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Russian President Boris Yeltsin (c) shown in picture dated 10 June 1996 in Rostov, dances with a musicians during a rock performance as part of his pre-election campaign tour ahead of the 16 June presidential elections. Former Russian president Boris Yeltsin died 23 April 2007 at age 76, Russian news agencies reported.  EPA/YURI KADOBNOV

Boris Nikolajewitsch Jelzin an einer Wahlveranstaltung 1996. Er konnte auf amerikanische Hilfe und vor allem auf amerikanische Wahlkampfexperten zählen. Bild: EPA

Wo die USA seit 1946 überall Wahlen beeinflussten

18.07.17, 18:23 19.07.17, 07:56


Die amerikanischen Geheimdienste sind sich einig: Die russische Regierung hat 2016 in den amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump eingegriffen. Wie sehr die Einflussnahme Donald Trump zu Gunsten kam, ist umstritten, nicht aber, dass sie stattgefunden hat. 

Russlands Aktion wirkt nur auf den ersten Blick als ein Husarenstück, denn die Einflussnahme durch fremde Mächte bei demokratischen Wahlen hat Tradition: 117 Mal versuchten Russland/die UdSSR oder die USA zwischen 1946 und 2000 demokratische Wahlen eines anderen Landes zu beeinflussen. Oder in anderen Worten: bei jeder 9. Wahl. 

Politikwissenschafter Dr. Dov H. Levin von der Carnegie-Mellon University in Pittsburgh. 

Die stolze Zahl veröffentlicht hat Dov H. Levin. Ein Jahr lang trug der amerikanische Politikwissenschaftler Daten aus freigegebenen amerikanischen Geheimdienstdokumenten zusammen. Die Informationen zu Russland und der UdSSR stammen unter anderem aus den Archiven des KGB-Obersts Wassili Nikititsch Mitrochin.

Mitrochin war nach 30 Jahren Dienst beim russischen Geheimdienst mit unzähligen handschriftlichen Notizen zu den Briten übergelaufen. Das FBI bezeichnete dieses sogenannte Mitrochin-Archiv als «die komplettesten und umfangreichsten Informationen, die je eine Quelle lieferte.»

Der so zusammengestellte Datensatz belegt nun, wie oft sich Russland/die UdSSR in demokratische Wahlen einmischte – aber auch, dass der grosse Gegenspieler USA weit umtriebiger war.

Mit 69 Prozent aller Aktionen waren die USA für 81 der 117 Interventionen verantwortlich. Also weit mehr als Russland/die UdSSR (36). Unter anderem intrigierte die USA bei den Wahlen in Russland 1996, in Jugoslawien (1992 & 2000) oder 1948 in Italien.

Die Schweiz blieb nach heutigem Wissenstand bisher verschont – dafür traf es unter anderem Island, England, Japan, Iran, Indonesien und die grössten südamerikanischen Länder wie Brasilien und Argentinien.

Wo sich die USA zwischen 1946 und 2000 in demokratische Wahlen einmischte 

Dunkelblau: heute bestehende Staaten. Hellblau: die historischen Staaten Westdeutschland, Tschechoslowakei, Jugoslawien und Südvietnam. bild: watson via vocativ und dov h. levin

Als Beeinflussung wertete Levin sämtliche bewussten russischen oder amerikanischen Aktionen, welche gezielt Wahlen in einem anderen souveränen Staat so manipulierten, dass mindestens eine der teilnehmenden Parteien Schaden oder Nutzen davon trug.

Dazu gehören sowohl die öffentliche Drohung (zum Beispiel mit der Kürzung von Unterstützungsgeldern) wie auch Versprechen (von möglichen Abkommen und Deals), aber auch «schmutzige Tricks» wie das Bereitstellen von kompromittierendem Material.

Serbiens Präsident Kostunica nach den Wahlen im Jahre 2000. Auch er durfte auf amerikanische Hilfe zählen.  Bild: AP

Nicht immer fand die Beeinflussung bei Wahlen also im Verborgenen statt. In 36 Prozent aller Fälle geschah sie öffentlich – und diese Aktionen waren erfolgreicher als die geheimen. Das fand Levin im Rahmen seiner Forschung heraus. Der durchschnittliche Effekt beträgt rund 3 Prozent. Das ist auf den ersten Blick nicht viel – aber genug, um eine knappe Wahl in die gewünschten Bahnen zu lenken.

