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epa08229493 Democratic Presidential candidates (L-R) former NYC Mayor Michael R. Bloomberg, Massachusetts Senator Elizabeth Warren, Vermont Senator Bernie Sanders, former Vice President Joe Biden, former South Bend Mayor Pete Buttigieg and Minnesota Senator Amy Klobuchar stand together on stage at the start of the ninth Democratic presidential debate at the Paris Theater in Las Vegas, Nevada, USA, 19 February 2020.  EPA/ETIENNE LAURENT

Bloomberg, Warren, Sanders, Biden, Buttigieg und Klobuchar: Fünf von ihnen stehen hinter den Super-Delegierten. Bild: EPA

Analyse

Die demokratische Partei steuert auf die grosse Katastrophe zu

Wird am Ende gar nicht derjenige Kandidat nominiert, der die meisten Stimmen holt? Dieses Szenario ist gut möglich. Trump reibt sich bereits die Hände.



Die USA befinden sich im Vorwahl-Fieber. Sowohl die Demokraten als auch die Republikaner bestimmen in den kommenden Wochen ihren Kandidaten für die Wahlen im Herbst. Auf beiden Seiten sind die Wahlbeteiligungen bisher hoch.

Bei den Republikanern ist der Fall klar: Donald Trump hat die Parteibasis hinter sich vereint. Im Bundesstaat New Hampshire erzielte er ein Top-Ergebnis. Obschon er gar keinen ernstzunehmenden Gegenkandidaten hat, strömten die Republikaner für ihn an die Urne. Noch nie konnte ein amtierender US-Präsident seine Basis derart gut mobilisieren. Wenn es einen Beweis brauchte, dass es schwierig wird, Trump zu schlagen, dann wurde er spätestens jetzt geliefert.

Sanders mit grossem Vorsprung – doch ist er gross genug?

Deutlich weniger einig sind sich die Demokraten. Das Feld ist nach wie vor gross, nicht weniger als sechs Kandidaten dürfen sich noch Chancen ausrechnen. Dennoch kristallisiert sich so langsam aber sicher ein Favorit heraus: Es ist Bernie Sanders.

Der unverwüstliche Senator aus Vermont hat nicht nur bei den ersten beiden Vorwahlen gut abgeschnitten, er liegt auch bei den nationalen Umfragen vorne. Mittlerweile gar mit deutlich mehr als zehn Prozentpunkten. Stand heute ist Sanders der beliebteste Kandidat unter den demokratischen Wählern. Dies dürfte auch nach den Vorwahlen in Nevada, welche am Samstag stattfinden, so bleiben. Der 78-Jährige hat auch hier überzeugende Umfragewerte.

Democratic presidential candidate Sen. Bernie Sanders, I-Vt., makes a point during a campaign stop late Sunday, Feb. 16, 2020, in Denver. (AP Photo/David Zalubowski)
bernie sanders,r m

Führt die Umfragen deutlich an: Bernie Sanders. Bild: AP

Die Chancen, dass Sanders nach den Vorwahlen die meisten Stimmen und die meisten Delegierten für sich verbuchen kann, stehen gut. Doch das heisst noch nicht, dass er gegen Trump antreten darf.

Denn der Kandidat der Demokraten wird erst Mitte Juni an der «Democratic National Convention» in Milwaukee bestimmt. Und dort könnte auf Sanders eine böse Überraschung warten. Wobei: Überraschen dürfte es ihn nicht wirklich, da er das Nominations-System bestens kennt.

Und das funktioniert so:

Der Konvent könnte Sanders übergehen

Aufgrund dieses Systems ist es möglich, dass am Ende ein Kandidat nominiert wird, der gar nicht die meisten Stimmen in den Vorwahlen geholt hat. Dann nämlich, wenn sich die Super-Delegierten absprechen und den gleichen Kandidaten unterstützen.

Bereits 2016 wurde an diesem Vorgehen Kritik laut. Sanders-Anhänger befürchteten, dass die Super-Delegierten Hillary Clinton wählen würden. In der Folge wurde das System angepasst: Dieses Jahr dürfen die Super-Delegierten erst in einem zweiten Wahlgang antreten, nicht bereits im ersten.

Obschon die Macht der Super-Delegierten etwas eingeschränkt wurde, fürchten sich die Sanders-Anhänger auch dieses Jahr wieder vor ihnen. Natürlich, es dauert noch lange, bis alle Staaten gewählt haben, doch das Szenario, dass Sanders die meisten Stimmen holt, aber nicht die nötigen 50 Prozent, ist derzeit durchaus wahrscheinlich.

Und über eines, da waren sich die demokratischen Kandidaten – ausser Sanders – bei ihrer letzten TV-Debatte einig: Derjenige mit den meisten Stimmen soll nicht automatisch nominiert werden. Sprich: Die Super-Delegierten sollen gemäss Klobuchar, Biden, Buttigieg, Bloomberg und Warren ein Wörtchen mitreden dürfen. Letztere hat ihre Meinung dazu übrigens plötzlich um 180 gedreht.

Grosser Bruch droht

Die demokratische Partei steuert so auf eine Katastrophe zu. Wird Sanders vom Konvent nicht nominiert, obschon er die meisten Unterstützer hat, könnte es zum grossen Bruch in der Partei kommen. Die Sanders-Unterstützer, welche sich bereits im Jahr 2016 von der Partei-Elite verraten gefühlt haben, dürften den Demokraten endgültig den Rücken zuwenden. «Die Partei bräuchte Jahrzehnte, um sich davon zu erholen», mutmasst Barack Obamas ehemaliger Kampagnen-Manager David Plouffe.

Der einflussreiche linke Podcast-Moderator Kyle Kulinski kündigte bereits an, dass sich Millionen von Sanders-Fans auf die Strasse begeben würden, falls der Konvent ihm die Nomination wegnehmen würde.

Trump freut sich

Donald Trump reibt sich derweil die Hände und schlachtet die Uneinigkeit in der demokratischen Partei genüsslich aus. Auf Twitter schrieb er, dass die demokratischen Vorwahlen «manipuliert» seien. Der Konvent schiebe Überstunden, um die Nomination von Sanders wegzunehmen.

Trump sieht eine Win-Win-Situation: Wird Sanders am Konvent übergangen, bleiben wohl viele seiner Fans bei den Wahlen im November der Urne fern. Wird Sanders nominiert, freut sich Trump sowieso. Der Präsident würde liebend gerne gegen Sanders antreten, zumal er dem linken Senatoren aus Vermont deutlich weniger Kredit gibt als einem moderaten Kandidaten.

