf einen Neuanfang 2024 hinarbeiten. Mit Leuten wie Biden ist das so gut wie unmöglich.
    • PC Principal 11.03.2020 14:32
      Highlight Highlight @BöserOnkel: Gewinn hört sich für mich vernünftig an. Ein Politiker, der antritt und sagt wir wollen den Gewinn senken, wird in jedem Land zureckt krachend verlieren.

      Und es ist auch ziemlich klar, dass eine politische Partei um Macht in der Regierung kämpft. Eine Partei die Antritt und sagt wir wollen möglichst wenig Macht im Staat hat auch eher schwache Chancen.

      Also sag bitte nochmals wieso die Demokraten nicht vernünftig sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 11.03.2020 09:26
    Highlight Highlight Es ist völlig wurscht wer Präsident wird. Das System wird genau gleich weiterlaufen.
  • ThePower 11.03.2020 09:07
    Highlight Highlight Das sind grossartige Nachrichten..Für Trump🙈
    • PC Principal 11.03.2020 09:22
      Highlight Highlight Laut Umfragen hat Biden die besten Chancen gegen Trump. Das Rennen ist offen.
    • Sandro Lightwood 11.03.2020 09:43
      Highlight Highlight Naja, glaube Trump hätte definitiv lieber Sanders als Gegner. Siehe seine Posts.

      Biden wünsch ich mir nun wirklich auch nicht gerade als US-Präsidenten. Aber ja, in der Not frisst der Teufel Orangen.
    • Chrigi-B 11.03.2020 09:46
      Highlight Highlight @PCPrincipal, Das Rennen ist offen?

      Biden wird keinen einzigen Trump '16 Wähler abgreifen können.

      Dazu werden wohl die Hardcore-Berniebros nicht für Biden stimmen. Die absoluten Fanatiker werden wohl sogar für Trump stimmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BetterTrap 11.03.2020 09:05
    Highlight Highlight Um noch schnell zu aufzuzeigen, wie das Establishment sich in Notsituationen den Rücken stärkt:

    - Joe Biden war bis 2012 gegen die gleichgeschlechtliche Ehe - wird trotzdem von Buttigieg unterstützt.
    -Für Biden sollten Frauen kein Recht auf Abtreibungen haben - die “Feministin” Klobuchar unterstützt ihn
    - Joe Biden war gegen “busing” (Praxis um dir Rassensegregation zu verhindern) - Kamala Harris unterstützt ihn trotzdem
    - Biden ist der Architekt von Masseninhaftierungen in den USA - Booker ist das plötzlich egal
    - Biden ist gegen ein BGE - Yang unterstützt ihn trotzdem... 🤷🏻‍♂️🙇🏻‍♂️
    • PC Principal 11.03.2020 09:21
      Highlight Highlight Bei der Ehe war er sogar derjenige, der vorausgegangen ist und Obama dazu gebracht hat, seine Meinung zu ändern.

      Dass diese Leute nun alle Biden unterstützen zeigt ganz einfach dass diese Leute realistisch denken und erkannt haben, dass das Rennen für sie vorbei ist. Nun unterstützen sie den Aussichtsreichsten Kandidaten der Partei.
    • BetterTrap 11.03.2020 09:47
      Highlight Highlight @PC Principal
      Eine Lüge wird nicht wahrer umso mehr man sie wiederholt.

      Was wird unter Biden anders werden als unter Trump? Zitat Biden: “Nothing’s gonna fundamentally change”

      Nenn mir zwei Biden-Policies? Nur zwei ohne zu googlen. Biden wird, wenn er überhaupt bis im Oktober noch zwei Sätze aneinanderreihen kann, gegen Trump sang und klanglos untergehen. Da gibts an sich keine zwei Meinungen - aber ich komme gerne wieder auf deinen Kommentar zurück.
    • PC Principal 11.03.2020 09:59
      Highlight Highlight @BetterTrap: Zwei Biden Policies? Mehr Freihandel und zurück ins Pariser Klimaabnkommen. Biden gewinnt.