Putin weist Berichte über Ausspionieren von Trump in Moskau 2013 zurück

Video: reuters

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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102
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102Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ohniznachtisbett 20.07.2017 11:01
    Highlight Nun ich finde es legitim, dass Staaten versuchen Wahlen im Ausland zu beeinflussen. Bei den US-Wahlen haben wir ganz ein anderes Thema: Man kann nicht Putin verübeln, dass er eingriff, aber als Amerikaner kann man es Trump verübeln, dass er sich helfen liess von den Russen. Er hätte das FBI einschalten müssen etc. Das ist die eigentliche Sauerei
    12 4 Melden
  • Soli Dar 19.07.2017 22:14
    Highlight Schätzungen zufolge starben durch US-Militärinterventionen starben mehr als 20 Mio. Menschen in 37 Ländern seit dem 2. Weltkrieg.

    http://www.globalresearch.ca/us-has-killed-more-than-20-million-people-in-37-victim-nations-since-world-war-ii/5492051
    13 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.07.2017 23:06
      Highlight Das ist eine propagandistische und irreführende Darstellung.

      Korrekt dürfte sein, dass in Konflikten, in welche die USA direkt militärisch involviert waren insgesamt maximal 20 Mio Menschen umkamen, wobei diese Zahl sicher an der obersten Grenze liegt.

      Diese Menschen starben aber nicht allesamt "durch US-Militärinterventionen", sondern eben in diesen Konflikten. Am meisten Todesopfer dürften auf den Korea Krieg entfallen, der nicht durch die USA angezettelt wurde und in dem China und Russland kräftig mitmischelten.

      Reichlich groteskes Geschichts-Verständnis - was ist nochmals Ihre Agenda?
      17 19 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.07.2017 07:36
      Highlight Schmankerl aus ihrem Link:

      "Afghanistan
      The U.S. is responsible for between 1 and 1.8 million deaths during the war between the Soviet Union and Afghanistan, by luring the Soviet Union into invading that nation."

      "Hungary
      In 1956 Hungary, a Soviet satellite nation, revolted against the Soviet Union. During the uprising broadcasts by the U.S. Radio Free Europe into Hungary sometimes took on an aggressive tone, (...) The Hungarian and Soviet death toll was about 3,000 and the revolution was crushed. (2)"

      Grosses Kino.
      8 16 Melden
    • Soli Dar 20.07.2017 07:56
      Highlight Als propagandistisch & irreführend erachte ich deine Verharmlosungen & Relativierungen.

      Ein groteskes Geschichts-Verständnis hast du, wenn du glaubst es mache es irgendwie besser, wenn ANDERE Konflikte angezettelten bzw. kräftig mitmischten!

      "This study reveals that U.S. military forces were DIRECTLY responsible for about 10 to 15 Mio. deaths during the Korean & Vietnam Wars & the 2 Iraq Wars"

      "US most likely has been responsible since WWII for the deaths of 20-30 Mio. people in wars & conflicts scattered over the world."

      Falls du Agenda hast, schliesse bitte nicht von dir auf andere.
      14 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Soli Dar 19.07.2017 21:14
    Highlight Als Vertiefungslektüre empfehle ich interessierten Leserm, das Buch "Die Weltbeherrscher- Militärische und geheimdienstliche Operationen der USA" von Armin Wertz.

    Eine minutiöse Auflistung bzw. Chronik der amerikanischen militärischen oder geheimdienstlichen Interventionen und Einflussnahmen auf seit der Gründung der USA bis 2016.