Ob Sanders wirklich keine Chance gegen Trump hätte, darf angezweifelt werden. Klar hingegen ist: Die Demokraten steuern auf ein Horror-Szenario zu – es droht der grosse Bruch – und der Präsident ist momentan der Profiteur.

So schimpft Bernie Sanders über Donald Trump

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166Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tschiistaar 23.02.2020 22:42
    Highlight Highlight Kyle Kulinski wird zwar im Video erwähnt, trotzdem steht am Ende des Artikels, es dürfe bezweifelt werden, ob Sanders gegen Trump gewinnen würde.

    Fakt ist: kein/e andere/r Kandidat/in schneidet nur annähernd gleich gut ab wie Sanders in den "battle ground states" bzw. "swing states", die nicht eindeutig demokratisch oder republikanisch dominiert sind. Das hätte der Artikelschreiber noch erwähnen können. Gutes Video dazu (von Kyle Kulinski) hier:

    Play Icon
  • Bruno Meier (1) 23.02.2020 12:05
    Highlight Highlight Der "Durchschnitts-Demokraten-Wähler" wird keinen linken Sanders unterstützen. Demokraten am rechten Rand werden nicht zur Wahl gehen, oder noch schlimmer, den Republikaner wählen.
  • Magenta 22.02.2020 20:43
    Highlight Highlight Die Dems schlagen sich selbst. Leider. Schon Hillary war ein Riesenfehler.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 23.02.2020 03:48
      Highlight Highlight Wenn Hillary ein Riesenfehler war, was ist dann Trump?
  • Kimmatou 22.02.2020 20:39
    Highlight Highlight Schei...., Trump wird noch einmal gewinnen🤢
    Ich hoffe dass die Republikaner danach noch einmal einen Präsidenten stellen und die Schei... ausbaden müssen die Trump und seine Entourage angerichtet haben. In den letzten Jahren bauten die Demokraten die USA auf und dann ...
    • Roland Strauss 23.02.2020 10:07
      Highlight Highlight Aeh, was für einen Sch... hat Trump angerichtet? Die Wirtschaft floriert, 60% aller Einwohner haben das Gefühl, dass es ihnen besser als vor 3 Jahren geht. Die Demokraten haben die USA nicht aufgebaut, sondern die Institutionen korrumpiert. Aber das werden wir bald alle im Detail erfahren.
  • milli haudraufnix 22.02.2020 16:42
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Francis Begbie 22.02.2020 18:09
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • TodosSomosSecondos 22.02.2020 12:04
    Highlight Highlight Den Dems vorzuwerfen, es gäbe zuviele Kandidaten, ist Quatsch. Klar hätten sie die Hürden massiv erhöhen können aber dann wären die Vorwürfe noch schlimmer gewesen.

    Trump mobilisiert.. auf beiden Seiten. So gab es so viele Kandidaten. Eigentlich braucht es nur zwei Alternativen.. einen Linken und einen Zentristen. Sanders gegen Biden/Bloomberg hätte gereicht.

    Aber wenn Leute wie Warren, Buttigieg, etc. sich einen Wahlkampf leisten können und in den Polls gut genug abschneiden, dürfen sie nun mal mitmachen. Was genau Steyer dort zu suchen hat, erschliesst sich allerdings auch mir nicht.
  • tagomago 22.02.2020 10:58
    Highlight Highlight Es wird ein heisses Jahr. Die Menschen werden für Bernie auf die Strasse gehen. Und auf Trumpanhänger treffen. Derweil werden die 'Demokraten' einen korrupten Kandidaten nominieren und sich selber komplett zerstören. Aus lauter Machtgier.
    • Tschiistaar 23.02.2020 22:44
      Highlight Highlight z. B. Buttigieg, der CIA-Kandidat! LOL.
  • ELMatador 22.02.2020 10:49
    Highlight Highlight Das grösste Problem mit dem amerikanischen Wahlsystem ist das die Parteien Ihre Kandidaten gemäss eigenen Regeln wählen. Diese Regeln kann die Partei (Juristische Person eigentlich eine Firma) nach belieben ändern. Durch die korrupte Wahlbezirkzeichnung kann ein Aussenseiter der nicht einer der Beiden Primärparteien angehört, gar nicht in Betracht gezogen werden. Dies ist keine Demokratie.
    • Kimmatou 22.02.2020 20:41
      Highlight Highlight Genau ! Die USA ( ev. einzelne Staaten?) sind keine echte Demokratie!
    • Tschiistaar 23.02.2020 22:46
      Highlight Highlight @Kimmatou: Ich weiss nicht, triffst du überhaupt noch Leute, die behaupten, die USA seien eine Demokratie? Wer nicht grad hinter dem Mond gelebt hat seit 2016 weiss, dass es eine gerontokratisch angehauchte Kleptkokratie, bzw. korporatistische Regierung ist. Sozialismus für die Reichen!!!
  • Chrigi-B 22.02.2020 10:49
    Highlight Highlight Alle die hier was von einem Sanders Sieg blubbern waren noch nie in den USA.

    Eure Meinung ist ein Tagtraum, gebildet von "linken" Journalisten aus NYC, DC und LA, gekoppelt mit einer lauten Social Media Kampagne der Berniebros.

    Ich schätze, dass Bernie nicht mal 60% der Demokratenstimmen erhalten würde.
    • FrancoL 22.02.2020 18:43
      Highlight Highlight Eigenartig, ich war in den Staaten, arbeite mit etlichen mittelständischen UN aus den Staaten zusammen und diese sehen für Sanders durchs eine Chance.
      Aber klar dass Ihre Infos, sicherlich viel fundierter sind als meine einige Dutzend Info-Quellen (quer Beet in der Gesellschaft).
      Vermutlich lebt auch der Teil meiner Familie, der in den Staaten wohnt eher in einer Blase.unterwegs.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 22.02.2020 19:27
      Highlight Highlight Franci

      Ah so?🤔
      Soo spannend!
    • Chrigi-B 22.02.2020 19:27
      Highlight Highlight Also mit dem mexikanischstämmigen Teil meiner US Familie war ich diese Woche essen.

