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Elon Musk nach Rückkehr der ISS-Raumfahrer euphorisch



NASA astronaut Douglas Hurley waves to onlookers as he boards a plane at Naval Air Station Pensacola to return him and NASA astronaut Robert Behnken home to Houston a few hours after the duo landed in their SpaceX Crew Dragon Endeavour spacecraft off the coast of Pensacola, Fla., Sunday, Aug. 2, 2020. The Demo-2 test flight for NASA's Commercial Crew Program was the first to deliver astronauts to the International Space Station and return them safely to Earth onboard a commercially built and operated spacecraft. Behnken and Hurley returned after spending 64 days in space. (Bill Ingalls/NASA via AP)

Sicher gelandet: Die Crew-Dragon-Crew Bild: keystone

Nach der Rückkehr des von seiner Firma entwickelten Raumschiffs «Crew Dragon» von der ISS zur Erde hat sich SpaceX-Gründer Elon Musk euphorisch gezeigt.

Darüber könne sich die ganze Welt freuen und es als «Errungenschaft der Menschheit» betrachten, sagte er am Sonntag (Ortszeit). Dies sei eine neue Ära des Raumflugs und der Weltraumforschung. 18 Jahre sei an dem Projekt gearbeitet worden.

Zuvor waren zwei Monate nach dem ersten bemannten Start der «Crew Dragon» zur ISS zwei US-Astronauten wieder zurück auf der Erde gekehrt. Robert Behnken und Douglas Hurley landeten am Sonntagnachmittag (Ortszeit) mit der Kapsel «Endeavour» im Golf von Mexiko vor der Küste des US-Gliedstaates Florida. Die beiden waren Ende Mai vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida aus gestartet.

Es war nach fast neunjähriger Pause das erste Mal, dass Astronauten von den USA aus zur ISS flogen, und das erste Mal, dass sie von einem privaten Raumfahrtunternehmen befördert wurden. SpaceX hatte zuvor nur Fracht zur ISS transportiert.

epa08580090 A handout picture made available by the National Aeronautics and Space Administration (NASA) shows NASA astronauts Robert Behnken and Douglas Hurley seated inside the SpaceX Crew Dragon spacecraft prior to undocking from the International Space Station (ISS), 01 August 2020 (issued 02 August 2020). Carrying NASA astronauts Robert Behnken and Douglas Hurley, Endeavour is scheduled to splash down in the Gulf of Mexico on 02 August. The pair launched to the space station on 30 May 2020, in the first commercially built spacecraft to carry people into orbit.  EPA/NASA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: keystone

Zuletzt waren im Sommer 2011 Astronauten mit der Raumfähre «Atlantis» zur ISS geflogen. Danach mottete die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa ihre Space-Shuttle-Flotte aus Kostengründen ein und war seither für Flüge zur ISS auf Russland angewiesen. Das war mit rund 80 Millionen Euro pro Flug in einer russischen Sojus-Kapsel nicht nur teuer, sondern kratzte auch mächtig am amerikanischen Ego. (aeg/sda/dpa)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vinu 03.08.2020 10:11
    Highlight Highlight Gratulation an alle schlauen Köpfe, die Überstunden schieben bei SpaceX um so etwas zu ermöglichen! Weiter so!
  • Skeptischer Optimist 03.08.2020 10:09
    Highlight Highlight Errungenschaft der ganzen Menschheit?

    Ein weiterer Beleg, dass Musk gaga ist.
    • leverage 03.08.2020 10:47
      Highlight Highlight Hast du schon mal GPS genutzt oder warst froh um eine Wettervorhersage?
      Die Satelitten können natürlich noch mehr und die Forschung hat auch schon Erkentnisse für ganz andere Forschungsbereiche gebracht.

      Auch Menschen auf die ISS zu schicken ist durchaus Sinvoll für die Forschung.

      Ich teile Musks Wunsch, den Mars zu besiedeln überhaupt nicht. Ich finde wir sollten mit den Resourcen auf unsere, Planeten besser umgehen. Trotzdem ist es eine hervorragende Leistung von Space X, Leute ins All zu befördern.
    • Skeptischer Optimist 03.08.2020 13:42
      Highlight Highlight Als ob Musk die Raumfahrt erfunden hätte.

      Das einzige bemerkenswerte ist, dass Amerikaner in Narzissten vernarrt sind.

      Ob sie nun Donald oder Elon heissen mögen. Beide haben ihre kindischen Fanboys.
    • Ueli_DeSchwert 03.08.2020 15:41
      Highlight Highlight Nicht erfunden. Aber kommerzialisiert und dafür gesorgt, dass Forschung, Nationen und Unternehmen preiswerter Satelliten hochschicken können. Das muss der Neid ihm lassen, ob man ihn nun mag oder nicht.
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