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Republican presidential nominee Donald Trump holds a rally with supporters in Bedford, New Hampshire, U.S. September 29, 2016. REUTERS/Jonathan Ernst

Gibt sein Vermögen mit mehr als zehn Milliarden Dollar an: Donald Trump. Bild: JONATHAN ERNST/REUTERS

Trump rutscht auf der «Forbes»-Liste ab – er ist doch nicht so reich



Seit Jahrzehnten streitet Donald Trump mit «Forbes» um die Höhe seines Vermögens. Die neueste Schätzung des US-Magazins dürfte dem US-Präsidentschaftskandidaten nicht gefallen. Denn Trumps Reichtum schrumpfte dem Magazin zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 800 Millionen auf 3.7 Milliarden Dollar.

Damit rutschte der Immobilien-Tycoon in der «Forbes»-Liste deutlich ab und stand am Donnerstag nur noch auf Platz 505 des weltweiten Milliardärs-Rankings. Im März 2016 hatte der 70-Jährige, der sein Vermögen selbst mit mehr als zehn Milliarden Dollar angibt, noch Rang 324 belegt.

Immobilien verlieren an Wert

Laut «Forbes» zehrt vor allem der Abschwung am New Yorker Immobilienmarkt am Reichtum von Trump, der viel Geld in Gebäude wie den pompösen «Trump Tower» in Manhattan investiert hat.

Trumps Vermögen spielt im US-Wahlkampf eine wichtige Rolle, da er damit wirbt, dass sein enormer Reichtum ihn unabhängig mache. Da der Kandidat der Republikaner sich weigert, seine Steuern offenzulegen, bleibt sein Vermögen letztlich ein Rätsel. Auch die Zahlen von «Forbes» sind nur Schätzungen, die auf Informationen aus öffentlichen Quellen basieren und keinen Anspruch auf volle Genauigkeit erheben. (sda/dpa)

Forbes-Liste: Die Reichsten der Welt – alles Männer

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 30.09.2016 08:23
    Highlight Highlight In unserer Politik ist auch nur die "Zweite Garnitur" der Reichen und Super-reichen aktiv.
    Die meisten bevorzugen ihre Firmen-Imperien als Betätigungsfelder.
    Da müssen sie sich nicht diese mühseligen Wahlen und Abstimmungen der sich ergehen lassen und können einfach sagen: "Du machst das! Du machst jenes! Du bist gefeuert! Du wirst befördert!"
    In der Politik sind die sogenannten "Zudiener" tätig, also solche, die etwas wichtig tun dürfen, wenn sie das machen, was ihre wirklich mächtigen Sponsoren und deren Lobbies von ihnen verlangen.
    Das ganze nennt sich "Bürgerliche Demokratie"...
    • lilie 30.09.2016 09:40
      Highlight Highlight @rodolofo: Das sind doch alles nur Spekulationen und tun auch nichts zu einer sachlichen Diskussion.
    • rodolofo 30.09.2016 12:46
      Highlight Highlight @ Lilie
      Nur Spekulationen?
      Ich würde sagen: Genaue Beobachtungen!
      Aber verstehe mich bitte richtig:
      Ich will damit nicht werten und in Bausch und Bogen verurteilen!
      Es ist nicht grundsätzlich schlecht, wenn Führungspersönlichkeiten bestimmen, wo's lang geht.
      Wichtig ist mir aber, was für eine Art von Führungspersönlichkeiten das sind!
      Sind sie nur an materiellem Reichtum und an sadistischen Machtspielen interessiert?
      Oder wollen sie wie Dirigenten mit einem Orchester eine tolle Musik spielen?
      Es geht mir also um die Art von Wirtschaft und um die Art von Staat, nicht um die Art von Erziehung...
    • lilie 30.09.2016 14:06
      Highlight Highlight @rodolofo: Eben. Es kommt auf den Charakter drauf an und auf die Fähigkeiten, nicht aufs Portemonnaie.

      Deshalb fand ich deinen Post ziemlich daneben.
  • lilie 30.09.2016 07:46
    Highlight Highlight Natürlich sind 3.7 Mrd. extrem viel. Andererseits ist dieses Vermögen ja kein Bargeld, sondern ist hauptsächlich in Immobilien angelegt.

    Die Frage ist, wieviel Einkommen er damit generiert. Wenn die Immobilien schlecht verwaltet sind, hat er vielleicht gar kein Einkommen.

