International
USA

Russische Behörden verhaften mutmasslichen US-Spion.

epa07255497 (FILE) - A flag of the USA waves in front of the Embassy of the United States of America in Moscow, Russia, 30 March 2018, (reissued 31 December 2018). Media reports state on 31 December 2 ...
Blick auf die US-Botschaft in Moskau.Bild: EPA/EPA

Bei «Spionageakt» in Moskau gefasst – Russland nimmt mutmasslichen Spion aus den USA fest

31.12.2018, 18:2031.12.2018, 18:20

Die russischen Behörden haben einen mutmasslichen Spion aus den USA festgenommen. Der Mann sei am Freitag bei einem «Spionageakt» in Moskau gefasst worden, teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB am Montag mit.

Gegen den US-Bürger wurde demnach ein Strafverfahren eingeleitet. Der Name des Mannes wurde nur auf Russisch genannt, er könnte übersetzt Paul Whelan lauten. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

Die USA seien von Russland über die Verhaftung informiert worden, teilte ein Sprecher des US-Aussenministeriums mit. Die USA hätten um konsularische Betreuung des Amerikaners ersucht. «Wir gehen davon aus, dass die russischen Behörden dem Ersuchen nachkommen», sagte der Sprecher. Zu Details äusserte auch er sich nicht.

In den angespannten Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten zuletzt mehrere Spionageskandale für zusätzlichen Wirbel gesorgt, darunter der Giftanschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal in Grossbritannien und die Verurteilung der Russin Maria Butina wegen Agententätigkeit in den USA. (sda/afp/reu)

So tickt Putin – privat wie politisch

1 / 30
So tickt Putin – privat wie politisch
Text-Auszüge aus der Biografie «Putin – Innenansichten der Macht»: (Im Bild: Der achtjährige Wladimir 1960 auf einem Klassenfoto in Leningrad, das später St.Petersburg heissen wird.) Putins Jugend: Wohnraum ist knapp. In einer Kommunika, wie die städtischen Gemeinschaftswohnungen genannt werden, in denen mehrere Familien aufeinandersitzen, lebt auch Putin mit seiner Familie in einem Zimmer. ... ... Mehr lesen
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Erderwärmung um 2,8 Grad: «Dann schaut es in der Schweiz aus wie in Spanien»
Ein neuer Uno-Bericht sagt, dass es keinen Weg mehr gibt, das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. ETH-Klimapolitologe Anthony Patt sagt, warum er trotzdem noch Hoffnung hat.
Ein neuer Bericht der Uno zeigt: Wenn alle Länder mit ihrer Klimapolitik so weiterfahren wie bisher, wird sich die Welt bis 2100 um 2,8 Grad erwärmen. Das ist nochmals eine Verschlechterung um 0,1 bis 0,3 Grad seit dem letzten Bericht vor einem Jahr. Woran liegt das?
Anthony Patt: Die USA sind unter Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten. In diesem Klimaabkommen hatten sich die USA zu ambitionierten Klimazielen verpflichtet. Weil Trump aus dem Abkommen ausgetreten ist, geht der Emissions Gap Report nun davon aus, dass die USA gar keine weiteren Anstrengungen zum Klimaschutz unternehmen werden. Und weil die USA nach China der zweitgrösste Emittent von Treibhausgasen sind, kommt es zu diesem Anstieg von mehreren Zehntelsgrad.
Zur Story