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epa07210663 United States President Donald J. Trump (L), First Lady Melania Trump (2L), along with Former United States President Barack Obama (3L), Former First Lady Michelle Obama (4L), Former United States President Bill Clinton (4R), Former Secretary of State Hillary Clinton (3R), Former United States President Jimmy Carter (2R), and Former First Lady Rosalynn Carter (R), watch as a joint services military honor guard carries the casket of former United States President George H. W. Bush out following the funeral services at the National Cathedral in Washington, DC, USA, 05 December 2018. George H. W. Bush, the 41st President of the United States (1989-1993), died in his Houston, Texas, USA, home surrounded by family and friends on 30 November 2018. The body will return to Houston for another funeral service before being transported by train to the George Bush Presidential Library and Museum for internment.  EPA/ERIK S. LESSER

Ehemalige US-Präsidenten sowie der aktuelle wohnen der Abschiedszeremonie von George H. W. Bush bei.  Bild: EPA/EPA

USA nehmen mit Staatsakt Abschied von Ex-Präsident Bush – so reagiert Clinton auf Trump



Feierlicher Abschied von George H. W. Bush: Die USA haben in einem Staatsakt ihren verstorben Ex-Präsidenten geehrt. An der Trauerfeier am Mittwoch in der Nationalen Kathedrale in Washington nahmen Staatenvertreter aus aller Welt teil.

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania sassen in einer Reihe mit den Amtsvorgängern Barack Obama, Bill Clinton und Jimmy Carter sowie deren Ehefrauen.

Trump ergriff während des Gottesdienstes nicht das Wort. Hauptredner war Bushs ältester Sohn, Ex-Präsident George W. Bush. Er beschrieb seinen Vater als «Gentleman», der das Präsidentenamt mit «Würde und Ehre» ausgeübt habe. «Wenn die Geschichtsbücher geschrieben werden, werden sie sagen, dass George H. W. Bush ein grosser Präsident der Vereinigten Staaten war», sagte der Sohn.

An einer Stelle seiner Ansprache brach ihm die Stimme – als er den Verstorbenen als vorbildlichen Vater würdigte. Ansonsten sprach Bush junior aber gefasst und streute auch manch amüsante Anekdote ein, die Gelächter im Publikum auslösten.

Dazu gehörte etwa, dass Ex-Aussenminister James Baker seinem Vater in dessen letzten Lebensjahren einmal eine Flasche Wodka ins Spitalzimmer geschmuggelt habe. Oder auch, dass der Ex-Präsident in der letzten Lebensphase mit Vorliebe im Fernsehen Wiederholungen von Krimis schaute – «mit voll aufgedrehter Lautstärke».

George H. W. Bush war am Freitag im Alter von 94 Jahren gestorben. Seine sterblichen Überreste wurden nach Washington übergeführt und waren zwei Tage lang im Kapitol, dem Sitz des Kongresses, aufgebahrt. Dort nahmen zehntausende Bürger von Bush Abschied, der von 1989 bis 1993 Präsident war.

Militärisches Zeremoniell

Sein mit der US-Flagge bedeckter Sarg wurde dann unter militärischem Zeremoniell aus dem Kapitol getragen und zur Kathedrale gefahren. Zu den Höhepunkten des dortigen Gottesdienstes gehörte der Gesangsvortrag des irischen Tenors Ronan Tynan. Er war ein Freund des Verstorbenen und hatte in dessen letzten Lebensstunden für ihn gesungen.

Genau von den US-Medien verfolgt wurde das Verhalten Trumps während der Zeremonie. Er und der Verstorbene hatten ein angespanntes Verhältnis. Das Gleiche gilt für dessen Söhne George W. und Jeb, den Ex-Gouverneur von Florida.

Trump verzichtete aber seit dem Tod des Ex-Präsidenten auf seine übliche Polemik und zollte ihm seinen Respekt. Am Tag vor der Trauerfeier trafen er und First Lady Melania Trump die Bush-Familie.

Zur Zeremonie erklärte er, dies sei «keine Beerdigung, sondern ein Tag der Feier für einen grossen Mann, der ein langes und herausragendes Leben geführt» habe. «Er wird vermisst werden!», schrieb Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Heikle Begegnung

Besonders heikel für Trump war die Begegnung mit den Obamas und den Clintons. Er hat Barack Obama sowie Bill und Hillary Clinton – seine Rivalin im Präsidentschaftswahlkampf 2016 – immer wieder überaus polemisch attackiert.

Bei seinem Eintreffen schüttelte er die Hand mit den Obamas, unterliess aber diese Geste mit den Clintons. Hillary Clinton blickte während der Zeremonie mit versteinertem Gesicht meist geradeaus und vermied jeden Blickkontakt mit Trump.

Hillary Clinton rührt sich bei Trumps Ankunft nicht vom Fleck.