      Zusatzargument: Die Dems wollen unbedingt verhindern, dass der oberste Gerichtshof völlig von den Republikanern dominiert wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schon gegangen 11.03.2020 09:05
    Highlight Highlight Ich verstehe den Frust der Bernie-Anhänger, allerdings hoffe ich doch, dass es nicht zum “Bernie or bust” kommt, d.h. lieber der Wahl fernbleiben als den leider voraussichtlichen Kandidaten Biden zu wählen.
    • Levi Vodica 11.03.2020 14:29
      Highlight Highlight Also als Berniejünger würde ich genau das tun. Sorry.
    • Schon gegangen 11.03.2020 19:01
      Highlight Highlight Lieber Trump als Biden ist schlicht und einfach dumm und unverantwortlich!
  • Musikuss 11.03.2020 09:00
    Highlight Highlight Biden hat ein mächtiges Wahlhelferlein, das Corona-Virus, das Trump nicht über-trumpen kann 😊.
  • BetterTrap 11.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Biden wird wohl gewinnen, Sanders wird Biden unterstützen, mehr Wahlkampf für Biden machen als Biden selbst und trotzdem wird Trump noch deutlicher gewählt als 2016.

    Wem die Dems dann wieder die Schuld geben werden ist klar.. eine positive Sache wird das ganze Debakel der Demokraten wohl doch noch haben - viele werden hoffentlich erkennen, dass die Demokraten selbst das grösste Hindernis für eine progressive Entwicklung der USA sind.

    Einen rechtskonservativen gegen einen rechtsextremen antretten lassen, unglaublich sowas.
    • alessandro 11.03.2020 09:18
      Highlight Highlight Warum wird denn das hier geblitzt? Stimmt doch... Hillary gibt noch heute die Schuld Bernie Sanders.
    • Ravel 11.03.2020 10:12
      Highlight Highlight Verstehe die Blitze hier auch nicht. Sanders wird bestimmt nicht fordern, Biden nicht zu unterstützen, nur weil er selbst nicht nominiert wurde.

      Die Wahl läuft ergo darauf hinaus, ob es den Demokraten gelingt, genügend Wähler an die Urnen zu bringen, um gegen die autoritären Fanatiker zu bestehen. Sollten vier Jahre Trump tatsächlich nicht reichen, um vier weitere Jahre Trump zu verhindern, ist dem Land einfach nicht mehr zu helfen.
    • dan2016 11.03.2020 11:22
      Highlight Highlight ja, die linken hatten schon in der Weimarer Republik sowas von recht, mit der Mitte nicht zu kooperieren. Ein historisches Erfolgsmodell.
      Im Moment möchte eine Mehrheit der Amerikaner vermutlich eben keine progressive Entwicklung, auch wenn dies für Watsonleser sowas von unverständlich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 11.03.2020 08:47
    Highlight Highlight "Let the hunt for Hunter start, if Joe still remembers who he is" wird sich Trump jetzt wohl sagen..
  • PC Principal 11.03.2020 08:40
    Highlight Highlight Anscheinend ist das Establishment der Demokratischen Partei doch nicht so schlimm, wie alle hier immer behauptet haben? Oder glauben jemand noch immer, dass alles manipuliert sei?
    • alessandro 11.03.2020 09:20
      Highlight Highlight Naja, cnn, msnbc, abc und Konsoeten sind sehr stark an der Meinung des DNC orientiert. Und Biden als "the most electable" darzustellen, wenn viele einfach wissen wollen wen es zu wählen gibt.
      Ich freue mich auf die Debatte, aber wahrscheinlich werden die Regeln noch so geandert, dass Joe alle 20min eien kleine Pause machen kann.
    • NoTaubsi 11.03.2020 09:43
      Highlight Highlight Wer will schon "most electable" haben. Das heisst doch nur, dass er sich auch einfach vor dem privatem Sektor bücken wird.

      Yey privatisierte Gefängnisse und Healthcare lol. Amerika wird untergehen.
    • PC Principal 11.03.2020 10:22
      Highlight Highlight @alessandro: Natürlich sind wieder die bösen Medien schuld. Wird langsam auch langweilig.

