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FILE - In this May 31, 2012 file photo, former Secretary of State Colin Powell is seen in the East Room of the White House in Washington. A Romanian hacker who targeted the Bush family, Powell and others is expected to get a prison sentence of at least two years. Forty-four-year-old Marcel Lazar, better known as Guccifer, is scheduled for a sentencing hearing Thursday, Sept. 1, 2016, in federal court in Alexandria, Va.  (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

Ist Opfer eines Hacker-Angriffs geworden: Ex-Aussenminister Colin Powell. Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/KEYSTONE

Ex-Aussenminister Powell lästert in E-Mails über Trump und Clinton



Der ehemalige US-Aussenminister Colin Powell ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. E-Mails des Republikaners, die am Mittwoch öffentlich wurden, offenbaren seine vernichtende Kritik an den beiden Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton.

Powell bezeichnete Trump darin als «nationale Schande». Er spreche die schlimmsten Seiten der Republikaner und der weissen Mittelschicht an.

Clinton kritisierte er für ihren Umgang mit der E-Mail-Affäre. «Alles was (Clinton) anfasst, macht sie mit ihrer Überheblichkeit kaputt», schrieb Powell. Sie habe es versäumt, die Vorwürfe rechtzeitig aus der Welt zu räumen.

Powell bestätigt Echtheit der Mails

Die Demokratin hatte in ihrer Zeit als Aussenministerin vorschriftswidrig einen privaten E-Mail-Server für ihre Kommunikation benutzt. Powell nutzte in seiner Amtszeit (2001-2005) einen privaten Account.

In den gehackten E-Mails pochte er darauf, dass das etwas anderes gewesen sei. Er habe Clintons Team davor gewarnt, ihn in die Affäre mit hineinzuziehen, heisst es an anderer Stelle.

Powell bestätigte NBC News die Echtheit der gehackten Dokumente. Die Hacker seien im Besitz vieler weiterer E-Mails, sagte er. Die Enthüllungsseite «DCLeaks.com» hatte den Schriftverkehr online gestellt. Die Dokumente waren passwortgeschützt, mehrere US-Medien veröffentlichten Auszüge daraus. (cma/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ton 15.09.2016 07:09
    Highlight Highlight Ein Detail habt ihr in eurer Berichterstattung nicht erwähnt: Die Leaks bezüglich Powell sind zwar polarisierend, aber nur ein kleiner Bestandteil.

    Unter anderem zeigt das neue Leak wie Botschafterstellen per Clinton Foundation an den höchsten Bieter gingen. In teils E-Mails wird explizit von pay-to-play gesprochen. Eine Liste einiger solcher Fälle hier: https://twitter.com/BernieCrats1/status/776229307299590144

    Zusätzlich fand am 13.09.2016 eine Anhörung mit dem FBI statt. Das FBI muss die gesamte Criminal Investigation gegen Clinton veröffentlichen, ohne Zensuren.
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    • MaskedGaijin 15.09.2016 09:03
      Highlight Highlight Bin auch überrascht wie wenig über die Clinton Foundation geschrieben wird. Dokus wie "Clinton Cash" werden als AltRight, faschistoid oder Verschwöhrungstheorie abgetan... So sauber scheint die Foundation also doch nicht zu sein.
  • Stachanowist 15.09.2016 00:57
    Highlight Highlight Colin Powell - war das nicht der Mann, der vor dem UN-Sicherheitsrat die Verschwörungstheorie zu den irakischen Massenvernichtungswaffen vertreten hat? Also derjenige, der mit seinen Lügen massgeblich dazu beitrug, dass die Iraker seit 2003 im Blut ertrinken?

    Realsatire, dass sich dieser Mann bemüssigt fühlt, über Clinton und Trump herzuziehen. Wer im Glashaus sitzt...

    Für alle, die diesen Mann bereits vergessen haben oder zu jung sind, um sich an seine verhängnisvollen Flunkereien zu erinnern:

    http://www.huffingtonpost.com/jonathan-schwarz/colin-powell-wmd-iraq-war_b_2624620.html
    • Töfflifahrer 15.09.2016 06:45
      Highlight Highlight Jup, der ist es genau. Ich erinnere mich noch wie im TV Ausschnitte gesendet wurde in denen er "zweifelsfrei" auf Fotos, die einige Kleckse aufzeigten, ganz klar mobile Chemisch/Biologische Waffen und -Träger ausmachte. Dies obwohl in Geheimdienstkreisen, die sich dort wirklich auskannten, dies nur Kopfschütteln auslöste.

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