    Der ehemalige Armin Wertz ist seit 1997 freier Journalist, Als Korrespondent war er u.a. für Stern, Spiegel, Frankfurter Rundschau und Tages-Anzeigers tätig.
    7 2 Melden
  • Martin4127 19.07.2017 14:13
    Highlight Mir war es nicht bewusst das sich die USA auch in Sri Lanka in den demokratischen Wahlen. Ist dies der Grund des Bürgerkrieg? Da heute das tamilische Volk die grösste asiatische Bevölkerung in der Schweiz ist, hätte ich gerne mehr Informationen darüber.
    12 0 Melden
    • Soli Dar 19.07.2017 21:30
      Highlight Als die Armee Sri Lankas 2008 vernichtende Angriffe gegen die Tamil Tigers startete, wurde sie dabei von den USA unterstützt. US-Satelliten lieferten u.a. die Infos, die es Sri Lankas Marine ermöglichten, 7 mit militärischer Ausrüstung beladene Schiffe der Aufständischen zu versenken. Dieser Verlust von dringend benötigtem Kriegsmaterial im Wert von etlichen 10 Mio. Dollar just in dem Augenblick, als Sri Lankas Armee ihre Offensive begann, war der Beginn vom Ende der tamilischen Guerillakämpfer.
      11 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.07.2017 22:50
      Highlight Solidar schildert Ihnen das Involvement der USA bei der Beendigung des Bürgerkrieges ... nicht dass da Missverständnisse entstehen. Der Bürgerkrieg in Sri Lanka gründet in der Separatistischen Bewegung der tamilischen Bevölkerungsminderheit. Er brach anfang der 80er Jahre offen aus und dauerte über 25 Jahre. Dass die USA diesen Konflikt befeuern wollten ist eher unwahrscheinlich.
      5 17 Melden
  • Luca Brasi 19.07.2017 11:58
    Highlight Afrika soll beinahe frei sein von Beeinflussung durch die USA? Ok...
    26 0 Melden
    • Energize 19.07.2017 13:00
      Highlight Setze ich auch ein Fragezeichen... Der Artikel allerdings ist gut gewählt.
      12 0 Melden
    • Soli Dar 19.07.2017 21:43
      Highlight Zumindest hinsichtlich US-Militär- und Geheimdienstinterventionen blieb Afrika alles andere als verschont.
      12 1 Melden
  • Moudi 19.07.2017 09:10
    Highlight Danke Patrik für den Artikel! Ist leider mittlerweile sehr selten geworden das beide "Seiten" durchleuchtet werden. Es sollte viel mehr Kritisch hinterfragt werden, meiner Meinung nach.
    Meistens wird sehr einseitig Berichterstattet was ich schade finde.
    In dem Sinne Top Artikel! weiter so Pädu und Watson!
    31 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 19.07.2017 08:02
    Highlight Schöner Bericht der zeigt wieviel Dreck die Grossmächte am Stecken haben. Die kleinen und mittleren Länder sollten sich zusammenschliessen!
    28 1 Melden
  • Thomas Rohrer 19.07.2017 06:35
    Highlight Sind jetzt das die Verschwörungstheorien vor denen uns viele warnen?
    25 20 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.07.2017 07:06
      Highlight Nope
      17 12 Melden
    • Wilhelm Dingo 19.07.2017 08:03
      Highlight Es sind leider Wahrheiten
      26 0 Melden
    • Moudi 19.07.2017 10:29
      Highlight @ Wilhelm ist doch praktisch, alles was einem nicht passt wird als Verschwörungstheorie, neu Fake News abgestempelt!
      23 1 Melden
  • Alex_Phil 19.07.2017 00:21
    Highlight In Deutschland mischen sich die USA nicht nur politisch ein, sondern besetzen Deutschland militärisch. Seit 1945 wird Deutschland von den USA besetzt. Mehrere Militärbasen werden unterhalten, darunter Ramstein. Als neuer Vorwand wird die Nato gewannt. Doch die NATO hat ihre Daseinsberechtigung verloren, denn der Warschauer Pakt wurde schon 1991 aufgelöst.
    Die Russen zogen sich 1994 aus Deutschland zurück. Was tun die USA noch immee hier?? Und Warum hat Deutschland mit den USA keinen Friedensvertrag??
    25 22 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.07.2017 07:13
      Highlight Ja, ist klar, weil die Besatzungsmacht USA die Exekutivmacht auf dem Territorium Deutschlands ausübt mit ihrer Militärregierung qualifiziert Deutschland glassklar als besetzten Staat.

