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Norweger können sich freuen: Ihr gigantischer Staatsfonds verdoppelt die Rendite



epa05084323 (FILE) A file handout photograph dated 13 May 2013 and made available by BP, showing the Valhall re-development project of BP in the North Sea. Media reports on 31 Dewcember 2015 that BP ordered the evacuation of staff from a North Sea oilfield after an unmanned barge threatened drilling platforms. 235 people working on eight platforms in the Valhall oilfield were moved to nearby facilities as a precautionary measure. A BP spokesman has confirmed that the staff are in no imiment danger and the incident is now over.  EPA/KJETIL ALVSVIK / BP / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES *** Local Caption *** 51737824

Milliardensegen dank Erdöl. Bild: EPA/BP FILE

Norwegens Staatsfonds profitiert vom Höhenflug der weltweiten Aktienbörsen. Die Rendite auf die Anlagen verdoppelte sich im vergangenen Jahr auf 13,7 Prozent, wie der Fonds am Dienstag mitteilte.

Insbesondere die Firmeninvestitionen hätten sich ausgezahlt, sagte der Chef des Fonds, Ynge Slyngstad. Dabei stachen Apple, der chinesische Techkonzern Tencent und Microsoft hervor. Insgesamt war der Staatsfonds zuletzt an etwa 9100 Firmen beteiligt und hielt 1,4 Prozent aller weltweit gehandelten Aktien.

Der Fonds investiert die Öleinnahmen Norwegens, um für die Zeit nach der Ausbeutung der Ölreserven in der Nordsee vorzubeugen. Er ist mit einem Marktwert von einer Billion Dollar weltweit der grösste. Neben Aktien investiert der 1998 aufgesetzte Fonds auch in Anleihen und Immobilien aus mehreren Dutzend Staaten.

Die norwegische Regierung zog 2017 umgerechnet 6.9 Milliarden Franken aus dem Fonds ab und damit weniger als 2016. Damals waren es gut 11.5 Milliarden Franken. Jährlich darf sie drei Prozent des Fondswertes für den Staatshaushalt verwenden. (sda/reu)

Den Prinz des Dab haben die Norweger auch noch: Sverre Magnus (11)

Video: watson/can

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