International
USA

Wegen Ukraine-Krise: USA schicken Kampfjets nach Deutschland

Flugzeuge vom Typ F-22 Raptor der US-amerikanischen Air Force.
Flugzeuge vom Typ F-22 Raptor der US-amerikanischen Air Force.Bild: US AIR FORCE/REUTERS

Wegen Ukraine-Krise: USA schicken Kampfjets nach Deutschland

29.08.2015, 01:2429.08.2015, 06:49

Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise hat die US-Armee vier hochmoderne Kampfjets vom Typ F-22 nach Deutschland verlegt. Die Maschinen seien am Freitag auf dem amerikanischen Fliegerhorst Spangdahlem in Rheinland-Pfalz eingetroffen, teilte die US-Luftwaffe mit.

Die Besatzungen würden dort bis Mitte September mit US-Einheiten und Verbündeten trainieren. Es handelt sich um den ersten Übungseinsatz der F-22 in Europa überhaupt. Die Tarnkappenjets dürften später auch Stützpunkte in Osteuropa anfliegen.

Die US-Luftwaffe hatte den Einsatz der Maschinen in dieser Woche angekündigt und die Verlegung mit militärischen Aktivitäten Russlands in der Ukraine begründet. Viele osteuropäische NATO-Staaten fühlen sich durch Russland bedroht. Der Regierung in Moskau wird vorgeworfen, die Separatisten in der Ostukraine militärisch zu unterstützen. Russland hat dies bestritten.

(sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
USA und Iran wollen Gespräche in Gang bringen – Unterhändler in der Schweiz eingetroffen
Die USA und der Iran wollen US-Medienberichten zufolge ihre Gespräche über ein Ende des Iran-Kriegs in Gang bringen. Wie das US-Portal «Axios» und der Sender CNN unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten, ist der US-Unterhändler Steve Witkoff auf dem Weg in die Schweiz, wo die erste Gesprächsrunde über ein mögliches Atomabkommen stattfinden solle. Diese war eigentlich schon am Freitag angedacht gewesen, fand aber wegen erneuter gegenseitiger Angriffe zwischen der israelischen Armee und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon dann doch nicht statt.
Zur Story