    Wenn dazu kommt, dass er die Immobilien auch nicht abstossen kann, weil sie z.B. in einem schlechten Zustand sind oder andere Mängel vorliegen, nützen ihm die ganzen schönen Zahlen auf dem Papier nichts - dann ist er faktisch bankrott.

    Vielleicht legt er deswegen seine Steuererklärung nicht offen.
    • rodolofo 30.09.2016 08:32
      Highlight Highlight Ich habe den Verdacht, dass Trump als Spieler und Hochstapler, der er ist (im "Casino-Kapitalismus" keine Seltenheit), mit seiner Präsidentschaftskandidatur in einer Art "Flucht nach vorn" sein marodes Privatimperium quersubventionieren und damit auch sich selbst sanieren will.
      Wie immer bei solchen "Marktschreiern", lassen sich viele im Publikum von solchen geschickt inszenierten Manipulationen begeistern und in die Irre führen.
      Später realisieren seine heutigen Fans dann, dass sie mit Massenschrott und Plastikscheiss reingelegt wurden.
      Aber vielleicht merken sie das dann nicht einmal...
  • walsi 30.09.2016 05:53
    Highlight Highlight Ob 10 Mia, 3 Mia. oder event. doch nur 1 Mia.. Das Donald Trump sehr reich ist, ist unbestritten. Bei der ganzen Diskussion um sein Vermögen vergisst man das Vermögen von Frau Clinton und der Clintonfoundation. Sie selber hat gesagt, dass sie pleite Waren als sie aus dem Weissenhaus auszogen und heute schwimmen sie im Geld. Mit dem Gehalt einer Senatorin oder Aussenministerin oder den Honoraren für ein paar Reden kann man nicht so viel Geld anhäufen. Es wurde also viel gespendet. Zu glauben die Spender würden keine Gegenleistung erwarten ist doch schon sehr naiv.
    • äti 30.09.2016 07:15
      Highlight Highlight wo ist da der Unterschied zu uns? ausser der Dimension.
  • SVARTGARD 30.09.2016 03:51
    Highlight Highlight Er ist so arm wie eine Kirchenmaus.Bitte spendet,er kommt sonst nicht über den Winter.Nein er wird es nicht schaffen.
  • Angelo C. 30.09.2016 01:36
    Highlight Highlight Zitat : "Trumps Vermögen spielt im US-Wahlkampf eine wichtige Rolle, da er damit wirbt, dass sein enormer Reichtum ihn unabhängig mache."

    Nun ja, mit 3.7 Milliarden Dollar sollte eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit wohl gewährleistet sein 😄!

    Dass er seine Steuerzahlungen nicht offen legt, wird wohl weniger mit seiner Verschämtheit, nicht ganz so reich wie bisher angenommen zu sein, zusammenhängen. Wohl eher mit dem Umstand, dass er trickreich nur ein Minimum versteuert, die Steuern zumindest "optimiert", was manchen Wählern schräg einfahren und seine Wahlchancen einschränken könnte 🤔!
  • Pana 30.09.2016 01:05
    Highlight Highlight Es ist absurd, dass eine Person, die sich um die mächtigste Stelle der Welt bewirbt, die Veröffentlichung seiner Steuererklärung verweigern kann. Es gibt nur zwei logische Erklärungen dafür:

    a) Er ist nicht so reich wie er vorgibt, oder hat sogar (wieder) Schulden.

    b) Er macht Geschäfte mit Leuten / Ländern, die entweder seine Aussagen im Wahlkampf ins Lächerliche ziehen würden, oder einen Interessenskonflikt darstellen.
    • Tepesch 30.09.2016 01:53
      Highlight Highlight c) er spendet viel weniger als angibt bzw. nichts
      d) er zahlt kaum Steuern

      Vermutlich trifft von allem etwas zu...
    • Selbst-Verantwortin 30.09.2016 05:18
      Highlight Highlight Oder es ist völlig irrelevant.
      (Ob 3 Mrd oder 10 Mrd - er ist in jedem Fall extrem reich, aber Reichtum ist ein Argument für oder gegen ein politisches Amt.)
    • walsi 30.09.2016 05:45
      Highlight Highlight Der Streit um die Steuererklärung ist nichts anderes als eine Rauchgranate. Mit der ganzen Diskussion darum kann man elegant von den anderen, wichtigeren Themen, ablenken.
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