      Fazit: Sanders habe nicht mal in deren demokratisch geprägtem Umfeld eine Chance. Wenn es mit Mittelstand Latinos, notabene in einem tiefblauen Bezirk schon hadert, Grund: zusätzliche Steuern, sehe ich seine Kandidatur nicht unbedingt unter einem glücklichen Stern.

      Aber spätestens im November wissen wir mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 22.02.2020 10:46
    Highlight Highlight Sanders ist ein Kandidat mit zu vielen Fragezeichen - alt, gesundheitlich angeschlagen, rumschreiend und alles auf andere schiebend. Er hat eine ähnlich religionsähnliche Basis wie Trump. Er ist der Wunschkandidat Trumps und der Russen. Daher gibt es viel Sanders Unterstützung von sehr fragwürdigen Stellen - was die Geheimdienste und Medien melden und Sanders verneint.
    Heute meinte er noch auf Twitter, dass er gegen Republikanische und das Demokratische Establishment kämpft. Kein Uniter, ein Divider der das Land in Bernie Bros und den Rest unterteilt und das hatten wir nun schon mit Trump.
    • Basti Spiesser 22.02.2020 11:21
      Highlight Highlight Was ihr den Geheimdiensten alles für hanebüchene Verschwörungstheorien abkauft...
    • UncleHuwi 22.02.2020 11:39
      Highlight Highlight Bernie ist einer von ganz wenigen Politikern, der sich nicht von reichen Leuten kaufen bez. beeinflussen lässt! Schau dir mal ein paar Reden von Sanders auf Youtube an...er ist einfach ehrlich, sagt die Wahrheit und kämpft für wichtige Themen wie Medicare for all, die Besteuerung der Reichen oder für die rechte der Ureinwohner Amerikas! Und er hat die jungen Wähler hinter sich:) Go Bernie♥️
    • Dan Rifter 22.02.2020 15:04
      Highlight Highlight Nicht korrupt. Oder wie man es im Politsprech nennt: Chancenlos.

  • Perwoll 22.02.2020 10:30
    Highlight Highlight Sanders hätte null Chance bei der nächsten Präsidentschaftswahl. Wie jeder Demokrat.
    • Kimmatou 22.02.2020 20:50
      Highlight Highlight No, er hat keine Chance weil er weiss, alt, privilegiert und ein Mann ist und damit die Menschen( farbig 61% , Junge, Frauen >50%, Analphabeten 23%,etc. ) nicht vertritt.
    • Roland Strauss 23.02.2020 10:10
      Highlight Highlight @Kimmatou Du hast deine Lektion in Intersektionlität wirklich gelernt. Oder soll das Satire sein?
    • Perwoll 23.02.2020 12:06
      Highlight Highlight Falsch, denn das alles ist Trump auch.
  • ray c 22.02.2020 10:02
    Highlight Highlight Nur Bernie könnte Trump gefährlich werden, aber soweit wird es nicht kommen. Ich reibe mir auch bereits die Hände👏🏼
    • FrancoL 22.02.2020 22:51
      Highlight Highlight Wieso hast Du feuchte Hände?
  • Amadeus 22.02.2020 09:54
    Highlight Highlight Guter Artikel. Allerdings scheint es mir noch ein bisschen früh, Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Umfragewerte ändern sich ständig. Bis vor kurzem war Biden noch vorne und Bloomberg hat aufgeholt. Es waren ja auch erst in zwei Staaten Vorwahlen. Meiner Meinung nach kann man erst nach dem Super Tuesday ernsthaft sagen in welche Richtung es geht.
    • Tschiistaar 23.02.2020 22:53
      Highlight Highlight Bloomberg hat sich gerade von Sanders in Nevada aufs Dach geben lassen. Der hat verloren, bevor er angefangen hat (indem er sich ja ins Rennen eingekauft hatte - oh, Demokratie wie lächerlich macht dich die USA). Sanders hat in Nevada gewonnen und zwar GROB. Er ist der einzige, der in allen drei ersten Caucuses gewann in der Geschichte der USA. IOWA, New Hampshire und Nevada. Googelt es: Sanders ist der erste, der es fertig gebracht hat. Nur die Superdelegierten können es im noch wegschnappen!
  • wasps 22.02.2020 09:18
    Highlight Highlight Alles Spekulationen. Und was Trump betrifft: In Michigan, Pennsylvania und sogar in Florida haben die Dems zur Zeit die Nase vorne.
  • Bowerick Wowbagger 22.02.2020 09:10
    Highlight Highlight Sollte Sanders nominiert werden, also ein herzkranker, alter Mann so dürfte die Frage wer sein Vize wird eine überragende Bedeutung erlangen.
    • Tschiistaar 23.02.2020 22:53
      Highlight Highlight Tulsi Gabbard!!!!!!
  • Billy the Kid 22.02.2020 09:02
    Highlight Highlight Am Schluss entscheidet also eine graue Parteieminenz darüber wer denn tatsächlich Präsident werden kann.
    Dann kann man sich doch dieses ganze pseudodemokratische Theater mit ewig langen Vorwahlen sparen. Stattdessen sollen doch die Lobbyisten von Big Pharma, Big Oil, Big Guns und Big Silicon Breasts mit ihrer gefüllten Kriegskasse entscheiden und Bloomberg kann ja dann mit diesen "konkurrieren".
    • Muetter8 22.02.2020 13:25
      Highlight Highlight Sehe ich genau so. Das ganze ist doch einfach eine riesige Zeitverschwendung.
    • Tschiistaar 23.02.2020 22:54
      Highlight Highlight @billy: Bester Kommentar im Thread! LOL
  • Mijasma 22.02.2020 09:00
    Highlight Highlight Eigentlich gibt es nur eine Lösung. Die restlichen Wirtschaftsnationen G20 fasst sich mal an den Eiern und setzt den Dollar als Leitwärung ab. Danach fliegen denen da drüben ihre Schulden um die Ohren und uns kann das scheissegal sein.
  • roger.schmid 22.02.2020 08:49
    Highlight Highlight Apropos Katastrophe bei den Wahlen 2020:

    Dieses Video sollten sich alle Pro-Bernie Leute, die die russische Einflussnahme noch immer leugnen unbedingt ansehen! Ich hoffe Lefties wie Kyle Kulinski, Matt Taibbi und sonstige prominente Bernie Supporter begreifen es irgendwann auch endlich mal. Ab 1:37:

    Play Icon


    • Basti Spiesser 22.02.2020 09:35
      Highlight Highlight Shit, dein Putin-Hass treibt dich weg von Sanders... hätte ich nicht gedacht.
    • ELMatador 22.02.2020 10:22
      Highlight Highlight Ich unterstütze Bernie Sanders und bin mir der Russischen Einflussnahme bewusst. Was ich nicht verstehe, ist, was du mit diesem Video bewirken willst. Sogar eine grosse Anzahl von Republikaner wissen es, leider ist es ihnen egal.

