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Democratic presidential candidate Sen. Bernie Sanders, I-Vt., right, with his wife Jane, raises his hand as he speaks during a campaign event in San Antonio, Saturday, Feb. 22, 2020. (AP Photo/Eric Gay)
Bernie Sanders,Jane Sanders

Senator Bernie Sanders jubelt gemeinsam mit seiner Frau Jane über den Sieg in Nevada. Bild: AP

Bernie Sanders gewinnt Vorwahlen der Demokraten in Nevada – Biden holt sich zweiten Platz



Der linke Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat die dritte Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Nevada mit grossem Abstand gewonnen. Nach Auszählung von etwa 50 Prozent der Stimmen erzielte Sanders 46,6 Prozent, berichteten US-Medien am Sonntag.

Auf Platz zwei - aber weit abgeschlagen - kam der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden demnach nur auf 19,2 Prozent. Der frühere Bürgermeister von South Bend (Indiana), Pete Buttigieg, erzielte nach diesen Angaben 15,4 Prozent, die Senatorin Elizabeth Warren 10,3 Prozent. Offizielle Angaben der Demokraten lagen zunächst noch nicht vor.

Sanders Wahlkampfteam reklamierte auf Youtube den Sieg des 78-Jährigen: «Lasst uns gemeinsam die demokratische Nominierung gewinnen, (US-Präsident Donald) Trump schlagen und das Land verwandeln.»

Nevada wäre der zweite von drei Vorwahl-Staaten, die Sanders für sich entscheiden konnte. Bei der ersten Vorwahl in Iowa lag er knapp hinter Buttigieg. Sanders festigt damit in Nevada seine Position als Spitzenreiter in dem Rennen um die Kandidatur der Demokraten. In nationalen Umfragen hat er Biden in der Favoritenrolle bereits abgelöst.

Vor allem der einstige Favorit Biden hatte in Nevada ein gutes Ergebnis nötig. Vor Anhängern zeigte er sich überzeugt, dass es von nun an bergauf gehe. «Wisst ihr, die Presse ist bereit, Leute schnell für tot zu erklären, aber wir sind lebendig und wir kommen zurück und wir werden gewinnen», sagte Biden. Als entscheidender Test für den 77-Jährigen gilt die nächste Vorwahl in South Carolina am kommenden Wochenende.

epaselect epa08239382 US Democratic presidential candidate, former Vice President Joe Biden (C, front), reacts as he addresses supporters during his Nevada post-caucus rally in Las Vegas, Nevada, USA, 22 February 2020. Biden was expected to finish in second place behind Bernie Sanders according to numerous projections. Vermont senator Bernie Sanders won the Nevada Democratic caucuses.  EPA/EUGENE GARCIA

Glücklich über seinen zweiten Platz: Ex-Vizepräsident Joe Biden. Bild: EPA

Bloomberg steigt im März ein

Keine Rolle spielte am Samstag der Milliardär Michael Bloomberg, der den Vorwahlkampf der Demokraten derzeit mächtig aufmischt, in Nevada aber noch nicht angetreten war. Er setzt auf den «Super Tuesday» am 3. März, wenn in mehr als einem Dutzend Bundesstaaten gewählt wird.

Sanders versprach, dass sich mit seiner Nominierung das Land verwandeln werde. Er erneuerte seine Klagen über das teure Gesundheitssystem in den USA und betonte Ziele wie die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns und höhere Steuern für die Reichen.

Der moderate Konkurrent Buttigieg, der vier Jahrzehnte jünger ist als Sanders, warnte vor einer Nominierung des Senators. «Bevor wir es überstürzen, Senator Sanders zu nominieren (...), lasst uns einen nüchternen Blick darauf werfen, was auf dem Spiel steht», sagte er. «Senator Sanders glaubt an eine unflexible, ideologische Revolution», die die meisten Demokraten und Amerikaner insgesamt aussen vorlasse.

Die Vorwahlen ziehen sich bis in den Juni hin. Im Sommer veranstalten Demokraten und Republikaner dann grosse Nominierungsparteitage, bei denen sie ihren jeweiligen Kandidaten endgültig küren. Die eigentliche Präsidentschaftswahl steht am 3. November an.

Trumps Kommentar

Trump kommentierte den Ausgang der Vorwahl auf Twitter, nahm das gute Abschneiden von «Crazy Bernie» - wie er Sanders abfällig nennt - zur Kenntnis und schrieb: «Biden & der Rest sehen schwach aus.» In Anspielung darauf, dass Sanders im Rennen um die Kandidatur der Demokraten 2016 knapp verloren hatte, schrieb Trump: «Glückwunsch Bernie, & lass es dir nicht von ihnen wegnehmen!»

