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Venezuela: Friedensnobelpreisträgerin Machado will Präsidentin werden

Friedensnobelpreisträgerin Machado will Venezuelas Präsidentin werden

16.01.2026, 15:4416.01.2026, 15:44

Die venezolanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado will Präsidentin des südamerikanischen Landes werden. «Ich will meinem Land dienen, wo ich am nützlichsten bin», sagte die 58-Jährige in einem Interview des US-Fernsehsenders Fox News. «Ich glaube, ich werde zur Präsidentin von Venezuela gewählt, wenn die Zeit reif ist.»

FILE - Opposition leader Maria Corina Machado gestures to supporters during a protest against President Nicolas Maduro the day before his inauguration for a third term, in Caracas, Venezuela, Thursday ...
Die venezolanische Oppositionelle will Venezuela nächste Präsidentin werden.Bild: keystone

Nach der Ergreifung des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro durch US-Elitesoldaten vor knapp zwei Wochen hatte Machado zunächst die Einsetzung des Oppositionspolitikers Edmundo González Urrutia als Nachfolger gefordert. Der 76-jährige Ex-Diplomat hatte nach Auffassung der Opposition und internationalen Beobachtern die Präsidentenwahl 2024 eigentlich gewonnen.

Machado ist starke Frau der venezolanischen Opposition

Trotz der Betrugsvorwürfe liess sich Maduro für eine dritte Amtszeit vereidigen und González ging nach Spanien ins Exil. Treibende Kraft hinter seiner Kampagne war schon damals die wesentlich populärere Machado, die allerdings wegen angeblicher Unregelmässigkeiten nicht nur Wahl antreten durfte.

Trump hegt Zweifel an Machados Rückhalt in Venezuela

US-Präsident Donald Trump scheint in Venezuela derweil auf Kontinuität zu setzten und bezeichnete die neue geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez – eine enge Vertraute von Maduro – als grossartige Person. Machado fehle die Unterstützung und der Respekt in Venezuela, um das Land zu führen, sagte er kurz nach dem US-Angriff auf Caracas.

epa12652216 The acting president of Venezuela, Delcy Rodriguez, waves before presenting a report to Parliament in Caracas, Venezuela, 15 January 2026. Rodriguez delivered the report as Venezuelan Pres ...
Die neue geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez.Bild: keystone

Am Freitag besuchte Machado Trump im Weissen Haus und überreichte ihm ihre Nobelpreismedaille mit einer Widmung, die den Einsatz des US-Präsidenten für die Freiheit Venezuelas würdigte. Zeitgleich bekräftigte die US-Regierung, dass sie bei ihrer Einschätzung zum mangelnden Rückhalt von Machado in Venezuela bleibe. (sda/dpa)

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22 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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HabbyHab
16.01.2026 16:13registriert Oktober 2014
Friedensnobelpreisträgerin, welche ihren Preis an einen kriegstreibenden Diktator weitergibt, ist auch etwas.. fragwürdig.
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Doppellottotreffer
16.01.2026 16:29registriert September 2021
Klar will Machado Venezuelas Präsidentin werden, deshalb schenkte sie dem Trumpeltier, in der irrigen Annahme er würde ihr abei helfen, eine Medalle welche ohne den damit verbundenen Preis ideell werlos ist.
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Tokyo
16.01.2026 15:53registriert Juni 2021
hat ja als Donalds Marionette gute Chance um den als "acting president of Venezuela" abzulösen
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