      Manchmal weiss ich nicht, ob ich weinen oder lachen soll bei euch Aluhüten.

      Die NTO btw. bezieht ihre Daseinsberechtigung aus dem Willen ihrer Mitglieder ein Militärbündnis zu unterhalten und sonst aus gar nichts.
      33 31 Melden
    • Redly 19.07.2017 08:02
      Highlight @Toerpe: sorry, wollte Herzen und kam versehentlich auf den Blitz.
      Wär schön, man könnte Versehen korrigieren.
      19 8 Melden
    • Wilhelm Dingo 19.07.2017 08:05
      Highlight @Alex_Phil: das ist eine reine Behauptung welche überprüft werden könnte sollte sich Deutschland entschliessen die US Präsenz zu beenden.
      10 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • WilliMu 18.07.2017 23:08
    Highlight Die ganze Verlogenheit der USA kommt jetzt zum Vorschein: dem Maduro in Südamerika drohen Sie wegen einer angeblichen Institution einer Diktatur, dem Erdogan im Nahen Osten hat der Trump selber zur Errichtung einer Diktatur gratuliert.
    Das ist die Aussenpolitik der heutigen amerikanischen Regierung, basierend auf einem offensichtlich überforderten, hirnlosen, verrückten Präsidenten.
    18 15 Melden
    • SemperFi 20.07.2017 03:16
      Highlight Sie sollten jetzt nicht unbedingt Trump mit den USA gleichsetzen.
      4 1 Melden
  • seventhinkingsteps 18.07.2017 23:04
    Highlight Ihr habt vielleicht sogar Australien vergessen. Die USA war dort der sozialdemokratischem Premier nicht so friedlich gesinnt:

    http://thenewdaily.com.au/news/world/2017/01/19/us-interference-australian-1975-election/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Australische_Verfassungskrise_von_1975

    Die Labor-Party wurde wohl ein bisschen zu kritisch gegenüber des Vietnamkriegs und der damalige australische Labor-Premier Whitlam stellte unangenehme Fragen über Pine Gap, ein US-Spionagezentrum auf australischem Boden.

    Der liberale Generalgouverneur hat ihn dann ersetzt durch einen USA-freundlicheren
    21 0 Melden
  • smoking gun 18.07.2017 22:55
    Highlight Vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel. Gerne mehr davon. Wie wärs mit einer fundierten Medienstudie zum Thema: Mainstream Medien und deren Einfluss auf Feindbildgenese und kapitalfaschistische Manipulation?
    30 20 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.07.2017 07:15
      Highlight Für den Anfang würde bereits eine Begriffsdefinition zu "Mainstream Medien" reichen.
      19 15 Melden
    • Soli Dar 19.07.2017 12:40
      Highlight Ich gebe dir einen kleinen Tipp, NATO-konforme Medien (bzw. Verlagshäuser) mit Verbindungen zur Transatlantik-Brücke oder anderen transatlantischen Verbindungen gehören meiner Ansicht nach auf jeden Fall dazu.

      Kritisch zu begutachten ist auch der "Embedded-Journalism" sowie das Phänomen der "Selbstzensur.
      10 5 Melden
    • JaneDoe 19.07.2017 12:45
      Highlight @Toerpe Zwerg z.B. 20Min
      6 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Naughtious Maximus 18.07.2017 22:26
    Highlight Diesen Artikel ganz oben neben dem 'Lügen-Artikel' zu platzieren ist jetzt schon etwas dreist.
    7 18 Melden
  • Binnennomade 18.07.2017 22:21
    Highlight Oh, da jubeln ja mal die Putin-Fans in den Kommentarspalten.