Bezüglich der Zahl der Delegierten, die aus Nevada im Sommer zum entscheidenden Nominierungsparteitag zur Kür des Präsidentschaftskandidaten geschickt werden, spielt der Bundesstaat eine untergeordnete Rolle. Allerdings kommt Nevadas Bevölkerungsstruktur mit einem grösseren Anteil von schwarzen Amerikanern und Latinos der Struktur der gesamten USA deutlich näher als Iowa oder New Hampshire.

Wann die Demokratische Partei in Nevada offiziell Ergebnisse verkündet, war völlig unklar. Gewählt wurde im «Caucus»-Verfahren, was deutlich komplizierter ist als eine Abstimmung per Wahlzettel. Bei der ersten Vorwahl in Iowa, wo ebenfalls nach dem Prinzip abgestimmt wurde, hatte eine technische Panne zu Problemen bei der Übermittlung von Ergebnissen und erheblichen Verzögerungen geführt. Die Sorge war gross, dass sich das Debakel in Nevada wiederholen könnte. Zunächst wurde lediglich vereinzelt über Probleme mit einer Telefonnummer für die Übermittlung der Ergebnisse berichtet.

Von Verdacht überschattet

Überschattet wurde die Vorwahl in Nevada von etwas anderem: dem neuerlichen Verdacht, dass Russland Einfluss auf den US-Wahlkampf nehmen will. Sanders bestätigte am Freitag, darüber unterrichtet worden zu sein, dass Moskau versuche, seine Bewerbung zu unterstützen. Kurz zuvor hatten Medien berichtet, dass US-Geheimdienste davon ausgingen, dass Russland Trump zur Wiederwahl verhelfen wolle.

Sanders warf Moskau vor, Chaos stiften zu wollen, und forderte Russland und andere Länder auf, sich aus den Wahlen herauszuhalten. Russland hatte sich nach Überzeugung der US-Geheimdienste bereits 2016 in den Wahlkampf eingemischt - zu Gunsten des republikanischen Kandidaten Trump. (cbe/sda/dpa)

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67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno S.1988 23.02.2020 20:18
    Highlight Highlight Wie man in dieser Grafik sieht, ist ein weiteres Argument seiner Gegner Geschichte.
    Nevada hat einen guten Mix, der die Wähler in
    den USA gut repräsentiert.

    Also heisst das, das nun demnächst eine neue Verschwörungstheorie durch die Medien gepusht wird. Nämlich dass anscheinend Russland nun Bernie pusht.
    Wird auch nichts bringen. Mit jedem weiteren Angriff wird Bernie noch stärker!
    Benutzer Bild
  • Locutus70 23.02.2020 15:14
    Highlight Highlight Ob dieser Seitenhieb von Buttigieg auf Sanders so geschickt war? Mich hat es ein bisserl negativ überrascht.
  • Locutus70 23.02.2020 15:12
    Highlight Highlight Die große Frage wird sein, wer wann aussteigt und wie das Partei-Establishment reagiert.
    Vor vier Jahren hatten ja die Republikaner ein ähnliches Drama. Das Establishment wollte Cruz verhindern und Kasich auf den Thron hiefen, am Ende gab es bei manchen lange Gesichter das der Kandidat Trump hies.
  • John Henry Eden 23.02.2020 12:58
    Highlight Highlight Sanders liefert die perfekte Steilvorlage für einen dritten Teil von «Weekend at Bernie‘s» (Immer Ärger mit Bernie).



  • P. Silie 23.02.2020 12:17
    Highlight Highlight Ich denke mal das Finale dürfte entscheidend sein.. Genügt der Hass auf Trump, dass die Demokraten bzw. deren Wähler sich auf einen Sanders einlassen werden?

    Immerhin (und um ein Argument der Linken gegen die AfD oder SVP anzubringen); Im Schnitt sind 30% für Sanders... 70% sind es aber nicht, denen ist er zu extrem.
    • blobb / antifaschistischer Terrorist 23.02.2020 16:35
      Highlight Highlight Das stimmt schlicht nicht, egal wie oft man es wiederholt.
    • P. Silie 23.02.2020 17:28
      Highlight Highlight Wir werden wohl alle sehen was am Ende rauskommt. Mir persönlich ist es egal, bin ja kein Ami.

      Bloomberg macht mit Clinton ein Päckchen.. naaaa toll... auf der einen Seite Genosse Sanders, auf der anderen die beiden vor Beliebtheit strotzenden New Yorker.

