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FILE - In this May 14, 2009, file photo, reviewed by the U.S. military, Guantanamo detainees pray before dawn near a fence of razor-wire, inside Camp 4 detention facility at Guantanamo Bay U.S. Naval Base, Cuba. Ten prisoners from Yemen who were held at Guantanamo Bay, have been released and sent to the Middle Eastern nation of Oman for resettlement, U.S. Secretary of State Ash Carter said Thursday, Jan. 14, 2015.  (AP Photo/Brennan Linsley, File)

Guantanamo-Häftlinge beim Morgengebet (2009).
Bild: ASSOCIATED PRESS/AP

Nach 14 Jahren draussen nicht mehr lebensfähig: Guantanamo-Häftling will Lager nicht verlassen



Ein Mann aus dem Jemen, der nach fast 14 Jahren aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo freikommen soll, will die Anstalt nicht verlassen. Nicht mitgeteilt wurde, in welches Land der Mann hätte überführt werden sollen.

Mohammed Ali Abdullah Bwasir habe «das Angebot zur Umsiedlung» abgelehnt, sagte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums am Freitag. Die Entlassung sei für den kommenden Mittwoch geplant gewesen, was er aber abgelehnt habe.

Er bleibe nun auf einer Liste derer, die entlassen werden sollten. Es solle mit mehreren Staaten darüber verhandelt werden, den Mann aufzunehmen, sagte der Sprecher weiter.

Bwasirs Anwalt John Chandler sagte der US-Tageszeitung «Miami Herald», sein Mandant fühle sich nicht imstande, ein Leben ausserhalb eines Gefängnisses zu führen. Dies liege unter anderem daran, dass er so lange in Guantanamo sei. Bwasir wolle zudem nicht in ein Land, wo er keine Familie habe.

Bwasir soll für den im Mai 2011 in Pakistan erschossenen früheren Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida, Osama bin Laden, gekämpft haben. In Guantanamo soll er sich an Hungerstreiks gegen die lange Inhaftierung beteiligt haben.

Am Donnerstag hatte das Pentagon die Freilassung zweier Gefangener aus Guantanamo verkündet. In dem Lager auf Kuba werden damit nun noch 91 Menschen festgehalten, von denen 34 freigelassen werden sollen. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pedrinho 23.01.2016 12:37
    Highlight Highlight verstaendlich, wie soll jemand neu anfangen der so lange weggesperrt war. Ein weiteres problem sehe ich darin, dass sich die US so einfach aus der verantwortung stehlen koennen. Abgeschoben irgendwohin, soll irgendwo aufgenommen werden und keiner regt sich darueber auf. Die US, das sind ja die guten. IMHO muessten diese fuer ihre "gefangenen" aufkommen. Sie haben den leuten ihr leben gestohlen.

    ps.
    (@redaktion, wie waers mal mit einem bericht ueber die leute, welche in der schweiz aufgenommen wurden, man hoert so gar nichts mehr seit 2010)
  • Kian 23.01.2016 12:19
    Highlight Highlight Mir kommt der Begriff «institutionalisiert» aus Shawshank Redemption in den Sinn.
    Play Icon
  • Longisland 23.01.2016 12:16
    Highlight Highlight Vielleicht eine Art Stockholm-Syndrom, bei dem der Gefangene über die Jahre eine emotionale Bindung zu seinen Peinigern aufgebaut hat.
  • Human 23.01.2016 09:55
    Highlight Highlight Schwierig zu Entscheiden wie man hier denken soll, einerseits tut es einem leid das ein Mensch scheinbar Dinge erfahren hat die ihn dazu bringen sich ein normales Leben nicht mehr vorstellen zu können, andererseits ein Terrorist hat es auch nicht verdient je wieder normal zu leben meiner Meinung nach (sollte die Anklage stimmen)
    • Kian 23.01.2016 09:57
      Highlight Highlight Wer in Guantanamo einsitzt, gegen den wurde oft gar keine Anklage erhoben.
    • Human 23.01.2016 10:05
      Highlight Highlight Ja ich weiss das kommt noch dazu.... eben schwer zu Entscheiden was man darüber denken soll zumal die Wahrheit bei Guantanamo nie so ganz klar ist
    • Hierundjetzt 23.01.2016 10:05
      Highlight Highlight Wäre er in Westeuropa gesessen, wäre er gem. unserem Rechtssystem (Römisch) wenigstens im Ansatz resozialisiert. Aber das anglikanische sieht dies eben nicht vor
  • franky_fix 23.01.2016 09:48
    Highlight Highlight Ist halt auch ein rechtsfreier Raum.

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