      Die Mehrheit der Demokraten mag das Establishment in der Partei und Sanders hat nunmal seit Jahrzehnten gegen dieses Establishment gewettert. Jetzt soll bitte niemand überrascht tun dass sich das Establishment gegen Sanders wendet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaspar Floigen 11.03.2020 08:25
    Highlight Highlight Ob "Trump schlagen" als Haupt-Wahlkampfslogan gut genug ist?
    • Unicron 11.03.2020 09:11
      Highlight Highlight Ich denke schon.
      Zuerst muss die Zerstörung des Landes gestoppt werden, bevor man damit anfangen kann es wieder aufzubauen.
      Was nutzt dir der beste Kandidat der Welt, wenn er am Ende nicht gewählt wird?
    • swisskiss 11.03.2020 09:16
      Highlight Highlight Kaspar Floigen: Ja, sehen 52% der dem. Wähler als wichtiger an, als das Programm des Kandidaten (36%) Erklärt, vielleicht, dass Sanders auch in den Staaten hinter Biden liegt, die er gegen Clinton noch gewonnen hat und die Differenz in den gewonnenen Staaten massiv geschrumpft ist. Sanders steht klar schlechter da, als noch vor 4 Jahren. Das zeigt, dass nicht die Ideologie zählt, sondern den Kandidaten unterstützt, dem man die grössten Chancen gegen Trump einräumt. Dazu kommt, dass Biden für die gleichzeitig stattfindenden Kongress-Wahlen die bessere Lokomotive ist.
    • Fruchtzwerg 11.03.2020 09:41
      Highlight Highlight @Unicron: Das Land ist längst zerstört und dem Untergang geweiht. Bereits vor Obama, und der konnte auch nichts mehr ändern...
      Trump hat es lediglich über den Abgrund gestossen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus 11.03.2020 08:22
    Highlight Highlight Am schlimmsten finde ich die eingefleischten Bernie-Bros, die keinesfalls für Biden stimmen wollen. Hoffentlich kommen die noch zur Vernunft. Besser vier weitere "verlorene Jahre" (aus deren Sicht) als vier weitere Jahre in Richtung "gelenkte Demokratie".
    • felixJongleur 11.03.2020 08:33
      Highlight Highlight Soso, zuerst gräbt man der Sandersbewegung komplett das Wasser ab und führt alle verfügbaren Mittel gegen ihn ins Feld um ihn um jeden Preis zu verhindern, was nun gelungen ist, und nun hat man in ihm resp. seinen Anhängern auch schon wieder die Schuldigen für das kommende Debakel gegen Trump gefunden.
    • alessandro 11.03.2020 08:51
      Highlight Highlight Zumal die Clinton Voters Obama bestraft haben und damals zu 25% für McCain gestimmt haben. Die Kehrseite ist eine andere: Bernie Supporters haben nur zu 12% für jemanden anderes gestimmt als Hillary.
      Wieder so eine Geschichte die von den Medien aufgepuscht wird und einfach nicht stimmt. Dasselbe mit den BernieBros. Erbärmliches Narrativ. Und du wiederholst dies noch.
    • swisskiss 11.03.2020 08:55
      Highlight Highlight felixJongleur: Genau solche wirren und realitätsfremden Ansichten von eigefleischten Sanders Fans, die in ihrer Radikalität und Enseitigkeit verblüffend den wirren und realitätsfremden Ansichten der Trump Fans entsprechen, lassen mich zweifeln, ob Sanders der richtige Kandidat ist, die USA als Nation zu einen. Und genau diese Zweifel hat offensichtlich auch die Mehrheit der demokratischen Wähler. Und ich bin mir sicher, auch die Mehrheit aller wählenden Bürger im November.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 11.03.2020 08:12
    Highlight Highlight 320 Millionen amerikanischer Bürger.
    3 Greise stehen für die Präsidentschaft zur Auswahl.

    Im 2016 waren es eine ausgewiesene Irre und ein gewerblicher Betrüger.