      Bring us Tulsi!!!!!
    • ChlyklassSFI 23.02.2020 17:29
      Highlight Highlight Silie: Dir ist er auch zu extrem?
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 23.02.2020 11:36
    Highlight Highlight Gewisse demokratische Medien und deren Journalisten bekennen schon mal Farbe: Lieber Trump als Sanders

    https://twitter.com/EoinHiggins_/status/1231321300670537733
    • P. Silie 23.02.2020 22:55
      Highlight Highlight Und wenn das vom doch linksstehenden MSNBC kommt.. nüchterne Analyse. Mal schauen..

      Sowohl Trump als auch die Republikaner sehen Trump als 'Transition'. Mitch O Connell hat hinter all den Twitter Rauchpetarden das Rechtssystem bzw. die ganze Richtergeschichte für die nächsten Jahrezehnte zu gunsten der Republikaner umgekrempelt. Das wichtigste konnte er für die Republikaner bereits umsetzen.. was jetzt noch kommen könnte wären bloss noch einige i-Tüpfelchen. https://www.pbs.org/wgbh/frontline/article/how-mcconnell-and-the-senate-helped-trump-set-records-in-appointing-judges/
  • Bruno S.1988 23.02.2020 11:06
    Highlight Highlight Historisch! Nun sollte allnen klar sein, dass Bernie dee eindeutige Favorit ist und unter den Demokraten die grössten Chancen hat Trump zu schlagen!

    Während Bernie Geschichte schreibt, macht es ihm Biden auch nach. Er tritt in sein +30 jahren als Politiker bereits zur dritten Präsidentschaftswahl an und hat NOCH NIE eine Vorwahl gewonnen 🤦🏻‍♂️

    Die MSM drehen zur Zeit komplett durch. Vergleichen Bernies gestriger Sieg mit dem Aufstieg der Nazis in Deutschland. Nun plötzlich kommt auch noch die angebliche Geschichte mit Russland und Bernie. Das ist pure Verzweiflung!! 😅
    Benutzer Bild
    • P. Silie 23.02.2020 15:24
      Highlight Highlight Ich würde das nicht übergewichten.. ob die restlichen 70% der demokratischen Wähler dann tatsächlich Genosse Bernie Sanders wählen nur um Trump loszuwerden wage ich doch zu bezweifeln.

      Trumps's Motto insofern müsste sein:

      Trump 2020 (at least not a communist)

      Dann Handy in die Schublade stecken oder Twitter deinstallieren, zuschauen und abwarten.

      Aber man weiss ja mittlerweile dass Trump dies nicht einhalten wird... insofern dürfte es noch spannend werden.
    • Bruno S.1988 23.02.2020 17:47
      Highlight Highlight Ein sexistischer, rassistischer, lügender und kindischer Präsident ist also für 70% der Demokraten besser als Bernie, der eine Krankenkasse einführen will, free college und kein Krieg mehr möchte...klar, macht Sinn.
      Du gehörst doch zu denen die seit eh und je behaupten Sanders hätte keine Chance. Nun hat er seine dritte Vorwahl mit den meisten Wählerstimmen gewonnen.
    • P. Silie 23.02.2020 21:06
      Highlight Highlight @ Bruno: Nebst all den genannten Punkten möchte Bernie Sanders auch noch Einhörner und ganz viele Regenbogen.. finanziert durch....

      Schauen Sie mir persönlich ist's völlig und total egal wer morgen Präsident der USA wird.. ehrlich. Es könnte Bernie Sanders sein, Trump, Mickey Mouse oder Captain America - I couldn't care less. Prinzipiell finde ich es gut, dass zwei Populisten (Sanders vs Trump) aufeinander treffen könnten. Beiden haben dieselbe Zielgruppe und versuchen diese mit denselben Methoden zu erreichen. Der Unterschied sind die Lösungsansätze.
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    Weitere Antworten anzeigen
  • Gaskaidjabeaivváš 23.02.2020 10:38
    Highlight Highlight Wäre Sanders ein bisschen jünger, wäre er eigentlich der perfekte Kandidat/Präsident meiner Meinung nach... Aber einen fast 80 Jährigen zu wählen? Ob das so schlau ist...
    • Locutus70 23.02.2020 13:34
      Highlight Highlight @Oban - Am besten gar keinen wählen, weil er könnte es ja nicht überstehen ^^
      Sorry aber so eine Einstellung zum Leben finde ich schon etwas schräg

      „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ - Martin Luther
  • stadtzuercher 23.02.2020 10:10
    Highlight Highlight «Glückwunsch Bernie, & lass es dir nicht von ihnen wegnehmen!»

