International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Ich habe nichts für Sie, nur Traurigkeit» – wenn sogar die Witzmaschine Jon Stewart verstummt 



Angesichts des erschütternden Blutbads in der Emanuel EMA Church in Charleston verging gestern Abend (Ortszeit) sogar dem Late-Night-Talker Jon Stewart das Lachen. Der im August aus der «Daily Show» scheidende Comedian entschuldigte sich zu Beginn seiner Sendung bei seinem Publikum, dass er seinen Job nicht machen konnte: Es seien ihm einfach keine Witze zur politischen Lage eingefallen: «Ich habe nichts für Sie, nur Traurigkeit» , sagte der 52-Jährige. 

Seinen traditionellen Eröffnungsmonolog, ansonsten gespickt mit Sarkasmus und Satire, nutzte Stewart für eine bemerkenswert nüchterne und berührende Rede zur Lage der amerikanischen Nation, die auch viel Bitternis enthielt: «Einmal mehr starren wir in diesen Abgrund der Gewalt, die wir uns antun, und betrachten diese klaffende Wunde des Rassismus, die einfach nicht heilen will - und dennoch tun wir so, als existiere sie nicht.» Hier ist der bemerkenswerte Auftritt in voller Länge.... (spon)

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • droelfmalbumst 19.06.2015 15:42
    Highlight Highlight der mensch hat ein gewissen und ein verstand und eine in der tierwelt führende intelligenz... leider führt das alles dazu dass eben der mensch unmenschlich handelt... überhaupt nicht so wie sich die natur das vorstellt bzw. vorgestellt hat... hass ist etwas was nur der mensch kennt und hass zerstört die welt, stück für stück...
    3 3 Melden
  • Michèle Seiler 19.06.2015 12:47
    Highlight Highlight Wir brauchen mehr Menschen wie ihn - auch hierzulande.
    38 1 Melden
    • Eric Zumbrunnen 19.06.2015 13:31
      Highlight Highlight Menschen, die die Wahrheit erkennen? Die gibt es, auch hierzulande, aber die Wahrheit ist nicht erwünscht bzw. nicht erlaubt, man muss ein linkes fröhliches Alle-sind-lieb-zueinander-Gutmenschentum propagieren, ansonsten ist man Rassist.
      7 57 Melden
    • INVKR 19.06.2015 13:54
      Highlight Highlight Eric, du hast NICHTS verstanden...
      2 0 Melden
    • sankipanki 19.06.2015 14:01
      Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Zumbrunnen,

      wenn Sie sich etwas mehr Mühe geben würden, sollten auch Sie erkennen, dass das Massaker nicht von irgendwelchen Linken verübt wurde, sondern im Gegenteil von jemanden ganz, ganz weit rechts.
      Und was soll das überhaupt sein: Gutmenschen.
      Das ist doch nur so ein pervertiertes Labeling von Leuten, die gar nichts machen.
      Aber kaum engagiert man sich für z.B Proasyl, attack, von mir aus auch Greenpeace wird man als "Gutmensch" gelabelt.
      Haben wir gut hinbekommen. Gutmensch, Pazifist, Frauenverstehen sind Schimpfworte...
      Echt klasse!
      49 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Muslimas, Ureinwohner und ein offen Schwuler: Die erstaunlichsten Gewinner der Midterms

Die Wahlnacht in den USA ist im vollen Gange. Bereits sind einige aussergewöhnliche Siegergeschichten zu erzählen. Eine Auswahl – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Im Bundesstaat Colorado eroberte der Demokrat Jared Polis das Gouverneursamt. Damit wird er der erste offen homosexuelle Mann in einem solchen Amt. Polis vertrat den Bundesstaat Colorado seit 2008 im Repräsentantenhaus. Davor hatte er als erfolgreicher IT-Unternehmer ein Millionenvermögen erarbeitet.

In Zeiten, in denen die Trump-Administration einen «Muslim Ban» durchzusetzen versucht, senden die Wähler in Michigan und Minnesota ein starkes Zeichen nach Washington: Mit Rashida Tlaib (42) und …

Artikel lesen
Link to Article