    Ich hatte den Rummel um die Russland-Connections von Trumps Wahlkampfteam immer als Kritik an Trumps Wahlkampfteam aufgefasst, dass sie sich auf das eingelassen haben. Aber na gut..
    13 34 Melden
    • Soli Dar 18.07.2017 23:04
      Highlight Es muss doch wohl noch möglich sein, die imperialistische Geopolitik und deren massive Wahlbeeinflussungen, Regime-Changes und Militärinterventionen kritische betrachten zu können, ohne gleich als "Putin-Fan" beschimpft zu werden? Wo kämen wir denn hin wenn nicht?
      31 5 Melden
    • Soli Dar 18.07.2017 23:17
      Highlight Es ist einfach heuchlerisch, zynisch und scheinheilig, wenn sich jene, über Wahleinmischung empören und einen riesen Tamtam machen, welche sich selber ständig und überall einmisch(t)en, um eigene imperiale und wirtschaftliche Interessen durchzusetzen, koste es was es wolle.
      20 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.07.2017 07:24
      Highlight Mit Heuchelei hat das nichts zu tun, denn nicht der Versuch Russlands zur Wahlbeeinflussung steht am Pranger, sondern die mutmassliche Widerrechtlichkeit einer Kooperation des Wahlkampfteams von Trump mit einer ausländischen Macht.

      Heuchlerisch ist es hingegen, diese Abgrenzung nicht vorzunehmen. Vielleicht fehlt es aber auch am Willen zu verstehen.
      16 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Soli Dar 18.07.2017 22:05
    Highlight Ergänzend zu diesem Artikel empfehle ich herzlich ein köstlicher Ausschnitt aus der Anstalt vom ZDF... Der Russe ist schuld...
    41 3 Melden
  • Grundi72 18.07.2017 21:57
    Highlight Es wäre manchmal wünschenswert, wenn die USA auch in der Schweiz etwas nachhelfen würden!
    11 77 Melden
    • Toto 18.07.2017 22:13
      Highlight Haben Sie nicht bemerkt, dass Sie schon lange tun ! ! !
      29 13 Melden
  • bokl 18.07.2017 20:42
    Highlight Die Einmischung sind aber sehr weit gefasst. Das z. B. eine republikanische USA keine Unterstützung für linke Regierungen in Südamerika mehr leisten wird ist ja logisch.

    Auch das veröffentlichen von Geheimnissen durch andere Geheimdienste ist legitim.

    Einmischung sind für mich nur 2 Dinge. Undeklarierte finanzielle Unterstützung oder gefälschte Infos.
    10 62 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.07.2017 12:25
      Highlight Soso.
      2 7 Melden
  • walsi 18.07.2017 20:38
    Highlight Ich schätze Watson dafür, dass man auch mal solche US kritischen Artikel liest. So etwas sucht man in der NZZ oder dem Tagi vergebens. So kommt es mir zumindest vor.
    52 28 Melden
    • Mia_san_mia 18.07.2017 21:35
      Highlight Stimmt nicht...
      34 12 Melden
    • Binnennomade 18.07.2017 22:12
      Highlight Habe die NZZaS abonniert und kann das nicht bestätigen.
      25 7 Melden
    • Soli Dar 18.07.2017 23:00
      Highlight @Binnenomade, dann lies mal diese Studie...
      "NZZ verbreitet in ihren Berichten überwiegend Propaganda der Konfliktpartei USA/NATO. Gast­kommentare & Meinungs­beiträge geben nahezu durchgehend die Sicht dieser Konflikt­partei wieder, während Propaganda ausschließlich auf der Gegenseite verortet wird. Die verwendeten Drittquellen sind unausgewogen und teilweise nicht überprüfbar. Insgesamt muss von einer einseitigen, selektiv-unkritischen & wenig objektiven Berichterstattung durch die NZZ gesprochen werden: https://swisspropaganda.files.wordpress.com/2017/01/nzz-propaganda-studie-2016t.pdf
      19 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 18.07.2017 20:36
    Highlight Das sind nur die offiziell zugänglichen Daten. Die Wahrscheinlichkeit liegt sehr nahe, dass es noch mehr waren.
    63 5 Melden
  • willi22 18.07.2017 20:08
    Highlight Das ist doch billigstes USA-Bashing. Die USA sind doch unsere Freunde und alles was Sie machen ist für mehr Freiheit und mehr Demokratie die Länder zu überzeugen versuchen. Die Russen sind unsere Feinde, die uns mit dem Diktator Putin demnächst mit Panzern überrollen. Also was soll jetzt dieser Arikel? Habe ich das jetzt seit 10 Jahren falsch in der Presse gelesen?
    39 88 Melden
    • Fulehung1950 18.07.2017 20:46
      Highlight Haben Sie! Schauen Sie mal in der Geschichte seit dem 2. Weltkrieg: wo immer die Amis "Demokratie" einführen wollten, gab es Chaos, Bürgerkrieg und Leid!