    Lustig, dass da viele Demokraten so denken werden was Trump getwittert hat.
    Bin schon gespannt auf die Manipulation des Demokraten-Establishment, um Bernie zu verhindern.
  • Spooky 23.02.2020 09:50
    Highlight Highlight Amy Klobuchar hat anscheinend keine Chance. Schade!
  • DrFreeze 23.02.2020 09:47
    Highlight Highlight Die Demokraten wollen Trump mit einem 78 jährigen Sozie aus dem Amt werfen? 🤔 Tja dann gute Nacht 😴
    • MAOAM 23.02.2020 15:31
      Highlight Highlight Der wahnsinnige Trump ist auch 74 und wenn er nochmals gewinnt ist er 78. Dann kann ihn auch keiner belangen für seine Verbrechen. 🧐😂
    • DrFreeze 23.02.2020 19:13
      Highlight Highlight Ja so ist es. Wenn Trump seine 2. Amtszeit hinter sich hat ist er so alt wie Bernie, der erst noch Präsident werden will. Ausserdem hatte Sanders schon eine Herzattacke, wenn ich richtig informiert bin.
      Ich kann Trump nicht ausstehen, aber nicht mal ich würde Sanders die Stimme geben.
  • Froggr 23.02.2020 09:45
    Highlight Highlight Bernie als Kandidat wäre ein Traum. Ein Gratisticket für Trumö!
    • rodolofo 23.02.2020 14:47
      Highlight Highlight Wenn Du das sagst, wird es ja wohl nicht stimmen...
  • bossac 23.02.2020 09:33
    Highlight Highlight Wieso kann Bloomberg sich eigentlich von den Vorwahlen drücken? Glaubt er, am Super-Tuesday so zu dominieren, dass die bisherigen Ergebnisse unbedeutend sein werden oder hofft er bereits au einem Parteientscheid zu seinem Gunsten?
    • BSC1898YB 23.02.2020 10:00
      Highlight Highlight geld regelt dort alles
    • alessandro 23.02.2020 10:09
      Highlight Highlight Ja und ja. Bloomberg ist ein arrogantes A. welcher die Bürger als niedrige Klasse ansieht.
    • Cpt. Jeppesen 23.02.2020 10:27
      Highlight Highlight Letzteres. Bloomberg glaubt er ist so wichtig, dass er alle gegen Sanders unterlegenen Kräfte hinter sich vereinen kann. Alle Kandidaten ausser Sanders sind der Meinung nicht der Kandidat mit den meisten Public Votes soll die Nomination gewinnen, sondern der Kandidat des DNC. Dieses Szenario liesse sich nur vermeiden, wenn Sanders es schafft bei dem ersten Wahldurchgang schon die Mehrheit aller Delegierten hinter sich versammeln zu können. Wenn es zu einem 2ten Wahldurchgang kommt dürfen die Superdelegierten mit abstimmen und die sind nicht an den Public Vote gebunden. Darauf hofft Bloomberg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dho 23.02.2020 09:19
    Highlight Highlight Die Russen? Schon wieder? Wirklich? Und dieses Mal Sanders? Ich will auch Einfluss auf die US Wahl nehmen. Hiermit: 🙋‍♂️
    • Basti Spiesser 23.02.2020 15:04
      Highlight Highlight Kostet anscheinend nur ca 4700$.
      Bizli spare, dann reichts für 2024.
  • Füürtüfäli 23.02.2020 09:13
    Highlight Highlight Ich mag den Bernie.
    Bissl Gelehrtheit könnt die USA nach dem Twittervogel brauchen.
    • Gipfeligeist 23.02.2020 10:32
      Highlight Highlight Anscheinend gibt es auch viele Amerikaner, die Bernie 🔥 mögen ;)

      [Stand: knapp 50% Stimmenauszählung]
      Benutzer Bild
  • Pafeld 23.02.2020 09:13
    Highlight Highlight Putin unterstützt jetzt Sanders? Oh, welche Ironie...
    • rodolofo 23.02.2020 14:36
      Highlight Highlight Bei Putin muss man allerdings immer davon ausgehen, dass er sich verstellt.
      Déformation professionelle des Geheimdienst-Profis...
  • weissauchnicht 23.02.2020 08:46
    Highlight Highlight Liebe Watson, Könntet ihr Trumps Kommentare nicht einfach mal ignorieren? Es geht um die Demokraten, nicht um Trump. Dass dieser Typ sogar die demokratischen Vorwahlen als Medienplattform missbrauchen kann, ist schlicht Medienversagen. Oder hatte Obama auch jede Vorwahl der Republikaner kommentiert und wurde medial zitiert?

