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Clinton spricht über Obamacare, Donald steht direkt hinter ihr (09.10.2016). screenshot via pbs

So gruselig schlich Trump während der Debatte um Clinton herum – keine gute Idee



Die zweite TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump fand im Townhall-Format statt – die Königsdisziplin: Die Kandidaten müssen mit gewöhnlichen Bürgern interagieren und dürfen dabei nicht oberlehrerhaft, arrogant, desinteressiert, herablassend etc. rüberkommen. Kurz, sie müssen alles anders machen, als in den anderen zwei Debatten. Hinzu kommt eine weitere Herausforderung: Das grosse Pult, hinter dem sie sich sonst verstecken können, fällt weg.

epa05579110 Democrat Hillary Clinton (L) and Republican Donald Trump (R) during the second Presidential Debate at Washington University in St. Louis, Missouri, USA, 09 October 2016. The third and final debate will be held 19 October in Nevada.  EPA/JIM BOURG

Bild: EPA/RETUERS POOL

Sie haben zwar einen Stuhl und eine Art Pult, aber sie sollen aufstehen, wenn sie reden. Also nicht zu viel Sitzen. Aber auch nicht zu viel Stehen. Ein bisschen Herumlaufen. Aber auch davon nicht zu viel. 

Auf gar keinen Fall sollte man es so machen wie Donald Trump gestern:

Sich seinem Gegner physisch zu nähern, kann nur schiefgehen. Das musste 2000 auch Al Gore erkennen.

Sein Versuch, sich bedrohlich vor George W. Bush aufzubauen, ist Teil jeder Sammlung der grössten Debatten-Fails seit Einführung des Formats 1960. (kri)

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