SVPler feierte an Neonazi-Hochzeit, Swisscom kickt Al Jazeera raus – die Sonntagsnews
SVP-Präsident besuchte Neonazi-Hochzeit
Der SVP-Präsident von Ebikon LU hat sich nach Informationen von «SonntagsBlick» an einer Hochzeitsfeier unter Neonazi-Szenegrössen gezeigt. Christian Huber habe sich im vergangenen Mai neben einem langjährigen Mitglied der rechtsextremen Hammerskins, dem Bräutigam, unter führende Neonazis gemischt. Das schrieb der «SonntagsBlick». Der Zeitung veröffentlichte Fotos des Anlasses. Das gewaltbereite Netzwerk propagiere rechten Terror und kämpfe für die Vorherrschaft der «weissen Rasse». Die Hochzeitsfeier glich laut «Sonntags-Blick» einem Aufmarsch der rechtsextremen Szene. Neben der Familie des Hochzeitspaars nahmen demnach ein Dutzend Mitglieder der Hammerskins sowie zahlreiche weitere führende Neonazis teil. Huber beteuert gegenüber dem «SonntagsBlick», weder Teil der Hammerskins noch anderer ähnlicher Gruppierungen zu sein.
Bund lässt Microsofts KI-Copilot auf Angestellte los
Seit Mitte Dezember haben 54'000 Arbeitsplätze der Bundesverwaltung gemäss der «NZZ am Sonntag» Zugang zum KI-Tool Copilot von Microsoft. Eine spezifische Schulung erhielten die Mitarbeitenden nicht, wie ein Sprecher der Bundeskanzlei der Zeitung mitteilte. Für Mitarbeitende der Verwaltung sei ein solches Angebot aber geplant. Auch die Parlamentsmitglieder hätten keine Schulung erhalten. Laden die Politikerinnen und Politiker kritische Daten in das Tool, bewegen sie sich an der Grenze zur Amtsgeheimnisverletzung, wie die Zeitung schrieb. Die Parlamentsdienste hätten keine zusätzlichen Richtlinien im Umgang mit Copilot vorgesehen. Das sei nicht notwendig, teilten sie laut der Zeitung mit. Ob die US-Behörden Zugriff auf verarbeitete Daten haben, bleibt gemäss der «NZZ am Sonntag» offen.
Swisscom und Sunrise schmeissen Al Jazeera raus
Die Schweizer Telekomanbieter Swisscom und Sunrise haben nach Angaben von «SonntagsBlick» den Fernsehsender Al Jazeera Arabic aus ihrem Angebot gestrichen. Seit rund drei Wochen ist der Sender hierzulande nicht mehr zu empfangen, wie die Zeitung schrieb. «Wir haben Hinweise erhalten, dass Al Jazeera Arabic gegen Schweizer Recht verstösst», zitierte «SonntagsBlick» eine Sprecherin von Swisscom. Bis die Vorwürfe geprüft seien, habe der Anbieter deshalb entschlossen, den Sender aus dem Programm zu nehmen. Inhalte des katarischen Nachrichtensenders hätten sich «oftmals in einem rechtlichen Graubereich» bewegt, hiess es von Sunrise.
News zu Crans-Montana
Nebst den obengenannten Nachrichten gibt es auch zahlreiche neue Informationen zu Crans-Montana. Eine Übersicht findest du hier:
(con/sda)
