International
Klima

Starke Erdbeben erschüttern Urlaubsinsel Kreta

Starke Erdbeben erschüttern Urlaubsinsel Kreta

07.08.2024, 12:4307.08.2024, 12:43

Die beliebte Urlaubsinsel Kreta ist am Vormittag gleich dreimal innerhalb einer halben Stunde von einem Erdbeben erschüttert worden. Nach bisherigen Angaben der örtlichen Medien kamen die Menschen mit dem Schrecken davon, verletzt wurde niemand.

Auch Schäden gibt es laut den Informationen unter Berufung auf Kreise der Feuerwehr und der Polizei keine.

Marmara Beach, Kreta, Bild: Shutterstock
Strandabschnitt der Urlaubsinsel Kreta. bild: shutterstock

Die Beben ereigneten sich südlich der Insel in einer Tiefe zwischen drei und fünf Kilometern unter dem Meeresboden und waren den Berichten zufolge mit Stärken von 4,1 sowie 4,8 und 4,5 bis in die Stadt Heraklion an der Nordküste zu spüren.

Den Inselbewohnern sind die starken Aktivitäten der Erde in der Region bekannt. «Dort herrscht immer reges Treiben», sagte ein Seismologe dem Fernsehsender ERTNews. Noch könne man nicht sagen, ob sich die Lage mit den drei starken Beben beruhigt hätte, es gelte abzuwarten.

Den Statistiken des Geodynamischen Instituts Athen zufolge hat es allein in diesem Jahr in der Region Kretas rund 1000 Mal gebebt. Allerdings gab es nur gut ein Dutzend Beben mit einer Stärke von 4 und mehr. Kreta liegt nördlich eines tiefen tektonischen Grabens, wo sich die afrikanische und die eurasische Platte treffen. Dabei entstehen immer wieder Erdbeben. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Grossfamilie in Brasilien in Lebensgefahr
Eine ganze Familie ist gelähmt, nachdem sie giftigen Kugelfisch gegessen hat
Eine brasilianische Familie hat von einem Freund einen Fisch geschenkt bekommen. Weil das Tier wie eine Delikatesse aussieht, wird auch der Rest der Verwandtschaft eingeladen. Nach dem vermeintlichen Festessen ringen elf Menschen mit dem Tod.
Eine Grossfamilie aus Brasilien hat unbedacht einen Fisch gegessen, den ein Freund zuvor im Meer gefangen hatte. Bereits nach einem Bissen bemerkten die Beschenkten, dass etwas nicht stimmt: Sie mussten sich übergeben, ihre Gesichter wurden ebenso taub wie Arme und Beine. Das berichtet der Independent. Die Betroffenen hätten zum Auto rennen wollen, um ins Krankenhaus zu fahren. Doch ihre tauben Gliedmassen hätten sie daran gehindert.
Zur Story