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In this photo taken June 27, 2015, Republican presidential candidate, former Florida Gov. Jeb Bush speaks in Henderson, Nev.  Bush wants voters to know he’s on the side of those calling for the Confederate flag to come down from public places. He’s noting his decision to remove it from the Florida Capitol grounds in 2001 when he was governor. (AP Photo/John Locher)

Gefragter Redner: Jeb Bush. Bild: John Locher/AP/KEYSTONE

Jeb Bush betreibt Wahlkampf mit Transparenz: Der Präsidentschafts-Kandidat zeigt seine Steuerunterlagen



Der republikanische Präsidentschaftskandidat Jeb Bush hat seine Steuerdaten für die vergangenen 33 Jahre veröffentlicht und will damit den Druck auf die Konkurrenten erhöhen. Sein Vermögen von bis zu 22 Millionen Dollar hat er vorab mit Investments und Reden gemacht.

Bush sagte, mit den rund 1150 veröffentlichten Seiten sollten sich die Wähler ein besseres Bild von ihm machen können. Seine effektive Steuerquote für 2013 betrug gut 40 Prozent – sehr viel im Vergleich mit anderen vermögenden Politikern.

Republican presidential candidate Jeb Bush's 2013 federal income tax form is photographed in Washington, Tuesday, June 30, 2015. Bush released a third of a century of his personal income tax returns, a record disclosure for presidential candidates. The returns Bush posted online included the eight years since he left office as Florida governor, a period during which he served on numerous corporate boards and saw his income rise sharply. (AP Photo)

Jeb Bushs Steuerunterlagen. Bild: J. David Ake/AP/KEYSTONE

Vermögen mit Immobilien und Reden gemacht

Der 62-Jährige stammt aus der Bush-Dynastie, sein Vater George H.W. und sein Bruder George W. waren bereits US-Präsidenten. Er habe kein Leben geführt, nur um das mächtigste Amt in Amerika zu bekommen, so Jeb Bush. «Ich habe ein Leben mit Höhen und Tiefen geführt.»

Er war bereits Gouverneur von Florida und gilt bei Themen wie Einwanderung und Bildung als moderat. Als Gouverneur verdiente er 2006 knapp 261'000 Dollar. Seitdem ging es steil bergauf: 2013 waren es 7,4 Millionen Dollar. Bush ist unter anderem auf dem Immobilienmarkt in Miami sehr aktiv gewesen. Für Reden bekam er pro Veranstaltung 40'000 Dollar in den USA und bis zu 75'000 Dollar im Ausland.

Bush muss sich in den Vorwahlen gegen mehr als ein Dutzend Konkurrenten in der eigenen Partei durchsetzen. Bei den Demokraten gilt es als wahrscheinlich, dass Hillary Clinton im November 2016 bei der Präsidentenwahl antritt. (sda/reu)

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