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Democratic presidential candidate Hillary Clinton waves after leaving an apartment building Sunday, Sept. 11, 2016, in New York. Clinton's campaign said the Democratic presidential nominee left the 9/11 anniversary ceremony in New York early after feeling

Will ihren Wahlkampf in wenigen Tagen fortsetzen: US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Clinton erklärt sich: Weshalb sie ihre Erkrankung vorerst verschwiegen hat



Die an einer Lungenentzündung erkrankte US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat eine Fortsetzung ihres Wahlkampfes in wenigen Tagen angekündigt. Zunächst wolle sie die Erkrankung hinter sich bringen, sagte Clinton am späten Montagabend.

«Ich fühle mich viel besser, und offenbar hätte ich schon früher eine Ruhepause einlegen sollen», betonte die 68-Jährige in einem Interview mit dem TV-Sender CNN. Eine entsprechende ärztliche Empfehlung habe sie ignoriert.

Clinton hatte am Sonntag vorzeitig die New Yorker Gedenkveranstaltung für die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 verlassen, nachdem sie dort beinahe kollabiert wäre. Ein Sprecher räumte am Montag ein, im Nachhinein wäre es wohl besser gewesen, die Öffentlichkeit schneller und detaillierter über die bereits am Freitag diagnostizierte Lungenentzündung zu unterrichten.

Nicht bewusstlos

Clinton wies allerdings Vorwürfe zurück, sie habe ihre Erkrankung verschwiegen und nicht transparent gehandelt. «Ich habe nicht geglaubt, dass es eine grosse Sache ist.» Sie habe sich bei der Gedenkfeier am Sonntag schwindelig gefühlt und kurzzeitig das Gleichgewicht verloren. Bewusstlos sei sie aber nicht gewesen.

Hillary Clintons Ehemann Bill Clinton sagte derweil in einem TV-Interview auf dem Sender «CBS», dass seine Ehefrau in den vergangenen Jahren schon mehr als einmal dehydriert war. Dies sei ein Resultat ihrer harten Arbeit, so der Ex-Präsident. Hillary Clinton selber kann sich nur an zwei solche Fälle erinnern, wie sie gegenüber «CNN» sagt. 

Vize-Präsident Joe Biden hat sich ebenfalls in die Debatte eingemischt. Clinton hätte auf den Rat ihrer Ärzte hören und mit ihrer Lungenentzündung einfach im Bett bleiben sollen, schimpfte er – und schob ein «verdammtnochmal» hinterher.

Der Gesundheitszustand Clintons und der ihres 70-jährigen republikanischen Rivalen Donald Trump sind mittlerweile zu einem Wahlkampfthema geworden. Beide wollen in den kommenden Tagen dazu genauere medizinische Informationen präsentieren und damit belegen, dass sie fit genug sind für das kräftezehrende höchste Staatsamt. Die Präsidentenwahl findet am 8. November statt. (cma/sda/reu/afp)

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