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FILE - In this Wednesday, Sept. 21, 2016 photo released by the Syrian Presidency, Syrian President Bashar Assad speaks to The Associated Press at the presidential palace in Damascus, Syria. The House on Nov. 15, overwhelmingly approved bipartisan bills to crack down on supporters of Syrian President Bashar Assad’s government and renew a decades-old Iran sanctions law. Swift passage underscored broad support on Capitol Hill for punishing financial backers of the Syrian government and maintaining economic pressure on Tehran.(Syrian Presidency via AP)

Syriens Präsident Baschar al-Assad: Findet er in Donald Trump einen Verbündeten? Bild: AP/Syrian Presidency

Assad bietet Trump Zusammenarbeit bei Kampf gegen Extremisten an



Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat US-Wahlsieger Donald Trump eine Zusammenarbeit beim Kampf gegen Extremisten angeboten. Dazu sei er bereit, wenn die USA ihre Hilfe für Rebellen einstellen würden, die seine Regierung stürzen wollten, sagte Assad am Dienstag.

Voraussetzung für eine solche Zusammenarbeit sei, dass sich Trump über entgegengesetzte Strömungen innerhalb der US-Regierung durchsetze, sagte Assad dem portugiesischen Fernsehsender RTP in einem am Dienstagabend ausgestrahlten Interview. Trump hatte im Wahlkampf angedeutet, die Syrien-Politik der USA nicht mehr so stark wie bislang an einer Bekämpfung des Assad-Regimes ausrichten zu wollen.

«Wir haben keine grossen Erwartungen, weil die amerikanische Regierung nicht nur aus dem Präsidenten besteht», sagte Assad in seinem ersten Interview zum Ausgang der US-Wahl. Trumps Ankündigung, die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») eisern zu bekämpfen, sei «vielversprechend, aber kann er auch liefern?».

Weiter sagte Assad, Syrien werde zusammen mit Russland, dem Iran und vielen anderen Ländern ein «natürlicher Verbündeter» für Trump sein, «wenn er die Terroristen bekämpft».

«Aber Assad tötet den ‹IS›»

Die Regierung des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama zeichnete sich durch eine starke Ablehnung des Assad-Regimes aus. In einer TV-Debatte meinte zwar auch Trump, er möge Assad nicht, doch dann schränkte er ein: «Aber Assad tötet den ‹IS›. Russland tötet den ‹IS› und der Iran tötet den ‹IS›.»

Gleichzeitig kritisierte er mehrfach die Unterstützung der USA für Rebellen, für die sein Land «Millionen verschwendet». Auch zu Assads treuem Verbündeten Russland will Trump bessere Beziehungen. (cma/sda/dpa/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • dracului 16.11.2016 09:14
    Highlight Highlight Unsere westlichen Meinungen über Assad, den Syrienkonflikt und Russland sind längst gemacht? Die westliche Propagandamaschinerie schiesst aus allen Rohren - auf die eigenen Bürger. Ich glaube, dass der Konflikt und die Interessen an Syrien vielschichtiger sind, als es uns täglich in den westlichen Medien verkauft wird. Im Syrienkonflikt gibt es wohl niemanden mit einer reinen Weste und nur guten Absichten. Gerade mit den Trumps, Assads, Erdogans, Orbans und Putins dieser Welt wird es wichtiger, dass wir nicht mehr blindlings alles glauben, was uns die Medien auftischen.
    • rodolofo 16.11.2016 22:53
      Highlight Highlight DIE Medien gibt es nicht.
      Es gibt verschiedene Arten von Medien.
      Wer steckt dahinter?
      Wer finanziert ein Medium?
      Wie unabhängig sind die JournalistInnen?
      Wie viel Wert wird auf Recherche und Ehrlichkeit gelegt?
      Je nachdem, wie die Antworten auf solche Fragen ausfallen, kann ein Medium dem Genre "Information und Dokumentation", dem Genre "Unterhaltung und Fantasy", dem Genre Comedy, dem Genre "Krimis und Horrorgeschichten", oder dem Genre "Werbung und Propaganda" zugeordnet werden.
      Als Medien-Konsument muss ich mir die Mühe machen, verschiedene Medien kennenzulernen, zu prüfen und auszuwählen.
    • Saraina 19.11.2016 08:44
      Highlight Highlight Und vor allem: gratis gibt es keine guten Recherchen. Wer Qualität will muss dafür bezahlen.
    • rodolofo 19.11.2016 08:52
      Highlight Highlight Wertvolles hat einen Preis.
      Das Wertvollste was es gibt, das Leben, haben wir gratis bekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 16.11.2016 07:49
    Highlight Highlight Da hat ein Hampelmann einem anderen Hampelmann die Zusammenarbeit angeboten.
    Aber wer zieht im Hintergrund an den Fäden?
  • malu 64 16.11.2016 03:04
    Highlight Highlight Oh wie schön! Die Amis könnten Ihr alten
    Bomben und Raketen Bestände in Syrien entsorgen. Ist günstiger als recyceln. Zudem
    könnten Sie mit den Russen und Assad eine
    schöne Koalition bilden. Gegen die bösen Revolutionäre.
    • Enzasa 16.11.2016 07:35
      Highlight Highlight Eine Achse der Despoten bilden.
    • malu 64 16.11.2016 08:48
      Highlight Highlight Hatte noch die lieben Türken vergessen,
      die könnten unter dem Deckmäntelchen
      der Terrorbekämpfung, die Kurden vernichten.

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