      Das ist nicht USA-Bashing, das ist die Realität. Sie können bei Korea anfangen, gehen weiter zu Vietnam, nehmen dann Dom. Republik und Haiti (Doc Duvalier wurde von den Amis eingesetzt und beschützt), Nicaragua, Guatemala, Argentinien, Chile, Grenada, Liberia, Irak, Afghanistan und die Liste ist nicht vollständig!

      Friedensbringer, Demokratie-Förderer? Die Getöteten und Verschwundenen in Südamerika würden lachen, wenn sie noch könnten...
      42 5 Melden
    • thoubiable 18.07.2017 21:53
      Highlight (Ironie verstehen offensichtlich nicht alle...)
      42 0 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 18.07.2017 21:58
      Highlight Roman hat den /Ironie vergessen und niemand hat es gemerkt, denn eine so naive Person denke ihc nicht, dass es das tatsächlich gibt.
      15 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 18.07.2017 20:06
    Highlight Da fehlen noch einige Staaten : DRC (unter Sese Seko Mobutu), Mali, Nigeria, Tschad, Kenya.
    54 2 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 18.07.2017 19:51
    Highlight Meiner Ansicht nach müssen Wahlen unbedingt ohne Einfluss von Aussen oder Innen erfolgen. Wenn ein Land dagegen verstösst sollte es vor den internationalen Gerichtshof gestellt werden und Verantwortung übernehmen müssen für ihr handeln!
    37 9 Melden
    • walsi 18.07.2017 20:32
      Highlight Du kannst das Land mit der grössten Armee der Welt nicht einfach vor Gericht ziehen. Die USA sagen dem Rest der Welt wo der Hammer hängt. Die einzigen die einigermassen etwas dagegen halten können sind die Russen und die Chinesen. Der Rest muss kuschen. Wenn die USA den NATO Mitgliedern befiehlt zu springen, dann wird nicht gefragt warum sondern nur, wie hoch.
      41 9 Melden
    • bokl 18.07.2017 20:36
      Highlight Wahlen ohne Einfluss von Aussen oder Innen??? sind eigentlich unmöglich. Jedes Land hat Beziehungen zu weiteren Ländern. Und wenn das Nachbarland eine linke Regierung hat, favorisiert diese natürlich die entsprechende Partei im Nachbarland. Umgekehrt mit rechter Regierung genauso.
      23 3 Melden
    • Schlumpfinchen 18.07.2017 22:07
      Highlight Die USA erkennt netterweise den Internationalen Gerichtshof nicht an. Wieso wohl? 🤔
      31 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Soli Dar 18.07.2017 19:46
    Highlight Warum gab es in der USA selber noch keinen Putsch? Weil es da keine US-Botschaft gibt...
    83 8 Melden
    • NotWhatYouExpect 18.07.2017 20:30
      Highlight You made my Day XD
      26 5 Melden
  • Paganapana 18.07.2017 19:37
    Highlight Typisch amerikanische Doppelmoral. Rumheulen über Sachen, die man selber macht.
    77 8 Melden
    • Soli Dar 18.07.2017 22:13
      Highlight Genau, das gleich gilt z.B. für Atomwaffen, die sie ja allen anderen verbieten wollen (ausser sich selber), obwohl sie

      a) am meisten davon besitzen und
      b) diese als einziges Land überhaupt jemals gegen Zivilbevölkerung einsetzten!