Zu den Gästen gehörten auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Prinz Charles, der frühere polnische Präsident Lech Walesa sowie die ehemaligen US-Aussenminister Baker, Colin Powell and Condoleezza Rice.

Beisetzung in Texas

Nach der Zeremonie sollte der Leichnam nach Houston zurückgeflogen werden. Dort wird der Ex-Präsident am Donnerstag an der Seite seiner Frau Barbara und seiner im Alter von nur drei Jahren an Leukämie gestorbenen Tochter Robin beigesetzt.

Zu Ehren Bushs hingen auch in Berlin die Fahnen auf Halbmast. Der verstorbene Präsident hatte einen entscheidenden Beitrag zur deutschen Vereinigung geleistet. (cma/sda/afp)

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Die letzte Reise des Präsidenten

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pipo Pipo (1) 06.12.2018 01:17
    Highlight Highlight Selten so viele Kriegsverbrecher im gleichen Foto gesehen.
  • bcZcity 06.12.2018 00:26
    Highlight Highlight Es passt zu einer Beerdigung, dass Trump in einer Reihe mit mind. 3 Menschen sitzen muss, welche sein Amt zwar nicht zwingend humaner, aber professioneller und vor allem würdevoller, ausführen würden oder ausgeführt haben. Dagegen ist ein Blowjob im Oval Office noch lustig!
  • ThePower 05.12.2018 23:06
    Highlight Highlight Donald Trump hat sich tatsächlich einmal im Leben zusammengerissen und sich staatsmännisch verhalten😳? Ein verfrühtes Weihnachtswunder?
  • T13 05.12.2018 21:55
    Highlight Highlight «Wenn die Geschichtsbücher geschrieben werden, werden sie sagen, dass George H.W. Bush ein grosser Präsident der Vereinigten Staaten war»
    Aber nur die in den USA. im rest der welt wird man ihn eher/hoffentlich als den kriegstreiberischen, frauenverachtenden egoisten in errinerung behalten der er war.
    • Steve46 05.12.2018 23:26
      Highlight Highlight Ach ja, war er das??? Weil er damals mit einer Allianz mit anderen Staaten Kuwait befreite ist er ein Kriegstreiber? Er war noch ein brauchbarer US-Präsident, nicht wie die Politiker von heute!
      Und was macht ihn zum Frauenverachter? Sind Sie ihm mal begegnet?
    • swisskiss 06.12.2018 01:32
      Highlight Highlight T13: Da kann "die Welt" den Amerikanern dankbar sein, dass nun ein Präsident im Amt ist, der das pur Gegenteil Deiner Beschreibung ist, nicht wahr?

      Das jeder Präsident der USA die Interessen seines Landes vertritt, notfalls mit massiven militärischen Mitteln sollte jedem klar sein, der die Geschichte der letzten paar Jahrzehnte kennt.

      Aber in einer Zeit, in der mit Abstand korrupteste und unehrlichste Präsident im Amt ist, der aus Eigeninteresse sogar einen Führer wie den saudische Kronprinz schützt und einen Völkermord im Jemen unterstützt, ist Dein Kommentar nur noch schräg.
    • T13 06.12.2018 12:53
      Highlight Highlight Ach ist er das?
      Also sei jedem verziehen wenn sein nachfolger ein grösseres arschloch ist?
      Das wäre ja toll für alle deutschen da liegt die latte ja ziemlich hoch.
      Ich sag nicht das trump, obama usw. bessere menschen/presidenten waren.
      Nur das er wohl nur in amerika als great one in den geschichtsbüchern stehen wird.
  • Muselbert Qrate 05.12.2018 21:12
    Highlight Highlight Schöne Geste von Trump!
    • max julen 05.12.2018 22:23
      Highlight Highlight ja Muselbert Qrate, das kann trump am besten, schöne geste verteilen!
  • TactixX 05.12.2018 20:39
    Highlight Highlight Hillary zeigt Charakter. Solch einem würde ich auch keinen Blick mehr würdigen.
  • Spooky 05.12.2018 20:13
    Highlight Highlight R.I.P.
    • Gummibär 05.12.2018 20:40
      Highlight Highlight Mir etwas unverständlich, warum der einfache Kommentar "Ruhe in Frieden" mit Blitzen bedacht wird.
      Ich schliesse mich dem Wunsch an.
    • In vino veritas 05.12.2018 21:20
      Highlight Highlight Weil er den ein oder anderen "Tulge" im Lebenslsuf hat...
    • Klirrfactor 05.12.2018 21:26
      Highlight Highlight Ies ist eine Vermitung: Heute wird einfach nur RIP in einem Kommentar oder Post geschrieben um seine Anteilnahme zu signalisieren, ohne dabei ein Gewissen zu haben um was es da geht. Bei vielen ist es jedenfalls so.
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