      Bernie ist der Einzige der für 98% der amerikanischen Bevölkerung einsteht.
    • tagomago 22.02.2020 11:01
      Highlight Highlight Muss nicht heissen, dass Bernie in diesem Punkt recht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 22.02.2020 08:49
    Highlight Highlight Demokraten: Erfahrene, uralte Männer, die Zukunftsentscheide fällen müssten, und mittelalterliche und jüngere total Unerfahrene und Unerprobte. Und dann noch ein milliardenschwerer Seigneur, der "irgendwie" ja zu so einem grossen Vermögen gekommen ist.
    Fazit: Die Demokraten sind richtiggehend am Arsch.
    • Hansdamp_f 22.02.2020 10:23
      Highlight Highlight Stimmt schon. Allerdings treten sie gegen einen an, der ein lächerlicher, rassistischer, frauenfeinflicher TV-Star war und ist.

      Die Qualifikation fürs Amt zählt bei vielen Wählern anscheinend wenig.
    • FrancoL 22.02.2020 23:02
      Highlight Highlight Wenn man gegen einen dummen Blinden antreten muss genügt im Normalfall ein Einäugiger mittelmässig intelligenter Kandidat.
  • Gustibrösmälie 22.02.2020 08:46
    Highlight Highlight Nur Bernie kann ihn schlagen.
    • Tschiistaar 23.02.2020 22:58
      Highlight Highlight Die Anzahl downvotes zeigt, wie wenig Ahnung hierzulande die Menschen von US-Umfragen haben.
      In allen Swing states oder battle ground states ist Bernie Sanders der einzige Demokrat, der gegen Trump eine statistische Mehrheit hat. In allen! Wer diesen Fakt leugnet oder nicht wahrhaben will, hat einfach mal gar keine Ahnung!
  • walsi 22.02.2020 08:42
    Highlight Highlight Es gibt da Widersprüche. Die USA behaupten von sich eine Demokratie zu sein. Wir kriegen von Demokraten, die sogar das Wort Demokratie im Parteinamen haben, gerade aufgezeigt, dass sie davon nichts halten. Die Leute die vor drei Jahren monierten, dass Clinton mehr Stimmen bekommen haben, und somit eigentlich die Siegerin sein müsste, haben mit dem System der Superdeligierten kein Problem.
    • Toerpe Zwerg 22.02.2020 09:52
      Highlight Highlight Die USA sind eine Demokratie.
    • _kokolorix 22.02.2020 10:05
      Highlight Highlight Nein, Toerpe, die USA sind eine Plutokratie
    • Toerpe Zwerg 22.02.2020 10:13
      Highlight Highlight Das hätten Sie gerne, um das Feindbild aufrecht zu erhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BernensisU 22.02.2020 08:29
    Highlight Highlight Lustig..die Argumentiation ist genau die gleiche wie bei Trump vor vier Jahren vor der Republican Convention..
  • Roblock 22.02.2020 07:52
    Highlight Highlight "Sanders würde sowieso nicht gewinnen, falls er nominiert würde".
    Dieser Satz erinnert mich irgenwie an vor 4 Jahren: Trump wird eh nicht gewählt usw....
  • Selbst-Verantwortin 22.02.2020 07:14
    Highlight Highlight Bevor das jemand kritisiert: es ist normal und richtig, dass eine Partei frei und nach ihrem Prozess entscheidet, wer sie vertritt.
    • Dong 22.02.2020 09:44
      Highlight Highlight Das schon, aber wenn man dann mit einer Kandidatin verliert, die selbst bei der eigenen Parteibasis unpopulär ist, dann muss man auch nicht jammern (oder Putin aus dem Hut zaubern).
    • _kokolorix 22.02.2020 10:12
      Highlight Highlight Die Führung eine Partei, die sich Democratic Party nennt, setzt sich wiederholt gehen den Willen der Parteibasis durch und nominiert nicht den Kandidaten mit den meisten Stimmen?
      Die Partei sollte sich umbenennen: Plutocratic Party, würde es wesentlich besser treffen.
  • Goldjunge Krater 22.02.2020 06:55
    Highlight Highlight „ Ob Sanders wirklich keine Chance gegen Trump hätte, darf angezweifelt werden“

