International
USA

USA: Senat bestätigt Kevin Warsh als neuen Chef der Notenbank

Kevin Warsh is sworn in during his nomination hearing to be a member and chairman of the Federal Reserve Board of Governors before the Senate Banking, Housing and Urban Affairs Committee on Capitol Hi ...
Kevin Warsh.Bild: keystone

US-Senat bestätigt Kevin Warsh als neuen Chef der Notenbank

Mit dem bisherigen Fed-Chef Jerome Powell liegt US-Präsident Trump schon lange über Kreuz. Künftig soll sein Wunschkandidat die US-Notenbank leiten.
13.05.2026, 21:0313.05.2026, 21:07

Nach Anlaufschwierigkeiten kann der Personalwechsel an der Spitze der US-Notenbank wie geplant über die Bühne gehen. Der Senat bestätigte den Kandidaten Kevin Warsh am Mittwoch mit 54 zu 45 Stimmen für eine vierjährige Amtszeit als Zentralbankchef und Nachfolger von Jerome Powell. Dessen Mandat als Fed-Vorsitzender endet am Freitag.

Warsh strebt eine engere Abstimmung mit der Regierung von Präsident Donald Trump an und will die Bilanz der Federal Reserve verkürzen. Powell ist von Trump immer wieder kritisiert worden, weil er die Leitzinsen aus Sicht des Staatschefs zu zögerlich gesenkt hatte.

Aus dem Streit zwischen dem unabhängigen Zentralbankchef und dem Präsidenten entwickelte sich eine Art Privatfehde, die in mittlerweile eingestellten Ermittlungen gegen Powell im Zusammenhang mit der kostspieligen Renovierung der US-Notenbankzentrale gipfelte. Das Bestätigungsverfahren Warshs steckte zunächst in einem Senatsausschuss fest, da ein republikanischer Senator die Aufhebung der Ermittlungen gegen Powell zur Bedingung für seine Zustimmung machte.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur Reuters
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Flávio Bolsonaro begründet erstmals Flucht aus Brasilien
Flávio Bolsonaro hat sich erstmals zu seiner Flucht aus Brasilien in die USA geäussert.
Der bei der brasilianischen Präsidentschaftswahl unterlegene Flávio Bolsonaro hat seine Flucht aus Brasilien mit angeblicher «Verfolgung» in seinem Heimatland begründet. «Die Verfolgung begann sogar früher, als ich gedacht hatte», sagte der Rechtspopulist am Freitag in einem live im Onlinedienst Instagram übertragenen Video. «Ich habe Brasilien nicht verlassen, ich bin für Brasilien gegangen», fügte er hinzu.
Zur Story