International
USA

US-Richter erlaubt Milliarden-Klage gegen McDonald's

US-Richter erlaubt Milliarden-Klage gegen McDonald's

21.09.2022, 03:1221.09.2022, 03:12

Ein US-Bundesrichter hat eine Milliarden-Klage gegen die Fastfoodkette McDonald's wegen diskriminierender Werbepraktiken zugelassen.

A McDonald's sign is shown in Philadelphia, Monday, April 26, 2021. McDonald
McDonald's hat eine Milliarden-Klage am Hals.Bild: keystone

Der afroamerikanische Medienunternehmer Byron Allen wirft McDonald's ein rassistisches Vertragsverfahren bei der Schaltung von Anzeigen vor. McDonald's Anwältin Loretta Lynch erklärte hingegen, bei Allens Beschwerde gehe es um Einkommen, nicht Hautfarbe.

Allen, dem die Entertainment Studios Networks sowie die Weather Group gehören, verlangt 10 Milliarden Dollar Schadensersatz. In einer bereits im Mai 2021 eingereichten Klage wirft er McDonald's vor, ein zweistufiges, auf Hautfarbe basierendes System etabliert zu haben, dass ihn vom normalen Anzeigenmarkt ausschliesse.

Im Dezember hatte ein Richter die Klage mit der Begründung abgewiesen, die Anschuldigungen seien nicht ausreichend belegt. Nach einigem rechtlichen Hin und Her lehnte derselbe Richter am Freitag jedoch eine Forderung der Fastfood-Kette ab, die Klage abzuweisen und liess sie damit zu. (saw/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Partner geht im McDonald's auf die Knie – und wird komplett zur Sau gemacht
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Nach russischer Warnung: Deutsche Botschaft bleibt in Kiew
Nach einer wiederholten russischen Warnung haben die Botschafter Deutschlands und der Europäischen Union demonstrativ verkündet, nicht aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew wegzugehen. «Amen – wir bleiben», schrieb der deutsche Botschafter Boris Ruge auf der Plattform X. Er antwortete damit auf einen Beitrag der EU-Botschafterin Katarina Mathernova. Diese hatte ebenso bekräftigt, trotz der Gefahr in der Dreimillionenstadt bleiben zu wollen. «Drohungen werden die Unterstützung Europas für die Ukraine nicht aufhalten. Sie erinnern uns nur daran, warum diese Unterstützung so wichtig ist!», schrieb die Diplomatin.
Zur Story