    😂😂😂😂😂😂😂😂😂🎉
  • rodolofo 22.02.2020 06:53
    Highlight Highlight Das erinnert fatal an Gross Britannien, wo die "Liberalen" Labour im auf zwei Grossparteien getrimmten Wahlsystem genau so viele Stimmen abzwacken, dass die Tory-Herrschaft kaum mehr zu knacken ist, so dass die ultra-kapitalistischen Hardliner so viele vollendete Tatsachen schaffen konnten (Privatisierungen von Service Publique-Betrieben, Zerschlagung der Gewerkschaften, Verwahrlosung der Volksschule und des Gesundheitswesens), dass die Gesellschaft neo-feudale Verhaltensweisen und Anpassungs-Strategien entwickelte.
    Im Demokraten-Establishment sitzen viele KomplizInnen der Republikaner...
    • Selbst-Verantwortin 22.02.2020 09:59
      Highlight Highlight Aluhut auf!
      Die Welt ist nicht so schwarz-weiss (gut-böse), wie du meinst. ZB der böse, böse Kapitalismus schafft mehr Wohlstand für mehr Menschen als jedes andere System.
      Und als liberales System kann sogar jedeR darin auch nach einem anderen System leben. Niemand zwingt dich teilzunehmen (wie in den sozialistischen Systemen).
    • rodolofo 22.02.2020 13:50
      Highlight Highlight @ Selbst-Verantwortin
      Darf ich Deine Aufmerksamkeit auf den Klimawandel, das Artensterben, den abgeholzten und abgebrannten Amazonas-Urwald, die Verwüstung, die Vermüllung, die leergefischten Meere, die atomare Verseuchung, die atomaren Overkill-Kapazitäten, die modernen und traditionellen Formen von Sklaverei, usw. lenken?
      Ja, es ist wahr, dass der "Realsozialismus", der in Wahrheit eine militärische Kommandowirtschaft mit Mafia-Netzwerken und Staatskapitalismus war, schlechter funktionierte, als der "westliche" Kapitalismus.
      Aber genau dieser scheinbare "Sieg" macht viele, wie Dich, blind...
    • Selbst-Verantwortin 22.02.2020 13:57
      Highlight Highlight @rodolfo: in nicht liberalen Systemen wie Russland (früher und heute), China sind die von dir genannten Themen eher schlimmer.
      Warum unterstellst du, dass ich die Themen nicht sehe? Bitte Quelle statt unwahre Unterstellungen.
      Kleine Lesehilfe: „ Die Welt ist nicht so schwarz-weiss (gut-böse), wie du meinst.„ Dies sagt klar, dass auch liberale Systeme nicht nur gut sind (und schon gar nicht ohne staatliche Leitplanken auskommen).
    Weitere Antworten anzeigen
  • SBRUN 22.02.2020 06:05
    Highlight Highlight Könnte es auch ganz einfach sein, dass D. Trump beim Volk der USA nicht ganz so unbeliebt ist, wie er von den Europäischen Journalisten geredet wird?
    • -thomi- 22.02.2020 10:08
      Highlight Highlight fivethirtyeight, ein unabhängiger Statistiker und sein Team, haben eine Statistik dazu:
      https://projects.fivethirtyeight.com/trump-approval-ratings/?ex_cid=rrpromo
      Und nein, die bedienen nicht irgendwelche Verschwörungen. Die sammeln Umfragen von links bis rechts und aggregieren. Und sie legen offen, wie sie das tun. Im Moment ist Trump demnach leicht unbeliebt. Aber nur leicht.
    • ELMatador 22.02.2020 10:29
      Highlight Highlight Es ist eine Starke Teilung des Landes. Die USA war noch nie ein Land dasss sich gross für Politik interessierte. Jetzt interessieren sie sich auch nicht für Politik sondern für eine SOAP.

      Trump ist kein Politiker er ist ein Schauspieler.
    • Musikuss 22.02.2020 10:32
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht, dass Trump beliebt ist, sondern dass er die Gesellschaft ganz bewusst spaltet, um seine persönliche Macht zu sichern. Das ist der Trick aller Despoten und das Resultat ist über kurz oder lang immer Krieg. Das wirkliche Problem ist folglich, dass Krieg in den Köpfen seiner Wählerbasis wieder als erstrebenswerte Option angesehen wird, um sich persönliche Vorteile zu verschaffen. Trump lebt ihnen das vor - und kommt damit bisher durch. Wenn das einmal nicht mehr der Fall sein sollte, wird er keinen Augenblick zögern, der roten Knopf zu drücken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 22.02.2020 05:37
    Highlight Highlight Zur Erinnerung: Sanders ist nur deshalb vorne mit dabei, weil sich im klassischen demokratischen Lager gleich drei bis vier Kandidaten die Stimmen wegnehmen. Gegen jeden einzelnen von ihnen würde er Schiffbruch erleiden, deutlicher als gegen Clinton vor vier Jahren. Es wäre daher eher eine Katastrophe, würde der Konvent einen Kandidaten wie Sanders durchwinken, obwohl er keinen Rückhalt hat. Sollen die Linksromantiker um Sanders&Co dann doch eine eigene Partei gründen und sehen wie weit sie kommen, wenn es ihnen nicht gelingt, a la Trump eine ganze Partei zu übernehmen.
    • blobb 22.02.2020 07:06
      Highlight Highlight "Gegen jeden einzelnen von ihnen würde er Schiffbruch erleiden"
      Das ist eine Vermutung die auf einzig und allein deinem "Gefühl" basiert.
      In Umfragen schlägt Sanders jeden einzelnen anderen dem. Kandidat.
    • Hierbabuena 22.02.2020 09:48
      Highlight Highlight "Gegen jeden einzelnen von ihnen würde er Schiffbruch erleiden"
      Mathematisch bist du aber nicht so eine Leuchte, oder? Oder hast du die verschiedenen Umfragen gar nicht analysiert?
      Und mit dem Wort "Linksromantiker" diskreditierst du dich für mich weiter😁
    • tagomago 22.02.2020 11:06
      Highlight Highlight Max Dick. Einfach mal was behaupten. Geh weiter CNN schauen.
  • Dominik Treier 22.02.2020 03:15
    Highlight Highlight Ich weiss nicht was passieren muss damit die Demokraten begreifen in welcher Zeit wir uns befinden... Trump hat vor 4 Jahren auch nicht gewonnen, weil er eine vernünftige Entscheidung war, sondern vor allem weil er, im radikalen Gegensatz zu Clinton, ein fundamentales Gegenprogramm zu allem Bisherigen darstellte und es vor allem schaffte die Anti-Establishmentbrigade von Rechts zur Urne zu locken und die von Links zuhause zu lassen. Wenn die nach all dem glauben, durch einen gemässigten Geldelitensteifellecker gewinne man gegen Trump, wünsche ich viel Glück...
    • -thomi- 22.02.2020 15:39
      Highlight Highlight Es ist nun aber so, dass Trump der Geldelite selber auch ganz gut andient. M.E. wäre Bloomberg eine schöne Antwort darauf. Der dient sich nicht an, aber demokratisch ist das dann halt nicht besonders. Aber der ganze Zirkus ist ja ohnehin eine mit wichtigen Statements und manchmal tiefen Einsichten verzierte Farce, wenn ich Leute wählen muss, die für mich wählen gehen...
  • Antiklaus 22.02.2020 02:48
    Highlight Highlight Ein Kommunist wie Sanders wird in den Staaten nie genug Stimmen gegen Trump holen.
    • Perwoll 22.02.2020 10:56
      Highlight Highlight @Antiklaus ich bin 100% bei Ihnen. All die bisher geblitzt haben, kennen die USA wohl nur von der Weltkarte oder aus europäischen Medienberichten.
    • tagomago 22.02.2020 11:06
      Highlight Highlight Erkläre mir doch mal inwiefern Bernie ein Kommunist ist.
    • Dominik Treier 22.02.2020 11:20
      Highlight Highlight Du hast nie etwas von Sander's Programm gelesen oder? Er ist alles andere als ein Kommunist... Während Trump bei uns als schon fast als rechtsextrem gelten würde, wäre Sanders einfach ein durchschnittlicher Sozialdemokrat, aber mit Kommunismus hat das, anders als von Rechtspopulisten, SVP und Konsorten behauptet rein gar nichts zu tun, denn im Gegensatz zu den Rechtspopulisten und ihrer Tendenz zum Rechtsextremen und Nazis haben sich Sozialdemokratie und Kommunismus häufig nicht allzugut verstanden, denn auch der Kommunismus war letzlich eine autoritäre Diktatur und alles andere als sozial...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 22.02.2020 02:36
    Highlight Highlight Warum bezahlt Bloomberg eigentlich nicht ein paar Russen für den Wahlkampf? Die scheinens drauf zu haben...
  • koks 22.02.2020 02:11
    Highlight Highlight Die Demokraten zeigen ihr wahres Gesicht. Wie war das Lamentieren gross, als Trump gewann: Es hätten mehr Menschen die Hillary gewählt. Jaja. Aber selbst darf man die Demokratie zusammenmurksen, wos geht.
  • maylander 22.02.2020 01:54
    Highlight Highlight Entweder die Dems haben den Mumm für einen Richtungswahlkampf mit Bernie und eine kleine Chancen zu gewinnen, oder sie können mit einem Wischiwaschi Kandidaten untergehen.
    • Tschiistaar 23.02.2020 23:10
      Highlight Highlight ... stelle mir gerade vor, wie der schwule Buttigieg, der CIA-Kandidat mit den meisten Multimilliardären in seinem Sponsorenkreis, auf der Bühne gegen Trump auch nur ernsthaft bestehen will. Oder eine Klobuchar. Oder Pocahontas-Warren. Trump selber gibt hinter verschlossenen Türen zu, von Sanders' Popularität besessen zu sein!
  • Tobias W. 22.02.2020 01:33
    Highlight Highlight Die Demokraten...... Aber immer schön mit dem Finger auf Trump zeigen, und lauthals verschreien was für ein Idiot der sei.