  • rodolofo 23.02.2020 08:40
    Highlight Highlight Trump ist ja gerade der Richtige, um jemand Anderen mit "Crazy" zu betiteln...
    Und wenn Butiegeg (so richtig geschrieben?) wegen Sanders' "Sand im Getriebe" seiner eigenen, mit vielen Dollars geschmierten, Wahlkampf-Maschinerie reklamiert, dann ist das ebenfalls wenig glaubwürdig.
    Letztlich ist es doch verrückt, dass das hier alles stattfindet, auf diesem im Weltall hunderttausende Lichtjahre weit herum einzigartigen, unglaublichen "Blauen Planeten", der bald noch blauer wird, wenn die weissen Polkappen und Gletscher weiter abschmelzen und das Meer weiter ansteigt...
  • PC Principal 23.02.2020 08:17
    Highlight Highlight Sobald die Vorwahl en vorbei sind und Sanders nominiert ist wird ihm und seinen Ideen leider dasselbe passieren wir mit allen linken Volksinitiativen in der Schweiz. Am Anfang finden alle die Idee toll da sie ein echtes Problem anspricht. Mit der Zeit merken die Leute, dass es nicht der richtige Lösungsansatz ist und viel kostet.
  • Jein 23.02.2020 08:03
    Highlight Highlight Ich mag Buttigieg eigentlich, es ist aber wenig überraschend das er nun im demographisch diverseren Nevada weiter hinten ist als in den Mehrheitlich weissen Staaten Iowa und New Hampshire.
    • alessandro 23.02.2020 10:10
      Highlight Highlight Warum magst du den denn? Es gibt rein gar nichts das er verkörpert. Seine Aussagen wind die typischen Ami-Politiker-Aussagen: schöne blumige Worte, Ablenkungsmanöver und am Schluss nur lauwarme Luft.
    • Ludwig van 23.02.2020 10:54
      Highlight Highlight @alessandro: Schau dir das Programm von Buttigieg an und staune darüber, dass seine Ideen deutlich linker sind als diejenigen aller bisherigen US-Präsidenten. Nur ist er halt pragmatisch und orientiert sich am Machbaren. Für Sanders jedoch gilt: Entwider du stimmst mir 100% zu oder du bist für den Status Quo, verkörperst nichts und redest nur lauwarme Luft. Doch es ist Sanders, der nur lauwarme Luft redet, weil seine Ziele schlicht nicht erreichbar sind. Er wird aus demselben Grund verlieren wie Corbyn.
    • Zyniker haben es leichter 23.02.2020 11:00
      Highlight Highlight "Lauwarme Luft" schreibt er über einen Homosexuellen Kandidaten... Lebt eure eigenen Regeln gefälligst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arneis 23.02.2020 07:39
    Highlight Highlight Er hat nicht nur gewonnen, er pulverisierte das restliche Feld.
    Go Bernie!
  • Stefan Morgenthaler-Müller 23.02.2020 07:24
    Highlight Highlight Folgt auf Trump der Sozialismus? Sanders ist die richtige Antwort auf Trump.
    • Walter Sahli 23.02.2020 08:21
      Highlight Highlight Ich kann bei Sanders nichts Sozialistisches erkennen. Er wäre ein erster Schritt in Richtung Vernunft und erwachsen sein.
    • Ton 23.02.2020 08:36
      Highlight Highlight Die Sozialdemokraten ist nicht gleich Sozialisten. Bernie ist kein Sozialist.
    • rodolofo 23.02.2020 08:40
      Highlight Highlight Ou yes, they can!
    Weitere Antworten anzeigen
  • GoldjungeKrater 23.02.2020 06:45
    Highlight Highlight Super! Es läuft alles nach Plan! 👍
    • rodolofo 23.02.2020 14:45
      Highlight Highlight Das erinnert mich an einen Berglauf, in meinen wilden Sportler-Jahren:
      Mein Plan für das Rennen war, mich anfangs nach dem Start zurückfallen zu lassen, so Kräfte zu sparen, um dann später das Feld von hinten aufzurollen.
      Der erste Teil des Plans ging perfekt auf!
      Der zweite Teil ging dann aber voll in die Hosen.
      Ich hatte die mentale Zersetzungswirkung von "weit zurück liegen" auf bereits müde gewordene Beine völlig unterschätzt...

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