International
UserInput

Frachtflugzeug in Kolumbien stürzt kurz nach Start ab – fünf Tote

Bei einem Flugzeugabsturz in Kolumbien sind fünf Menschen getötet worden.
Bei einem Flugzeugabsturz in Kolumbien sind fünf Menschen getötet worden.bild: condensedpress

Frachtflugzeug in Kolumbien stürzt kurz nach Start ab – fünf Tote 

21.12.2016, 13:4921.12.2016, 15:17

Bei einem Flugzeugabsturz in Kolumbien sind fünf Menschen getötet worden. Eine weitere Person wurde bei dem Unglück im Department Vichada im Osten des Landes an der Grenze zu Venezuela verletzt, wie die Zivilluftfahrtbehörde am Dienstag mitteilte.

Das Frachtflugzeug vom Typ Boeing 727 der Fluggesellschaft Aerosucre war am späten Dienstagnachmittag von Puerto Carreño auf dem Weg in die Hauptstadt Bogotá. Kurz nach dem Start vom Flughafen Germán Olano stürzte die Maschine ab.

In einem in kolumbianischen Medien veröffentlichten Video ist zu sehen, wie das Flugzeug über die Startbahn hinausschiesst, zwei Zäune durchbricht, über eine Strasse rast, dann abhebt, aber danach abstürzt.

Auch auf dem zweiten, veröffentlichten Video sieht man den Fehlstart: 

Der Techniker überlebte das Unglück und wurde in ein Spital gebracht. Ermittler der Luftfahrtbehörde suchten nach der Absturzursache.

Der Absturz des Flugzeuges kurz nach Start: 

Erst Ende November waren bei einem Flugzeugabsturz nahe der kolumbianischen Stadt Medellín 71 Menschen ums Leben gekommen, darunter 19 Fussballer des brasilianischen Erstligisten AF Chapecoense. Das Team war auf dem Weg zum Finalhinspiel der Copa Sudamericana gegen Atlético Nacional Medellín. Sechs Menschen überlebten. Die Absturzursache war Treibstoffmangel. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Was Temu nach 200 Millionen Euro EU-Strafe ändern will
Gefährliches Babyspielzeug und unsichere Ladegeräte: Die EU-Kommission warf dem chinesischen Online-Marktplatz Temu vor, EU-Recht zu brechen. Künftig sollen Konsumenten besser geschützt werden.
Der Online-Riese Temu gelobt nach einer EU-Strafe von 200 Millionen Euro Besserung beim Konsumentenschutz und legt der Europäischen Kommission Änderungsvorschläge vor. Das Shoppingportal soll künftig etwa prüfen, ob seine Empfehlungsalgorithmen illegalen Produkten bei der Verbreitung helfen, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. Die Kommission akzeptierte die Vorschläge zunächst.
Zur Story