    Also ich würde schon gerne irgendwann verstehen, was im Kopf so vieler „gebildeter“ und „intelligenter“ Leute vor sich geht, die so ein Game verlieren. Einfach nur, weil sie ihren Hochmut nicht im Griff haben.

    Den Dummen gehört die Welt. Hat mal einer gesagt. Aber wer sind die Dummen?
  • drjayvargas 22.02.2020 00:50
    Highlight Highlight Es werden vier weitere Jahre Trump, gewöhnt Euch dran. Die Dems streiten sich, die Reps haben die Eier nicht was alternativ mehrheitsfähiges zu nominieren. Ergo same, same.
    • Gar Manarnar 22.02.2020 08:32
      Highlight Highlight Traurig aber wahr. Die Dems meinen, mit so vielen Kandidaten eine Auswahl zu bieten, merken aber nicht dass sie sich völlig verrennen.

      Selbst wenn Bernie der Dem Kandidat wird, glaube ich kaum, dass er Chancen hat. Dort werden die Reps einfach mit den "Commie" / "Socialist" Argumenten auffahren und das wird reichen, um die meisten Amis abzuturnen.
    • walsi 22.02.2020 08:44
      Highlight Highlight Warum sollten die Rep. einen anderen nominieren? Die Wirtschaftszahlen geben Trump recht.
    • _kokolorix 22.02.2020 10:29
      Highlight Highlight @walsi
      Die Wirtschaftszahlen geben Barak Obama recht. Wer glaubt, ein paar Steuersenkungen und Handelskriege führen innert wenigen Monaten zu einem Höhenflug der Ökonomie, versteht nicht viel von Volkswirtschaft.
      Was wir heute erleben, sind die Folgen 8 Jahren Investitionspolitik und Besserstellung der Kleinverdiener. Gegen den erbitterten Widerstand der Reps, versteht sich.
      Guck dir die Geschichte der USA an, es waren stets die Republikaner, welche die Wirtschaft an die Wand fuhren und es waren stets die Demokraten, welche sie wieder aufrichteten
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 22.02.2020 00:04
    Highlight Highlight Das es zu keinem solchen offensichtlichen Gemauschel kommen kann, dafür können die WählerInnen in den Vorwahlen ja sorgen.
    Sollte es nach den Vorwahlen ungefähr so aussehen wie bisher - was will das Establishment tun? Den abgeschlagenen Biden oder die abgeschlagene Pocahontas zum/r Sieger/in küren?
    Das wäre sicher das Ende der Demokraten in der jetzigen Form.
    • Juliet Bravo 22.02.2020 01:23
      Highlight Highlight Übernamen disqualifizieren schon mal den Intellekt. „Pocahontas“? Warren hat doch eh keine Chance. Ich weiss nicht , was du da immer hast.
    • rodolofo 22.02.2020 07:06
      Highlight Highlight @ Juliet Bravo
      Ein bisschen Spass muss sein, auch wenn Politik natürlich eine ernste Sache ist.
      Indianerinnen-Vergleiche sollten UNS ROTE mit Stolz erfüllen!
      How, ich habe soeben mit der gespaltenen Zunge eines weissen Politikers gesprochen!
    • Locutus70 22.02.2020 13:51
      Highlight Highlight @Juliet Bravo - Die Frau hat sich über Jahrzehnte Stimmen der amerikanischen Ureinwohner erschleichen wollen, indem sie Lügen über ihre Abstammung verbreitet hat.
      Ich denke wenn ich sie Pocahontas nenne ist das noch sehr schmeichelhaft ^^
  • stef1879 21.02.2020 23:46
    Highlight Highlight Verfolgt man die Debatten und befasst sich mit den Hintergründen der demokratischen Kandidaten kann man meiner Meinung nach nur zum Schluss kommen, dass Bernie der einzige ist, der gehen Trump eine realistische Chance haben wird.
    • corsin.manser 22.02.2020 00:01
      Highlight Highlight Laut Umfragen haben auch die anderen Kandidaten eine Chance.
      Aber ich glaube, das wird nur was, wenn sie bei den Vorwahen die meisten Stimmen holen. Wird Bernie am Konvent von den Super-Delegierten übergangen, sieht es für Trump sehr, sehr gut aus.
    • chartreader 22.02.2020 00:53
      Highlight Highlight lol
    • schoscho 22.02.2020 08:09
      Highlight Highlight Es gibt genügend Anzeichen, dass genau seine Position am Meisten zu mobilisieren vermag.
      Warum nicht Feuer (Trump) für einmal auch mit Feuer (Bernie) bekämpfen? Das ist noch vielen Amis nicht aufgegangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno S.1988 21.02.2020 23:28
    Highlight Highlight "Der Präsident würde liebend gerne gegen Sanders antreten, zumal er dem linken Senatoren aus Vermont deutlich weniger Kredit gibt als einem moderaten Kandidaten."

