Podiumsdiskussion an einer Buchmesse macht deutlich: So viel weniger erhalten Autorinnen
Vom 18. bis 20. Mai fand in der deutschen Hauptstadt Berlin die Buchmesse «re:publica» statt. Das Motto der diesjährigen Ausgabe lautete «Never Gonna Give You Up» und drehte sich darum, nicht aufzugeben, Haltung zu zeigen und sich gegenseitig zu stärken. Im Rahmen der Messe finden jährlich verschiedene Panels und Talks statt.
So auch eine Podiumsdiskussion rund um das Thema Klassismus, also die Wertung von Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft und Situation. Die Diskussion fand zwischen dem Autor und Philosophen Hanno Sauer und der Journalistin und Schriftstellerin Mareice Kaiser statt.
Dabei kamen sie auf der Bühne auch auf das Thema Geld zu sprechen. Dann kam das Thema der Vorschusssummen zur Sprache. Dabei zeigen sich gewaltige Unterschiede, wie du im Video siehst:
Das sind Vorschusssummen
Eine Vorschusssumme ist ein Betrag, den Schreibende vor der Veröffentlichung ihres Buchs vom Verlag erhalten. Der jeweilige Geldbetrag ist eine Vorleistung des erwarteten Gewinns, den das Buch machen soll.
Die beiden Schriftsteller hatten in der Vergangenheit Bücher über ein ähnliches Thema geschrieben. Hanno Sauer veröffentlichte 2025 das Buch «Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten», ein Sachbuch, in dem Sauter Theorien zu den verschiedenen sozialen Klassen und deren soziale Signale erklärt.
Mareice Kaiser schrieb 2022 das Buch «Wie viel. Was wir mit Geld machen und was Geld mit uns macht». Darin beschreibt die Journalistin, wie Geld mit Erfolg, Ruhm oder unseren Gefühlen zusammenhängt. (nib)
