DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Müssen sie das geplante Treffen verschieben? Wladimir Putin und Donald Trump im November 2017 in Vietnam.
Müssen sie das geplante Treffen verschieben? Wladimir Putin und Donald Trump im November 2017 in Vietnam.
Bild: AP/Reuters Pool

Trump-Putin-Gipfel auf der Kippe? US-Demokraten fordern Absage des Treffens

13.07.2018, 22:33

Nach der US-Anklage gegen russische Geheimdienstler haben die oppositionellen US-Demokraten Präsident Donald Trump aufgefordert, den bevorstehenden Gipfel mit Russlands Staatschef Wladimir Putin abzusagen.

Russland müsse zunächst «nachweisbare und transparente Schritte» unternehmen, um zu beweisen, dass es nicht in künftige Wahlen eingreife, hiess es am Freitag in einer Stellungnahme des Oppositionsführers im US-Senat, Chuck Schumer.

Die Oppositionsführerin in Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, forderte: «Präsident Trump muss ein echtes, konkretes und umfassendes Abkommen einfordern und sicherstellen, wonach die Russen ihre anhaltenden Angriffe auf unsere Demokratie einstellen. Sich nicht gegen Putin zu behaupten, würde einen tiefgreifenden Verrat der Verfassung und unserer Demokratie darstellen.»

Hackerangriff auf Hillary Clinton

Zuvor war in der Russland-Affäre um Donald Trump Anklage gegen zwölf russische Geheimdienstler erhoben worden. Ihnen werde vorgeworfen, mit Hackerangriffen in die Präsidentschaftswahl 2016 in den USA eingegriffen zu haben, sagte der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein am Freitag in Washington.

Konkret seien die Computer der US-Demokraten und des Wahlkampflagers von Donald Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton gehackt worden. Mit den Anklagen gegen die Geheimdienstler geht die US-Justiz davon aus, dass russische Militärs hinter den Hackingangriffen stecken, die unter den Begriffen «DCLeaks» und «Guccifer 2.0» bekannt geworden waren. Bisherige Annahmen, dahinter könnten Amerikaner beziehungsweise ein rumänischer Hacker stecken, seien damit hinfällig.

Rosenstein steht den Ermittlungen von US-Sonderermittler Robert Mueller vor. Trump will am Montag in Helsinki mit Putin zusammenkommen. (leo/sda/dpa)

Russland ist «höchstwahrscheinlich» verantwortlich

Video: srf

Trumps mögliche Gegner 2020

1 / 17
Trumps mögliche Gegner 2020
quelle: ap/ap / charlie neibergall
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Trump liess sie ins Gefängnis werfen – nun kommt die NSA-Whistleblowerin frei

Sie verbüsste die längste Haftstrafe, die die US-Justiz gegen eine journalistische Informantin verhängte. Nun wurde Reality Winner aus dem Gefängnis entlassen. Aber nicht etwa, weil ihr Präsident Joe Biden half.

Reality Winner, 29-jährige Amerikanerin und die «prominenteste und am härtesten bestrafte Whistleblowerin der Trump-Ära», ist aus dem Gefängnis entlassen worden. Dies berichtete The Intercept in der Nacht auf Dienstag. Allerdings sei die Sprachwissenschaftlerin formell noch nicht frei.

Die Whistleblowerin war zu einer fünfjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Dies, weil sie einen streng geheimen Bericht über Russlands Bemühungen, die US-Präsidentschaftswahl 2016 zu manipulieren, an …

Artikel lesen
Link zum Artikel