Mann aus Lousiana wird mit Rede gegen Trump-Regierung zum Internet-Star
Donald Trumps Vorstösse zur Neuziehung von Wahlkreisgrenzen, mit denen den Republikanern bei den Midterm-Wahlen im November zusätzliche Sitze gesichert werden sollen, stossen auf heftigen Widerstand.
Besonders in Louisiana ist ein erbitterter Streit entbrannt. Der Senat des Bundesstaates verabschiedete einen Plan, der die Auflösung eines Wahlkreises vorsieht, in dem überwiegend Schwarze leben.
Der Plan muss allerdings noch vom Repräsentantenhaus von Louisiana verabschiedet werden.
Der Einwohner von New Orleans, Marshan Camese, warf den Republikanern während einer kürzlichen Anhörung im Senat von Louisiana vor, schwarzen Wählerinnen und Wählern ihre politische Mitsprache zu entziehen. In seiner emotionalen Rede übte er zudem scharfe Kritik an der Regierung unter Präsident Trump.
Er trug eine Mütze mit der Aufschrift: «Trump hatte in allem Unrecht». Und wurde von einem Senator dafür verhöhnt.
Das Video seiner Rede verbreitete sich rasch im Internet und wurde bereits mehr als zwölf Millionen Mal angesehen.
Unter anderem griff Camese den US-Verteidigungsminister Pete Hegseth an. Dieser lade regelmässig den Pastor Doug Wilson ins Pentagon ein, damit er dort Gottesdienste abhalte. Wilson sei derselbe Prediger, der behauptet habe, Sklavenhalter stünden auf «festem geistlichem Boden».
Die Rede findest du hier im Video:
(emk)