    - das sagt er vielleicht auf Twitter.


    Im heimlich von Lev Parnas aufgenommenen Tape hört man wie Trump gesteht, dass er es gegen Bernie 2016 schwerer gehabt hätte als gegen Hillary.

    Welcher der demokratischen Kandidaten schneidet in den direkten Polls gegen Trump besser als Bernie ab?
    • corsin.manser 21.02.2020 23:46
      Highlight Highlight Glaube auch, dass Sanders durchaus Chancen hat gegen Trump.

      Dennoch bin ich überzeugt, dass Trump glaubt, gegen Bernie die besten Karten zu haben. Hätte er wirklich Angst, würde er Sanders nicht auf Twitter pushen.
    • Yes. 22.02.2020 00:02
      Highlight Highlight Völlig absurd. Er würde Kandidaten wie Biden oder Bloomberg zerstören. Bloomberg ist der einzige Mensch in Amerika, der gleich viele Skandale wie Trump hat (aber ohne Supporter). Er pusht Sanders auf Twitter, um die Narrative einer korrupten Demokratischen Partei hervorzuheben (was nicht komplett aus der Luft gegriffen ist).
    • Froggr 22.02.2020 00:07
      Highlight Highlight Sind wir ehrlich. Ein Sanders wird in den USA niemals gewählt und Trump wird so oder so wiedergewählt. Er macht schlicht alles richtig (um wiedergewählt zu werden).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Läggerli 21.02.2020 23:27
    Highlight Highlight Pest oder Cholera für die Demokraten. Darfs der Kandidat sein, der nur der Wahl wegen Demokrat ist und so gar nicht der Parteiführung entspricht? Oder dann doch lieber der Ex-Republikaner, der sich in den Wahlkampf gekauft hat und nun den bevorzugten Kandidaten die Delegierten abstreitig macht?
    • Tschiistaar 23.02.2020 23:17
      Highlight Highlight oder eine (Warren), die selber die meiste Zeit ihres Lebens eine Republikanerin war, ihren langjährigen politischen Verbündeten Sanders ausgerechnet in den Vorwahlen in den Rücken schiesst (Behauptung, Sanders habe gesagt, eine Frau könne nicht Präsidentin werden. Was kaum möglich ist, sieht man sich Sanders video an, wo er schon in den 90er-Jahren anderes behauptete und Warren pushte, sie solle kandidieren 2016, sonst werde er halt!) Die kann man ja auch nicht wählen, nur weil sie eine Vagina hat, oder?
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 21.02.2020 23:26
    Highlight Highlight Ganz ehrlich? Für mich ist Trump so gut wie wiedergewählt. Ich zweifle daran, dass die Dems einen ernstzunehmenden Gegenkandidaten inklusive ‚wasserdichtem‘ Wahlprogramm aus dem Boden stampfen können. Die Zustände bei denen erinnern mich an die derzeitige Lage der CDU/CSU im grossen Kanton.

    Aber natürlich lasse ich mich auch gerne überraschen...
  • pluginbaby 21.02.2020 23:22
    Highlight Highlight Ein 78 jähriger ist die grosse Hoffnung im Wahlkampf gegen einen 74 jährigen 🙄
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.02.2020 00:27
      Highlight Highlight Da schaut man besser auch auf den Vize. :-)
    • Tschiistaar 23.02.2020 23:17
      Highlight Highlight Tulsi Gabbard?
  • alessandro 21.02.2020 23:17
    Highlight Highlight Trump beweist mit seinem Tweet sein Talent. Im Chaos ist er der Beste. Die Antworten der Democrats ausser Bernie lassen nur sehr gravierende demokratietheoretische Zweifel entstehen. Resp die Faktenlage zeigte sich klar.
    Sind Wahlen das neue "Brot und Spiele" während im Hintergrund die Elite ihren Wunschkandidaten installiert?

    Es bleibt echt super spannend, vor allem wenn Bernie seinen öffentlichen Druck mit guten Wahlergebnissen, guten Spendeneinnahmen, einer gut orchestrierten Kampagne und überzeugenden Auftritten aufrechterhalten kann.
  • Sherlock_Holmes 21.02.2020 23:16
    Highlight Highlight Diese Gedanken dürften sich hoffentlich auch das demokratische Establishment – sprich die Super-Delegierten machen, wenn Sanders die 50% nicht oder nur knapp erreichen sollte.

    Hauptsache sie überlegen sich dann verdammt gut, wen sie nominieren!

    Wie heisst es so schön? Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche und – nicht zuletzt – mutige Entscheidungen.

    Den von Corsin Manser skizzierten Worst Case wage ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorzustellen!
    • corsin.manser 21.02.2020 23:41
      Highlight Highlight Die anderen 5 Kandidaten rechnen aber durchaus mit diesem Case.
    • Sherlock_Holmes 22.02.2020 00:16
      Highlight Highlight Oh ja! Das Szenario ist durchaus stringent!

      Das macht es umso schlimmer, weil dann auf viele Jahre hinaus definitiv eine wirksame politische Gegenkraft fehlen würde!

      Amerika würde de facto zu einem Einparteien-System unter der Führung einer bis auf die Knochen korrupten, degenerierten Republikanischen Partei, ohne jegliche Kontrolle.

      The USA has fallen... würde zur bitteren Realität. Nicht zuletzt für all jene Amerikaner, welche für ein ethisch integres Land kämpfen und gekämpft haben.
    • Tschiistaar 23.02.2020 23:20
      Highlight Highlight Das System, für welches die USA stehen, darf gerne untergehen: Entweder durch einen Politiker, wie Sanders, der als Präsident das Steuer mit einer Grassrootsbewegung rumreisst, oder dann halt in einem Bürgerkrieg. Wenn Bernie die meisten Stimmen hat und trotzdem nicht nominiert wird, werden die Leute auf die Strasse gehen. Garantiert!
  • Scaros_2 21.02.2020 23:16
    Highlight Highlight Ausnahmsweise muss man Trump halt recht geben.

