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«Gegen sexuelle Gewalt»: Video zeigt die Attacke gegen Trumps Hollywood-Stern

Donald Trump's star on the Hollywood Walk of Fame is seen after it was vandalized in Hollywood, California U.S., October 26, 2016. REUTERS/Mario Anzuoni
Die Zerstörung von Trumps Stern geschah mit politischer Intention – sagt zumindest der Täter.Bild: MARIO ANZUONI/REUTERS

«Gegen sexuelle Gewalt»: Video zeigt die Attacke gegen Trumps Hollywood-Stern

27.10.2016, 19:1128.10.2016, 03:52

Er schritt am Mittwochmorgen (Ortszeit) mit einem Vorschlaghammer zur Tat und tat dies in überzeugend-dreister Manier: Der Mann, der Donald Trumps Stern auf Hollywoods «Walk of Fame» zertrümmerte. Der mutmassliche Täter, offensichtlich ein bereits ergrauter US-Bürger namens James Otis, hat sich nun in einem Video-Gespräch mit dem Promiportal TMZ freimütig zu seinem Aktionismus bekannt.

Er habe damit ein Zeichen gegen «sexuelle Gewalt» setzen wollen und bezieht sich damit auf eine Reihe von Vorwürfen gegen Donald Trump von Frauen, die den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner sexueller Übergriffe bezichtigen.

Derweil machen auch Amateurvideos der Zerstörungsaktion die Runde. Sie zeigen mutmasslich Otis, wie er in Bauarbeiterkluft – und nachdem er zuvor den Schauplatz feinsäuberlich zur beschilderten Baustelle umfunktioniert hatte – den Stern Trumps in aller Seelenruhe in 1000 Stücke hackt und zwischendurch auch mal einem Passanten die Hand schüttelt. Die Polizei von Los Angeles hat den Mann unterdessen festgenommen.

epa05604606 A worker from Top End Constructors repairs US Republican Presidential candidate Donald Trump's star on the Hollywood Walk of Fame after it was destroyed in Hollywood, California, USA  ...
Wird bereits wieder instand gestellt: Trumps Stern.Bild: MIKE NELSON/EPA/KEYSTONE

(tat)

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Nach Amokfahrt: Täter muss vorerst in die Psychiatrie
Nach der Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt hat das Amtsgericht angeordnet, den Täter vorerst in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Dem 33-jährigen Deutschen werden zweifacher Mord sowie versuchter Mord in vier Fällen vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig weiter mitteilte.
Es gebe nach bisherigen Ermittlungen dringende Gründe dafür, dass der Beschuldigte die Tat «im Zustand der zumindest erheblich verminderten Schuldfähigkeit» begangen habe, hiess es in der Mitteilung. Dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgend habe das Amtsgericht seine einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus als für die öffentliche Sicherheit erforderlich angesehen. Denn nach bisherigen Erkenntnissen sei es wahrscheinlich, «dass der Beschuldigte aufgrund seines Zustandes weitere erhebliche rechtswidrige Taten vergleichbarer Schwere begehen wird».
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