    Wenn die Amis wirklich nur so Leute für die Wahl stellen können, dann haben die Amis neben Corona, noch ganz andere Probleme.
  • Steimolo 11.03.2020 08:09
    Highlight Highlight bernie kann sich ja in 4 jahren nochmal aufstellen lassen, lol.
  • Scaros_2 11.03.2020 08:00
    Highlight Highlight Sanders soll einfach Vize von Biden werden und zusammen als Duo auftretten und nach aussen kommunizieren, dass man beide Sichtweise versuchen werde unter 1 Dach zu bringen. "Marketing".
    • Shabaqa 11.03.2020 08:18
      Highlight Highlight Nein! Ob Biden oder doch noch Sanders, beide benötigen einen Vize der mindestens 15 Jahre jünger ist. Dann weiss der Wähler, wer übernehmen wird, wenn der Kandidat im Falle einer Wahl ausfällt.
    • -thomi- 11.03.2020 09:05
      Highlight Highlight Weiss nicht ob zwei weisse, ältere Herren gutes Marketing sind. Spielt eh keine Rolle. Wenn Trump das Virus nicht kräftig versaut, hat Biden null Chancen. Er ist genau der Vertreter des "mehr vom Selben" wie es Hillary Clinton war, und die Burisma-Affäre, obschon von Trump bewusst befördert, wird auch nochmal Thema werden. Bin kein Trump-Fan, aber Realist.
    • Schon gegangen 11.03.2020 09:07
      Highlight Highlight Dann doch lieber Alexandra Ocasio-Cortez, die linke Sichtweise, Jugend und Weiblichkeit vereint, aber sie ist wohl noch zu jung für diese Rolle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Smith 11.03.2020 07:55
    Highlight Highlight Dass Biden Sanders mit solchem Abstand besiegt ist schon erstaunlich. Das veranschaulicht wie unbeliebt Clinton in 2016 war. Trump gewann 2016 haupstächlich dank tiefer Wahlbeteiligung der Demokraten. Diese Vorwahlresultate zeigen für mich, dass Biden recht gute Chancen hat.
  • rodolofo 11.03.2020 07:55
    Highlight Highlight Wichtig wird jetzt sein, wer die Vice-Präsidentschaft übernehmen würde, falls Biden tatsächlich zum Präsidenten-Nachfolger von Trump gewählt würde, da die Wahrscheinlichkeit, dass bei Biden später mehr als nur die paar Ausfälle während des Vorwahlkampfspassieren würden, ziemlich gross ist.
    (Da kommt mir unwillkürlich unser Johann Schneider-Ammann in den Sinn.)
    Ich hätte da eine Idee, wer das sein könnte!
    Aber mich fragt ja wieder mal niemand...
  • Ruefe 11.03.2020 07:46
    Highlight Highlight Die Wahl im Herbst wird der wohl verdiente Dolchstoss der demokratischen Partei.
    • Amboss 11.03.2020 08:10
      Highlight Highlight Und wieso soll das der Dolchstoss für die Dems sein? Wenn man verliert, dann ist das halt so, dann geht das Leben weiter.
    • René Obi (1) 11.03.2020 09:14
      Highlight Highlight Nochmals 4 Jahre mit dem bösartigen Lügner im Weissen Haus erträgt die Welt nicht mehr. Also tausendmal lieber Biden, der auch nicht über alle Zweifel erhaben ist. Aber immerhin wieder etwas Vernunft und Anstand reinbringt.
    • alessandro 11.03.2020 09:22
      Highlight Highlight Nach 4 Jahren Trump sollte der Köcher für einen fulminanten Wahlkampf gefüllt sein. Wenn man sich wie fas DNC anstellt wird das nichts. Darum ist Dolchstoss nicht allzu schlecht. Und aus der Asche soll sich eine neue Partei bilden, deutlich progressiver und fortschrittlicher.
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  • Gipfeligeist 11.03.2020 07:44
    Highlight Highlight Es steht nun leider fest: Biden wird mit perfekter Angriffsfläche Trump präsentiert, der durch Hetze und Lügen die nächste Wahl gewinnt.

    Der Status Quo hat gewonnen. Die Hoffnungslosigkeit hat gewonnen.
  • AdvocatusDiaboli 11.03.2020 07:26
    Highlight Highlight Bernie wäre viel besser gewesen als Biden der China-Apologet.
  • JonSerious 11.03.2020 07:25
    Highlight Highlight Das kann doch nicht sein. Diese Vorwahl wäre ein "No-brainer" gewesen. Spätestens seit sich dieses Duell herauskristallisiert hat.

    Jetzt kommt es im Herbst anscheinend zum final zwische zwei No-brainern der anderen Art.
    • Musikuss 11.03.2020 09:05
      Highlight Highlight Alles ist besser als Trump, das haben mittlerweile auch einige Wähler verstanden.
    • Silent_Revolution 11.03.2020 12:11
      Highlight Highlight Bestimmt nicht Creepy Uncle Alzheimer Joe.
  • felixJongleur 11.03.2020 07:23
    Highlight Highlight Hi, I'm Joe Biden und I forgot this message.
    • Musikuss 11.03.2020 09:02
      Highlight Highlight Witzig, aber nicht wahr.

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