    The Crooked DNC is working overtime to take the Democrat Nomination away from Bernie, AGAIN!
    • Froggr 22.02.2020 00:10
      Highlight Highlight Soso, plötzlich hat Trump recht. DAS hats noch nie gegeben, dass dies hier auf Watson zugegeben wurde. Ein historischer Tag, auch wenn es natürlich nur darum geht, Bernie zu schützen.
    • roger.schmid 22.02.2020 04:01
      Highlight Highlight @Froggr: Auch eine völlig kaputte, mit billiger, oranger Farbe bepinselte Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit an.

      Wer dies für ein historisches Ereignis hält, muss noch ganz viel lernen im Leben...
    • Scaros_2 22.02.2020 07:25
      Highlight Highlight Siehst du, und das unterscheidet uns eben von vielen in den USA. Sie besitzen nicht mehr die möglichkeit differenziert zu sehen. Ich unterstütze Trump zu 99% nicht aber hier sagt er nunmal etwas, was durchaus plausibel sein könnte.

      Blindes Huhn und so, kennst das Sprichwort sicher.
  • Now 21.02.2020 23:11
    Highlight Highlight Die USA braucht mehr Parteien, ein Bruch ist vielleicht mehr als nötig.
    • El Rafiosi 21.02.2020 23:30
      Highlight Highlight Es gibt noch andere Parteien in den USA, die sind aber so klein dass sie von vorherein keine Chance haben gegen Reps und Dems
      Benutzer Bild
    • Chrisixx 22.02.2020 00:38
      Highlight Highlight Das amerikanische politische System erlaubt schlichtweg nicht mehr als zwei Parteien und daran wird sich auch nie etwas ändern.
    • AdvocatusDiaboli 22.02.2020 02:56
      Highlight Highlight @Now: Parteien gibt es viele in den USA, erfolgreiche aber nur zwei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • geissenpetrov 21.02.2020 23:06
    Highlight Highlight "Das Parteiestablishment, welches Sanders nicht sehr gut gestimmt ist, weil er am linken Rand politisiert, sich unbhängig nennt und nur wegen des Wahlkampfs der Partei angehört."

    Sanders lässt sich nicht von der Wallstreet und den Konzernen kaufen. Das ist mitunter der Grund für seinen Erfolg.
    Die Demokraten rund um die Clintons haben grosse Angst, ihrer Partei könnten bei der Nomination Sanders die Geldhahn zugedreht werden. Im Zweifelsfall würden die Handlager der Finanzkapitalisten und Kriegstreiber, die sie sind, lieber die Wahl verlieren als ein finanzielles Risiko in Kauf zu nehmen.
    • Dominik Treier 22.02.2020 14:03
      Highlight Highlight Leider sind die USA nun mal ein durch und durch kapitalistischer Staat... Ohne Geld geht da auch in der Politik nichts, was sich schön daran zeigt, dass es sogar Usus ist, dass Grosskonzerne offiziell immer für beide Seiten spenden, einfach für die, die man unterstützen möchte mehr, um auch ja nicht die Gunst der Regierung zu verlieren...

      Es ist wirklich tragisch wie unmöglich es in den USA ohne Geld ist gewählt zu werden und wie wenig man als Amerikaner dem entgegensetzen zu können scheint und so sogar Trump der Milliardär! letztmals als "Alternative" zur Geldelite geschluckt wurde...
  • bcZcity 21.02.2020 23:05
    Highlight Highlight Die grosse Katastrophe ist mit Trump bereits geschehen. Die Dems sind noch immer im Schockzustand und haben es verpasst, einen würdigen Gegenkandidaten aufzubauen. Obama war ein Glücksfall, Bill Clinton die logische Konsequenz.

    Die USA sind in einigen Jahren sozial am Boden, kapitalistisch noch rücksichtsloser und staatswirtschaftlich noch mehr ruiniert. Einige Reiche noch reicher, alle anderen etwas ärmer.

    Es gilt, wer darf in 4 Jahren den Scherbenhaufen aufräumen!?
    • kerZHakov 21.02.2020 23:36
      Highlight Highlight Kann ich alles unterschreiben!

      ABER: Mit Pete Buttigieg wäre meiner Ansicht nach ein Top Kandidat verfügbar bei den Dems! Er bringt wirklich alles mit, was es braucht für einen verantwortungsvollen, guten Präsidenten. Politischen Leistungsausweis, Sozialkompetenz, hohe Intelligenz, skandalfrei. Alles was Trump bis heute fehlt!

      Die Frage: Sind die USA schon bereit für einen schwulen Präsidenten? Bei Obama war die Frage: Sind die USA schon bereit für einen schwarzen Präsidenten? Ja, sie waren es!

      Also Dems, baut Buttigieg zum Trump Gegenkandidaten auf! Ihr könnt nur gewinnen! 😊👍
    • alessandro 22.02.2020 00:02
      Highlight Highlight Pete? Im Februar 2019 ein glühender Verfechter von Medicare for all, bekommt er Spenden von Versicherungen und Big Pharma, ändert augenblicklich seine Meinung in die Public Option, was im Vornherein zum Scheitern verurteilt ist.
      Wenn du nur msnbc, cnn und Konsorten zur Meinungsbildung nimmst, dann ist deine Gefühlslage klar. Wie ist das mit seinem Rassismusproblem seiner Polizei und wieso sollte er das Zeug haben, nur weil er seine Wahl zum Mayor mit einem Total von 8500 Stimmen erhielt? Alter, da ist soviel... Zumal ihn Trump vom übelsten vorführen würde.
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 21.02.2020 23:00
    Highlight Highlight Der Leidensdruck durch den Lügenpräsidenten scheint bei diesen Leuten nicht gross zu sein. Es scheint allen zu gut zu gehen.
    • alessandro 21.02.2020 23:18
      Highlight Highlight Ja, lieber mit einem Nicht-Sanders verlieren, als mit Sanders gewinnen. Für die Elite wird das so ziemlich sicher stimmen.

DAS ist das Krasseste, was wir bisher an Hamsterkäufen gesehen haben

US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner am Sonntag noch dazu aufgerufen, Panikkäufe wegen der Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

Er betonte: «Sie müssen nicht so viel kaufen. Nur keine Hektik, entspannen Sie sich einfach.» Seine Gesprächspartner hätten ihm zugesagt, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Genützt hat es allerdings nicht wirklich viel, wie es scheint. Derzeit geht nämlich ein Video viral, in dem jemand an einer riesigen Schlange von wartenden Kunden vorbeiläuft.

Um …

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