      Foltern (Stichwort Guantanamo) und Todesstrafe ist ja in den USA ebenfalls gang und gäbe.
      26 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.07.2017 07:32
      Highlight Auch Sie verstehen offenbar nicht, was in den USA "geheul" auslöst.
      6 13 Melden
    • Soli Dar 19.07.2017 12:20
      Highlight Da hat wohl jemand die alleinige und einzige Wahrheit für sich gepachtet.
      Offenbar verstehen Sie NICHT, dass es nicht immer um ENTWEDER-ODER geht.

      In den USA wird wohl SOWOHL "herumgeheult", dass sich Russland eingemischt hat ALS AUCH, dass das Trump-Team vermeintlich mit Russland kooperiert hatte.

      1) Wer diesen Zusammenhang nicht sieht, der hat wohl Tomaten auf beiden Augen

      2) Zu glauben die beiden Themen hätten nix miteinander zu tun und Medienschaffende, Politiker und Bürger/innen würden dies immer sauber und schön ausseinanderhalten, erachte ich schlicht als realitätsfern, sorry.
      6 3 Melden
  • Fulehung1950 18.07.2017 19:29
    Highlight Mal die Staatsstreiche, organisiert vom CIA (meist unter Federführung von Aussenminister Henry Kissinger)

    1954 Guatemala: CIA-Unterstützung und Waffenhilfe zum Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Arbenz


    1965 Dominikanische Republik

    1973 Chile

    1976. Argentinien

    1979-1990 Destabilisierungsversuche gegen die sandinistischen Regierung in Nikaragua; Aufbau und Unterstützung der „Contra”

    1983 Grenada (Staatsoberhaupt ist die brit. Queen!)

    1989 Panama

    1994 Haiti

    Diese Umstürze umfassen nur die Zeit nach 1945

    65 0 Melden
    • opwulf 18.07.2017 19:54
      Highlight Gute Liste, aber davor kam noch der Iran unter Mossadeq 1953 zur zweiffelhaften Ehre des Regime Changes via OS/CIA & des MI6!
      43 0 Melden
    • Toto 18.07.2017 20:24
      Highlight Dazu kommt noch das ehem. Britische Guyana, wo die cia die Schwarzen auf die Inder aufgehetzte.
      28 1 Melden
    • Fulehung1950 18.07.2017 20:49
      Highlight Ich erhebe keinen Anspruch auf vollständigkeit. Dazu müsste ich erst noch die Geschichte der afrikanischen Staaten aufarbeiten. Dort ist mir mindestens Liberia und ich meine Angola bekannt.
      25 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Müller 18.07.2017 19:25
    Highlight "Dazu gehören sowohl die öffentliche Drohung (zum Beispiel mit der Kürzung von Unterstützungsgeldern) wie auch Versprechen (von möglichen Abkommen und Deals)"

    Also das ist mir etwas zu weit gegriffen, wenn man das als "Manipulation" wertet. Es ist doch völlig legitim, wenn ein Staat die Unterstützung eines anderen Staates von dessen Regierung abhängig macht, und dies auch im Vorfeld offen darlegt. Wäre es denn die bessere Alternative, den Wählern mögliche Nachteile zu verschweigen?
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    • opwulf 18.07.2017 19:57
      Highlight Ersetze die USA mit Russland und sage uns ehrlich ob du es immer noch für zu weit gegriffen findest? Oder geht es nicht ums Prinzip? ;)
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    • Karl Müller 18.07.2017 20:45
      Highlight Wie und wo soll ich da etwas "ersetzen"? Das Zitat aus dem Artikel bezog sich auf beide Staaten und nicht anders bei mir.
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  • NWO Schwanzus Longus 18.07.2017 18:49
    Highlight Eigentlich gab es offiziel kein Westdeutschland sondern nur die BRD die westliche Teile als Staatsgebiet hatte. Daneben dann die DDR. Rechtlich gesehen war es auch keine Wiedervereinigung sondern der Beitritt der DDR unter Bedingung der Auflösung der DDR Staatsform in die BRD. Wollte es mal anmerken weil es viele nicht wissen.

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    • Toerpe Zwerg 19.07.2017 07:33
      Highlight Hä?
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    • ujay 19.07.2017 17:14
      Highlight Ähem....ich schweige betreten🙄
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